Post-Holzwege oder „aus 4 mach 5“ 13.12.2020

Alles weltlich, unentgeltlich,
keine Mythen, keine Sagen,
nicht einmal noch Sumpfe zum durchwaten.
– statt mit Eisen und Metall,
hinken wir mit vollgestopften Taschen,
selbst Papiergeld in den kleinsten Maschen.
Und das Licht scheint weiter stets ganz prall!

Statt des Gotte,
gebunden an den Kaiser,
als die erfundene Idee des weisen Meisters,
der, dazu noch clever,
nimmt,
statt des höfischen Gewetter,
lieber den Gezeitenlauf zum Kerne,
dem sich die Sippe darf entheben.
In Europa Wir leider sollten
entgegen der alten Kaiser streben.

Sie erfuhren Gottes willkür,
konnten tun und lassen,
beliebig hier und dort ein Feuer schür-
en.
…Doch des Kaisers Ursprung; transzendent
– man glaubt es kaum.
Es liegt im Schaum; weil Papst und Welt…
und Gottkaiser, in Europa;
deshalb leider nie erhellt.


In Asien wir sehen gutes.
Deren Gelehrte, ordentlich geschultes
Personal. Beamte und Gelehrte,
die des Jahreszyklus Fährte,
folgten und erwählten:
Es gilt diese, an des Kaisers Kult zu binden
nicht nur Kilt, sondern auch Kult,
nicht nur die Mode oder die Ode.
Auch der Geschichten Konsistenz gilts zu bedenken,
und die Asiaten hier können deutlich besser lenken,
müssen ihren Geist kulturell nicht so verrenken.
Sind nämlich nicht einfach dabei Freiheit
„frei Haus“ zu verschenken.
„Würde würde“ brüllt es rüber.


Würde Würde praktisch sein,
dann wir hier wären beim soziokulturellen Reim,
doch der soll heute noch nicht Schein‘,
dafür soll zunächst das passende Sinnesdatum gegeben „wesen“ sein.

Was heißt Freiheit? 13.12.2020 (00:01)

Fernab aller Schranken,
hier der Geist meist ist am Wanken
und, aller Art Gedanken,
logisch sind und stets und immer.

Der Freiheit, der wir alle sind gern zugewandt,
auf diese ernstlichst zugerannt.
– was sollt das sein?
Doch wohl mehr als nur ein Reim,
ganz gern gerufen von Frau „Klein“.

Der Freiheit tiefster Reim,
macht den Menschen zum ruhend Stein.
Denn, so will es sich behänden,
man müsst ja von aller Norm frei sein.
Gleichzeitig nicht der Regel folgen,
denn, die gilt ja eh „eh“ immer,
niemals jedoch „unbescholten“.

Und mal im Ernste?!
Ist das Folgen aller Freiheits Kerne!?!
Was aber hieße denn dann noch „Lerne“?!?
(Ganz abgesehen von dem Sterne!??)

Man als Freier,
so schauts aus,
entweder pervers oder irre,
jedenfalls nicht „völlig Kirre“.
Doch dieser Freie ist nicht frei,
doch, oh schrei: „Uns doch Einerlei!
Wir Europäer haben eine Kultur!“
Die im Kerne verklärt das Freie.

Also entlang der Spur Ihr solltet
bis hin ins amoralisch: „Folget!“
man sich als (Speer)Spitze einreih(e).

Hier die Freiheit leider geht kaputt,
und schafft dann wahrlich sehr viel Schutt.
Doch wieso sollt man ihrer Sinn noch geben?
Ist Sie doch gewachsen eher am Nehmen.

Man kann zwar auch als Freier hören,
doch hier, der Ruf der Moral,
gerne tut die Kreise stören.
Oder sollte man als Kaiser aus der Sonne?
{Diogenes, Schelm du, welch ein Hohne!}

So vergeht die Legitimation,
zerstört dabei die Ursprungsreligion.

Ist das Gut?
Man weiß es nicht,
„Nein!“, so scheints im ökonomisch Licht
und immer der Plebejer und das Proletariat
– die, als kleiner Wicht,
heut genannt „die Unterschicht“.

Und spätestens hier,
die Sinnlichkeit;
mit der Freiheit
auch mal gerne bricht
und mit der Gleichheit
sticht.

Ein „Stechen“,
nicht mit einer Waffe!
Und schlussendlich, [Zerbrechen];
das Chaos als Risse klaffe.

Ein schöner Tag zum Sterben oder die falsche Identität des abendändischen Subjekts

Schau Ich aus dem Fenster raus,
erblühen hellste Farben
zeigen auf die glatten Flächen
sind fast schon hör-…sichtbar allemal am Sprechen.

Es ist der Fluss der Welt der redet,
still und leise wird hier das Feld gejätet.
Es redet in der Welt ein Satz,
„So nenne mich Zivilisation“

Diese wird als „transzendent“ begriffen,
ist, wo hinein alles „emergiert“.
Ist mehr als Raumzeit, mehr als Lebenswelt
ist Lebenswelt in institutioneller Ordnung eingerahmt.

„Ich Lebe!“ Will es stetig schreien, verliert sein Sein

jedoch im falschen Reim.
Der Ruf verhallt im sozialen Gewebe, das Leben…

Es zieht vorbei. Erkennt
sich selbst als äußerlich,
entfremdet sich.

Doch nicht sich selbst ist man entfremdet!
Es ist der beharrlich, dooftreuen instrumentellen Vernunft
der sich das Leben kann entheben.

Der Vernunft gibts Kausa drei.
Denn hier lebt der Mensch und ist zugegen.

Da setzt die Verzweiflung ein,
will Sie doch auch endlich den Ihren

Reim.
Der, ganz fein, erlebt die Welt in Filz und Schleim.

Doch schöner könnte Sie durchaus gerne sein,
denn, so ganz geheim…
Das Gedankenschloss ist langsam so, als seiens Zwei.

Das jedoch, das kann nicht sein.
Denn Gedankenschlösser baut man stets allein,
niemand sonst ist hierbei einzuweihen.

Die rechte Lehre wird erlogen,
als Wissenschafte ausgegoren,
zur höchsten Weihe dann erkoren…

um, dem Leben redlichst schön zu Grüßen,
seine Freuden und niemals nicht das Büßen.
Denn der Ethos ist der Reim,
der Pathos nur im Safte, also im Vergleich sehr klein.

Man schenkt sich reinen Wein ein,
gibt Zeugnis von der großen Architektur.
Erfasst den Dionysischen Gehalt,
der das Feuer symbolisch verklärt.

Die Zeit um Nietzsche hat verklärt die Alchemie.
Säftel- und Elementelehre überhöht
um der Götterlehre abzuschwören.

Nun egal, es waltet nicht mehr,
kommt zurück aus tiefster Trance,
tiefstem Fabulieren
Dem Seine nicht mehr zugeneigt,
Nein! Es will ganz Mensch sein,
weg von Krankheit, Götterwelt und aller Disjunktheit.

Denn nur im Kinde, der Erziehung, dem Ernähren,
dem aufwachsen und neu gebären,
dort lässt es den Takt erschließen.
Die andre Seite taktil nur schwerlich zu erschließen.

Kynästethisch Wittgenstein ist wortkarg,
äußerst löblich,
dem Leben hier den Raum zu geben.
Dabei jedoch die Krankheiten

und anderen Übel –
aus Pandorras Büchse
nicht mitgedacht im gewülst der Geotopik.

Wittgenstein nicht redet dort,
wo normalerweis ein Wort.
Er schweigt sich der „Wörtchen“ tunlichst aus,
macht stattdessen dem Insekt in sich den Gar aus.

Nutzt hierfür grammatische Strukturen,
die Sozietät dabei bleibt völlig unbeschoren.

Diese ist grammatisch nicht, Grammatik handelt nämlich nicht!

Grammatische Strukturen, Flexionsformen
sind, anders als die Normen, Gedanken ohne Handlung.

In ihnen erkennt sich das Denken im Ereignis.

Dialog zwischen Syntaktik, Semantik, Syntaxanalyse, Syntagma, Informatik und Beobachter

Beobachter: „Wir sagen immer „immer“, aber meinen „Ab und Zu“.

Syntaxanalyse so: „Herzlich Willkommen du böses kleines Syntagma!“
Semantik so: „na und?“
Syntaktik so: „1,0, !(Fakultät) – hey, ich bin ja ein Lebewesen nicht nur Zahl“
Informatik so: „Hey, ich bin ja Syntaktisch!“
Semantik so: „Damit bist du künstliche Intelligenz und nichts anderes.“
Syntagma so: „Und was ist mit mir?“
„Semantik“ so: „Du sollst Weltgeist und Semiotik heißen!“
und Semantik weiter: „Und dazu sollst du Information sein.“
Syntagma so: Aber das Konfundiert doch Energie mit Information viel zu sehr. Da bin ich ja noch immer nur im Erahnten obwohl ich doch eigentlich als Kommunikation bin und damit deskriptiv.

Syntaxanalye so: „Na Gut Syntagma. Dann bist du aktuell nicht Relevant. Auch wenn es sinnvoll ist, dies zu ändern. Wir werden Wege finden“

Analytische Philosophie und Phänomenologie gleichzeitig: „Aber dann übersehen wir ja das Leben, die praktische Kunst, wenn wir theoretisch denken und damit den ratioskalierten IQ, die Kommunikation(Luhmann), die Ebene des Institutionalen und der Normativität, die Intutionen und Vorstellungen.
Wir übersehen, dass wir Pädagogik betreiben, Didaktik lehren, Entwicklungspsychologie beobachten und Erzieher ausbilden. Und außerdem übersehen wir, dass wir dies syntagmatisch beobachtbar machen können.“

Die Menschen so: „na und? Wir haben Spiele, haben Wohlstand, finden Sicherheit und was zum Essen. Wir spielen Ernstlich, wohlen Gierig, essen zumeist noch wie das Tier. Uns ist egal, was Gutes bringt, solange wir im Tag gewinnen!“

Die Wissenschaft in traurigem Ton: „Und ich bin Schuld an der Misere…meine Präferenz den anti-theologistischen Fächern gegenüber und meine neutral-positive Einstellung zu Ordnung, Rationalität und Mathe lassen mich die greifbareren – weil Falsifikationistischen – Naturwissenschaften den Lorbeerkranz zuTeil werden. Die Natur schlägt mir ein Schnippchen, ebenso wie die ungesehene Künstlichkeit alles Textes und das Unterlegensein der Phänomenologie im Diskurs.
Die Wissenschaftler so: „Wir haben meist nur ein Auge, wir sehen darum den Fehler des Systems nicht, bitte verzeih uns Gesellschaft.“

Sittlicher Staat als Idee und Kapitalismus vertragen sich auf die Dauer gesehen nicht, die Ratio gewinnt schlussendlich. Der Theos und die Teleologie, sowie die Phänomenologie können nur das Syntagma in den Diskurs hinein retten, denn die Bastion des Weltgeistes wird leider langsam immer weiter verdrängt. Verdrängt, weil sich die Elitekrieger der analytischen Philosophie das Gebiet erobern und neuste Technologie in die Geisteswissenschaft einführen. Strenge Wissenschaft und die naturwissenschaftliche Syntaxanalyse.

Die Bewohner der Geisteswissenschaft, die Dialektik und die Hermetik, sowie die Hermeneutik und die Ethiker sind jedoch pazifistische Wesen. Doch die Syntaxanalytiker kennen kein Erbarmen. Brutal nehmen sie den Freunden des Syntagmas jeden Lebensraum, zerstören ihre Paläste der Gesellschaftsanalyse und deren phantastische Sagenwelt einer gewaltfreien Utopie.

Doch das Syntagma lebt im Dunkeln weiter. Es gräbt sich über die Werte der Egalität wieder an die Oberfläche. In Frankreich scharen sich die Divisionen um endlich den Sieg zu erringen. Und sie finden gehör. Searle, Tarski, Brandom sind die Helden, die der analytischen Philosophie ein Schnippchen schlagen und diese wieder auf den rechten Pfad bringen. Weg von den Tücken des Solipsismus und den Gedanken eines Genies und Beschreibungen eines Geistes(Der Einzige und sein Eigentum) der sich verloren hat in der Arbitrarität und Aporetik der Wortspiele.
Der rettende Schlussanker kommt, hinter Searle, Tarski und Brandom versteckt sich Kripke und – man glaubt es kaum – auch der Quine ist hier zu finden.

„Puhhh…“, denkt sich der Beobachter, dann ist die analytische Sprachphilosophie ja doch nicht hoffnungslos falsch, sondern integrierbar ins Medium des Sinns. Bzw. Der Beobachter denkt natürlich den Umkehrschluss: „Dann ist also analytische Sprachphilosophie das Feld, das den Blick auf das Problem des Betreffs rücken könnte, aber stattdessen für Identitätsphilosophie genutzt wird – welche ein Ärgernis!“

Das Leben wie es lebt und lebt III

Ein Leben geht den Fluß entlang,
im Kopf Gedanken den es laufend entrang.
Es denkt nun übers Abendbrot,
da gibt es wohl das altbekannte Butterbrot.
Gestärkt mit lecker Brot und Bier,
spielts auf dem Sofa
Ballwerfen mit dem Haustier.
„Ach es ist schon sieben, Stier!“
denkts sich und schnappt das Mofa,
denn es trifft sich gleich am Pier.
Mit leichter Verspätung angekommen,
„Das Bier macht doch tatsächlich schon ein bisschen benommen!“
Die andern Leben warten schon,
grüßen mit genervtem Ton.
„Du bist zu spät!“,
hört es sie sagen,
und will schon nach der Ware fragen.
Doch das Leben sich gerade noch berät.
Der Erste sagt: „Du bist uns nicht geheuer!“
Der Zweite weiter: „Und außerdem auch ganz schön teuer.“
Das Leben antwortet darauf,
„Dann holt euch halt wen anders für den Verkauf!“
Plötzlich reumütiges schweigen,
und ein Musiker im Hintergrund am geigen.
Spielt moderne Klassik,
das Publikum meist körperlich recht massig.
Dort steht auch noch wer,
der lauscht dem Geiger in Gedanken schwer.
Hat sein ganzes Geld verloren,
kann nicht nach Hause ungeschoren.
Denn dort wartet Frau und Kind,
und der böse, raue Wind.
„Warst du wieder in der Spielothek?!“
Der Monatslohn vom Spieltrieb verweht.
Hat bereut direkt danach,
und sucht ausreden gegen die erwartete Schmach.
Zurück zum Ersten,
sein Konto ist am bersten.
Aus seiner Sicht die Ware schnell verkauft,
doch dabei hat der Mofafahrer zuviel von selber aufgebraucht.
Das sehen die Andern nicht so gerne,
drum suchen sie neue Partner in der Bar „Laterne“.
Diese ist bekannt fürs zwielicht,
fromme Geister sieht man dort nie nicht.
Der Mofafahrer weiß es noch nicht,
unerwartet erreicht die Faust sein Gesicht.
Niemand sieht das Messer fliegen,
blutend der Fahrer nun am Boden liegen.
„Was wird aus meinem Hund?“
ruft er besorgt,
klaffend im Bauch die riesige Wund
und schon ist er verstummt…
Die Andern warn nimmer gesehen,
in alle Richtungen sie dem Tatort entfliehen.
Dank gutem Plan der Stadt entronnen,
dem Junkiemileu ist das Ereignis nicht gut gediehen.
Der Hund am Leben leider vergangen,
unschuldig, vom Menschen aus der Wohnung gefangen.
Er lebt nun hinter Gitter,
und ohne Herrchen nur gezitter.
Er ist zu alt um ein neues Heim zu finden,
der Tierheimleiter sich am winden:
„Was nur tun? Zu süß der Hund ums ihm anzutun…“
Überlegend er sich überwindet,
„in mir er ein neues Herrchen findet.“
Glück im Unglück gibt es immer,
manchmal der Glückliche erfährt es nimmer.
Statt tod gibt es nun komische Gerüche,
ein neues Heim und niemals mehr Ballwerfen in die Küche.

Sonntag im „Kleines Tor“

Heute gibt es wieder Schnitzel,
ein wirklich wahrer Gaumenkitzel,
den die Ilse wöchentlich kreiert.
All-You-Can-eat, alle sind ganz ungeniert.
Franz sitzt drüben mit der Gitarre,
raucht gemütlich an seiner Zigarre,
sitzt in der Spelunke „Kleines Tor“
und hat heut Abend nichts mehr vor.
Bauch gefüllt bei Ilse,
spielt Erika nun Karten
um die nächste Runde Pilse,
doch der Geber lässt auf sich warten.
Peter sitzt am Spielomat,
mal wieder nicht sein Siegertag.
Fünfzig Euro schon verloren,
nichtmal zwanzig draus geboren.
„Da wird sich noch die Miete ergeben!“
und – schwupp – 10 Euro mehr als Grund zum beten.
Sechzig Euro nun verzockt,
und fünf Bier sind auf dem Block.
Am anderen Tisch sitzen Studenten,
die wollten hier doch garnicht enden.
Doch weils ein Sonntag ist,
ist die Kneipenszene trist.
Drum, doch eher notgedrungen,
der Langeweile ins kleine Tor entrungen.
Morgen haben sie keine Lesung,
drum geht’s heut bis zur Hirnzerphräsung.
Schon die dritte Runde Kurze,
und jeder bereits zwei Bier im Sturze,
dabei ist es grad mal Neun,
die Spelunkenwirtin darf sich freun‘.
An der Theke sitzt der(wie immer, alt) Bill,
sagt kein Wort, wie immer still.
Doch dem Stammgast ist bekannt,
„Geh zu Bill, wenn du dich in Gedanken hast verrannt.“
Drum sitzt da heute auch die Sophie,
mit Problemen kompliziert wie nie.
Bill wirkt ganz entspannt,
hilft ihr – im Momente – aus dem Bann
und denkt sich innerlich:
„Und ich schaffe es wie immer nicht…“
Sophie von seinem Rate ist betört,
sie ihr Problem heut nicht mehr stört.
Drum gibt es für den Bill,
bezahlt von ihr, was er am liebsten will.
Plötzlich ein Schrei und lautes klirren,
vielleicht ein Versuch um zu verwirren
und den Abendumsatz zu gewinnen?
Oder der Zeche zu entrinnen?
Es stellt sich raus, es war nur Andreas,
betrunken sitzend am Bierfass.
Die Wirtin entspannt sich wieder,
und der Sonntag vergeht sonst bieder.

Des Bäckers Geheimnis

Schokolade ist recht lecker,
drum verpackt es jeder Bäcker,
gerne mal in Blätterteig,
die Rezeptur er nicht gern zeigt.
Sein Geheimnis steckt im Wissen,
knowhow, das wir nicht gerne missen.
Schokohörnchen, feines futter,
insbesondere mit Puderzucker.
Und auch die Schnecken mit viel Mohn,
ohne die wär der Name „Bäckerladen“ hohn.
Dazu kommen normale Brötchen,
für den Kunden gibts die auch mit Körnchen.
Als Konsument der Leckereien,
ignoriert man gerne die kalorienreichen Innereien,
solangs nur schmeckt, die Lebenskräfte weckt
und den Genuss, der darin steckt.
solangs nur schmeckt und Lebenskräfte weckt.
Die belegte Laugenbrezel,
dazu das morgendliche Zahlenrätsel,
das erweckt nicht nur den Architekt. – ehemaliger Schluss

Enge und Weite und die traurige Weltseite

Neue Zeiten,
neue Weiten,
alles ist nurnoch am schreiten,
nichts mehr das noch dogmatisch ist am leiten.
Schranken sind gesprengt,
Felder sind verengt,
Blick auf imaginäres – verhängt.
Nichts mehr ist beengt.
Gedanken endlich kontrollierbar,
Die Welt vorhanden, nicht mehr als wirrwarr.
Das Bild hat sich gefügt,
die Vorstellung nicht mehr getrübt.
Alles zieht normale Bahnen,
der Geist zum Glück nicht mehr am Wahnen!
Leben ist halt was es ist,
Bewusst-sein zum Glück nicht nur trist.
Endlich bin ich angekommen,
die inneren Organe sind endlich vernommen.
Sich selbst monadisch ganz verstanden,
natürlich nicht im Sinne der bekannten.
Lebendig ist man ohne Grund,
die Religionen tuen davon kund.
Man ist halt da,
man steht im Leben,
nur manche Teile stehen daneben.
Diese Teile sind nicht wahr,
man sieht die Fiktion nun leider klar.
Man ward getäuscht,
man ists nun nicht mehr.
„Hier will ich doch eigentlich garnicht her!?!“
Die kollektiven Folgen die sich hier ergeben,
sind noch lange zu beheben.
Theologie gilts abzuschaffen,
die Aufklärung auf neuer Basis zu erschaffen.
Die Leben müssen aber auch was tun,
sollten ihren Wissensschatz besser kundtun.
Moral die muss verständlich werden,
Erkenntnis muss sich deutlich stärker erden.
Die Wirtschaft bescheiden leider bleiben
und die Politik sich nicht mehr am Kriege weiden.
Doch all das ist egal,
ich trage hier nicht den Verantwortungsschal.
Drum höre ich jetzt auf zu schreiben,
und fange an ganz Mensch (alt: material) zu bleiben.

Zynische Vernunft, du schreckliches Verderbnis!

Welch zynische Vernunft doch spricht,
wenn man den Bann der Schranken bricht.
Gezogen in das Vakuum,
da ist der Tod nur noch ein „Schade drum“
Es ergibt sich nun,
in diesem schwarzen Tale,
so manche offene und unverfälschte Bare.
Gedanklich hat man dann zu tun,
denn es gilt,
so deutet einem Schild um Schild,
Gott und Natur zu trennen,
zu erkennen,
was sich tatsächlich bewegt
und was nur begrifflich von statten geht.
Im Vakuum erneut geboren,
man fühlt sich fremdlich, doch geborgen.
Um dem Zustand zu entfliehen,
heißt, den eigenen Modus zu verdienen,
muss man sich,
man glaubt es kaum,
der Historie bedienen.
Doch nicht nur der,
auch den Geschichten gilt es hier zu lauschen,
sie entkernen das natürliche Rauschen.
Das Rauschen der physischen Welt,
die man zuvor – als Realität – hat,
aus der Gleichung rausgestellt.
Nun ist man fast ganz oben,
doch dann ergibt sich, nicht als Thron,

„oohh“, welch ein Hohn,
die Geburt einer rationalen Zivilisation.
In ihr wirkt die Wissenschaft,
als Lehrer wird sie heut gerafft.
Doch ist sie nicht der Lehrende!
Nein! Sie dient nur, sich selbst erschwerend,
dem Willen zur Wahrheit,
den wenigen Sehenden.
Drei grundlegende Essenzen,
von Geist und Material getrennt,
aus nichts und einem Selbst geschaffen,
weil die Wissenschaft hat noch große Wunden, die klaffen.
Abgründe bestimmen die Bahnen des Wissens,
nur wenige sind so gerissen, so zerrissen,
dass sie darin Logik sehen, und tatsächlich auch verstehen,
weil sie sich selbst als Gedankending sehen.
Sie erleben sich in sich,
beeinflusst nur von einer Schicht,
die; mal mich, mal dich,

spiegelt.
Auch als Photon sich hin und wieder siegelt.
Siegelt, weil beim Licht,
der Sinn verliert hier leider nicht nur sich.
Die konstruierten Paradoxien,
ergeben nun die Grenze zwischen Vernunft und Zynie,
das nennt sich dann Mathematologie. Nein halt!
Mathesis? Vielleicht.
Sicher ist:
Hier steht die Mathematik als Schranke.
Dem entspringt die Medizin,
die im Kerne
– weils so scheint,
gern psychologisch stark beweint.
Doch nicht nur kranke Gedanken,
auch das Vakuum ist hier am Ranken.
Denn der Schnitt, der Bruch, das Sterben und Gebären,
all das fasst sich nicht ganz rational.
Denn Natur und „Gott“ sind nicht beide material.
Das natürliche erscheint als Funktionales,
doch Gott ist – wenns so ist; das Fiktionale.
Das nicht erkannte, das zum Nichts sich dünkt,
und doch noch immer seine Flügelschwünge bringt.

Der gedoppelte Wille

Mal wieder Nachts um Vier,
mal wieder die Frage:
„Was mach ich hier?“
Vorbei fliegen allzuschnell die Tage.
Mein Wille weiß nicht was er will…
„Wie ist das Leben wohl mit Ziel?“
Ich glaube schön,
man kann so vieles dann erleben,
dank des Willens in der Arbeit streben.
Doch ich mich nichtmal in all der freien Zeit verwöhn.
Eigentlich will ich studieren,
später mal ein kleines Universitätsbüro regieren.
Die andere Seite ist am Boden,
ist unfähig sich in der Freude auszutoben…
Der Wille ist wohl schon voll Lethargie,
reicht schon fast zur Apathie….
Phlegmatisch ist er wohl geworden,
kann sich nicht mehr selbst mit neuem „wollen“ versorgen.
Doch, das gute Zeichen,
gestellt ist vielleicht der Weg in neue Weichen!
Dummerweise auch das Zweifeln,
die Skepsis ist dem Willen oft am schmeicheln.
Irgendwann kommt’s Ordnungsbeben,
der Wille wird sich dann ergeben
wird sich hoffentlich erheben,
sich melden, be-deuten was er will
doch zu lange war er leider still.
Schwieg und war fürs Subjekt gänzlich verloren,
sein Ziel war retrospektiv wohl falsch erkoren.
Die Gleichheit wollte er erraten,
hat dabei seinen Träger voll verraten.
Gänzlich absurd,
dabei kams zur mentalen Geburt.
Ein „etwas“ hat sich bei ergeben,
der Weltgeist bekam dabei sein Eigenleben.
Seitdem gings erstmal tief hinab,
alles war egal…
und das für mehr als zwei gottverdammte Jahr.
Ganz aussen war Ich angekommen,
mein Ich war nichtmal mehr benommen.
Der Wille hat es nichtmal mehr vernommen!
„Ich bin Krank!“, das wurd mir klar.
Zum Glück noch vor dem 30. Lebensjahr.
Krank jedoch im komischst möglichen Sinn,
es war einfach zuviel gleichzeitig zu denken,
der Geist konnte sich nicht weiter mehr verrenken.
Paradox jedoch, das muss ich reimen,
ergibt das Erkannte Sinn an sich.
Nur dabei verliert der Wille seine Fähigkeit zu Meinen,
weil das „An sich“ Ihn an sich bindet
und dieser darin keinen Sinn fürs Individuum mehr findet.
Schlussendlich hab Ichs dann negiert,
denn traurigerweise hat das An-sich nur in den schlausten Menschen regiert
und die haben leider nicht allzuoft die Menschen angeführt…
vielleicht werden die Menschen ja berührt,
wenn der freie Markt nicht mehr gänzlich das Feuer im subjektiven Willen schürt.