Im innern vereint,
das innere allzulang verneint,
Dem innern dann entkommen,
dank des Gottes, den man hat vernommen.
Die falschen Vorstellungen von Welt,
die sich erheben meist als Geld,
die sich verwinden lassen,
es gibt dann leider doch noch Klassen.
Das Loblied auf die Wissenschaft,
die ihr Herz im innern hat dahingerafft,
dies Loblied hat die Welt entzweit,
der Denker sei davor gefeit.
Er muss sich stets vor Augen halten,
die Wissenschaft die ist es nicht,
was da tut Natur verwalten.
Auch Sie erkennt nicht mehr als Licht.
Sie erkennt es zwar in tiefster Schicht,
doch leichter scheint es als Gedicht.
Im innern schafft es das Problem,
denn Sprache erkennt sich falsch besehen.
Das Dasein muss die Wahrheit erst verwinden,
dann kanns sich als Leib befinden.
Als Dasein sich erkennend – Unendlichkeit!
Verloren in daseinsbedingter Endlichkeit…
Man muss die Wissenschaften niederringen,
sie ins Gehäus des Daseins zwingen.
Muss durch sie Metaphysik überwinden,
doch man darf sich dann nicht als sie empfinden,
sich nicht existential in ihr befinden.
Im innern verliert man alles Geld,
zurück bleibt dann nur die einsame Welt.
Man erkennt das Wissen,
und will nicht dessen Ursprung missen.
Doch dabei entdeckt man Grund und Gründe,
warum man sich halt nicht außerhalb der Welt erfinde.
Die Sprache ist der zugespitzte Grund,
sie beginnt am eigenen Mund.
Sie endet im unendlich’n Geist,
den man phänomenal jedoch als nur ewig weiß.
Was soll ich jetzt noch sagen?
Die Reste sind nurnoch das Wagen,
das Tun und Richten,
am besten nicht nur gegen die theologischen Geschichten.
Man muss dann handeln,
als Gestalt durchs leben wandeln.
Sich als Lebendes begreifen,
nicht auf die Unendlichkeit versteifen.
Man hat die Pflicht zu streben,
den Wunsch der Menschheit was zurückzugeben.
Man will dann alles richtig machen,
doch vergisst dabei die Arbeit und das schaffen.
Man denkt „es muss doch möglich sein!“
Die Erklärung muss für alle sein.
Sie muss feinst abgestimmt,
und doch verständlich sein für jedes Kind.
All das ist nicht möglich,
die unverstandene Dialektik wirkt hier tödlich.
Sie ist die Grundessenz des Denkens,
des Hirn und Gaumen allzusehr verrenkens.
Wäre sie gemein bewusst,
so wäre der Mensch weit mehr in Schuss.
Er wäre Herr des eignen Schicksals,
moralisch wär er nicht verloren im Trübsal.
Er hätte sich am Schopfe,
könnte sich dem Morast entziehen,
wüsste den Ursprung in seinem Kopfe.
Er wäre moralisch deutlich weiter gediehen.
Doch so weit sind wir noch nicht,
langsam wärs dann doch mal angebracht,
angebracht als gemeine Sicht.
Dafür hat sich der Mensch schließlich autokatalytisch erschafft.
Kategorie: Natur
Meditation über das Erkannte
Du bist nicht sichtbar,
umschwirren tun uns deine Schwingen.
Dein Tun ist nicht richtbar,
es ist einfach nur dauerhaft am klingen.
Was ist das Ziel?
Will diese Frage vielleicht schon zuviel?
Der Mensch ist auf der Welt,
doch was ist das, die Welt?
Was ist das, was sich in ihrem Innern für uns erhellt?
Es kommt bei jedem wie bestellt,
Im Grunde ist es nicht mehr als die gehirnliche Denkwelt.
Diese fasst alles um uns rum,
man muss es denken nur ein klein wenig krum.
Denn selbst ist es ganz stumm,
es zu erfahren, haut einen wahrlich um,
doch wo es west, dazu hilft nicht einmal raten,
denn wir walten maximal in seinem Garten.
Wir sind nur drum herum,
sein inneres das macht einen Dumm.
Denn ist man „innen“ angekommen,
ist das Erkannte schon verronnen.
Man denkt sich dann nur selber nach,
tautologisch bis zur schmach.
Antinomisch ists nur in bestimmter Konstellation,
hierfür benötigts die dialektische Rotation.
Denn nur in dieser ist noch etwas mehr gewiss,
nämlich „Das Gesellschaftliche, das ist!“
Es ist mehr als nur Natur,
es negiert deren Struktur.
Erkennt sich dadurch selbst als Selbst,
doch was erkennt, das ist man selbst.
Man ist es selbst,
als Leib und Leben,
doch im Gehirn, da hat sich noch ein bisschen mehr ergeben.
Dieses hat erkannt die Zeit,
dabei das Tautologische befreit.
Denn ist man Zeit, wirds dialektisch antinomisch,
doch logisch bleibt es tautologisch.
Zeit ist mehr als selbst sein in der Zeit,
Dialektisch erkennt man hier die Triebfeder, Not und Leid.
Die Triebfeder aller zweiter Natur,
die den Menschen zeugt in seiner geistigen Statur.
Die Universalgeschichte ist zwar falsch,
die Dialektik, die aber bleibt gleich.
Nur was ist, was sich negiert?
Was, was sich dabei so sehr geniert?
Was, das, was die Seele hierbei wissenschaftlich blamiert?
Der Religionen Inhalt ist dadurch in Gänze berührt,
nur der Ursprung,
der sich verliert,
der macht Religion noch legitimiert.
Alles andere ergibt sich durch die Form,
denn diese ist bewusstes Sein in Norm,
was bei Hegel noch war
Weltgeist in Reinform
ist heute untwegs in neuronaler Uniform,
dessen Ursprung ist die Umwelt,
nicht jedoch die Begründung des Weltenfeld.
Wie dem auch sei,
man muss es bei bewenden lassen,
denn es kümmert nicht,
Gott ist der Grund hier für die Masse.
Wenn nicht der, dann wissenschaftliche Erkenntnis,
als wäre die nicht erklärt durch die zeitliche Empfängnis…
Natur
Natur
ist Stur
fährt nur in einer Spur
braucht niemals eine Kur
ist Stur gegen die Uhr
wie nur?
Na Stur!
Ist die Welt, quasi in pur.
Der Mensch ist nur,
weil er ein bisschen stur
gegen die Natur anfuhr.
Er machte quasi ne Tour,
die war gegen die Spur.
Hierbei erklomm er stur,
den Gipfel seiner eigenen Natur.
Nun steht er vor der Uhr,
denkt: „Ist das tatsächlich Natur pur?“
„Und was ist eigentlich Natur?“
Die ist in ihren Rätseln ziemlich stur
und sehr eintönig in ihrem Wirken nur.