Digitale Gedankenfragmente 31.12.20

Die digitale Vernunft
nimmt ihren Ursprung in Scholastik.
Hier entstand die Gottesplastik.
Der Gedanke als freifliegend Idee,
durch diese Plastik war Passé.
Und dann, ja dann, das ist Bekannt,
die Renaissance kam angerannt.
Und, zur Mittelalterschand,
dort wurde entdeckt die Technik
als Gestell,
als künstlich Welt,
verweist man dann auf Wilhelm Tell?
Dort wurd moderne Demokratie geborgen.
Doch die Gedanken sinds, die scholastisch machen Sorgen.
Denn man fürchtet um das Morgen,
die Zukunft generell,
die, beim Christen, ach sehr schnell,
sich zum Gotte gern erhoben.
Darum Europa sehr verschoben.
Denn dieses Faktum,
so schauts aus,
die Gedanken scholastisch gehen An und Aus.
Als könnt man bestimmen was Einem zugehörig ist…
noch nicht wirkt des Spinozas List,
wenig auch des Leibniz‘ Waffe,
unerklärt noch nicht Monade klaffe.
Ein Descartes wohl scholastisch gar unmöglich war;
– die Seele ist, soviel wohl klar,
im Mittelalter besiegelt mit ein unskeptisch
„JAAA!“
Drum, wenig dumm,
man tanzte nicht herum,
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um cogitans, extensa Dinge,
denn hier war ja schon Gottgeklinge.
Nach der Renaissance wurds anders,
denn Mathe und Natur,
liefen von da an parallel,
nebeneinander, ei ganz Stur.
Und ab 1800 dann die Soziologenkur.
Die 80er sind wahrlich Sog,
die E-Mail als Alternative zum Fax einzog.
Beides nicht Telefonie,
dennoch Teil der Telemetrie.
{Und was ist eigentlich digitale Teleonomie?
Ein Wort, so kompliziert wie sonst keins nie?}
Die Technik ist wahrlich intrikat,
denn, Sozialtechnik ist Staat.
Dazu das große Faktum,
Kommunikation wirkt auf uns Menschen.
…und Kinder sehen gern Sandmännchen.

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