Das Irgende darf nicht wesen

Irgendwas ist nirgends nicht.
Es gibt nicht eine „Irgend“ Schicht.
Es bricht sich dort doch immer Licht
und auch der Mensch ist hier absolut und nicht.
Man ist im Irgendwann entstanden,
will zum irgendwo hinstreben,
irgendwie solls funktionieren,
irgendwas tut man probieren.
Konkreter muss es sein,
besonders das Besondere einweihen.
Beim sich auf sich selbst verweisen,
hier entstehen die „Irgendweisen“.
Man will immer alles haben,
nur konkret kann mans nicht sagen.
Man denkt dann „irgendwas wird sich schon ändern“
„irgendwann wirds sich schon bewändern“
„irgendwie wird sich was tun“
„und solange tu ich halt noch unruhig ruhn'“

Zeit-ig

Wozu gibts Welt?
Wozu die Fragen?
Um nicht immer Aussagen zu haben.
Das ist logisch,
Welt bleibt trotzdem unbestellt.
Sie wirft dich in sich Selbst hinein,
man ist dann wahrlich wirklich klein.
Die Antwort ist das auch noch nicht,
was macht man dann als kleiner Wicht?
Rennen,
spielen,
streiten,
als Kind vielleicht schon Unterschicht anleiten.
Das ist nun doch sehr Arrogant.
Warum?
Unterschicht als kleiner Wicht?
Stimmt!
Natürlich ists ne andre Sicht.
Der Eine ist der Spielleiter,
der Andere nur kleiner Begleiter.
Was redest du von Hierarchien?
Als würden Kinder niederknien.
Absurd, diese Vorstellung.
Kinder spielen, Nebeneinander
niemand ist hier freiwillig der Andere.
Zeitsprung, später.
Studieren, rät er.
Wer?
Na Er.
Der Vater?
Der Psychiater?
Neee, der Staat.
Die Gymnasiasten darum batund bittet:
„Sei doch ein kleinbisschen gesittet.
Ich muss doch auch irgendwie leben,
und nur wenn Du mich finanzierst
klappts auch mit weit’ren Fragen hier.“
Das „hier“, hier in der Wissenschaft gebettet.
Wozu gibts Welt?
Die Frage, falsch gestellt.
Eher interessant…
Was?
Wofür ist Welt?
Für das gute Geld?
Für Spaß am Leben?
Das hat sich schlussendlich so ergeben.
Zeitsprung, Zeitlos.
Hier ist alles ganz schön groß.
Relativ zu was?
Zur Zeit bloß.
Hier lebts sich sehr Famos,
und der Raum der wird zum Floß.
Was bleibt ist Zeit bloß.
Zeitlos, Leidlos,
Gleit bloß los.
Wohin?
Zur vorgefundnen Zeit stoß,
los!
Die ist aber unerträglich langsam,
fang an!
Zeitlosigkeit ist nutzlos,
man wird schutzlos,
der Wille schmucklos.
Zeitsprung, Jetzt.
Jetzt gerade, alles schlecht
Sekunden später, alles recht.
Wann geht es weiter?
Wie wird man heiter?
Es fehlt halt noch die Leiter.
Leiter? Wohin?
Zum „Wofür“ des hier,
die Frag schon wieder falsch gestellt.
„Wofür“ hat Handlung implizit erhellt.
Die Handlung, die braucht Zeit.
Das ist bei vielen meist das Leid,
oft sogar im innern, ein ausgemachter Streit.
Geduld,
Verschuld
man hat den Streit.
Wie?
Indem man,
in alter Zeit
hat, alles erfragte
falsch befreit.
Die Fragen, Paradox
enden im Zirkelschluss aufs Ich
vielleicht dabei erkannt
das Lebendige an-sich.
Und der Kuss im Innern
durch das außen,
verursacht auf der Grenze

Fragen zu fragen,
die das Fragen fragend
mit Fragen hinterfragen.
Die Frage bleibt bestehen,
„Wozu ist Welt?“
Wofür das Leben?
All das werden Wir noch sehen,
denn die Welt gilts zu begehen
und nebeneinander in Freundschaft zu bestehen.