Leben und sterben des Lebens

Ein Leben stirbt und weiß es nicht,
was es sieht das ist nur helles Strahlelicht.
Es sieht die Mutter, fühlt die Wärme
wird Teil einer Gruppe Seelenschwärme.

Es schaut zurück und sieht die Erde,
denkt sich: "Ach, so eine schöne Herde."
Erlebt hats viele gute Zeiten
und die weltlichen Himmelweiten.

Erkannte viele Sachverhalte,
hatte Kinder und berufliche Gehalte.
War als Ingenieur am wesen,
wollte dort die Welt genesen.

Nun schwirrt es noch einmal durch seine Stadt,
im Glaube Gott und Teufel gab es ein Patt.
Und die Lichter der Stadt werden matt.
"Wohin soll ich nun reisen?"
hört die Engelschöre, die leisen
Stimmen fühlen sich an wie das zwitschern junger Meisen.

Da hat es eine Idee,
es will ein letztes mal noch Schnee.
Auf dem Weg trifft es auf Klee.
"Diese Schönheit, alles ist nun fort…
und wo bin ich? Am wohlbekannten bessren Ort?"

Den Schnee erreichend,
Mount Everest ist herzerweichend.
Vielleicht noch einmal Richtung Bodensee?
Doch, Oh weh…
Die Bewegungen ersteifen,
die Sicht verschwimmt
nicht mehr möglich, es entrinnt.

Plötzlich alles dunkel.
Ein letzter kleiner Erdenfunkel…
die Familie wird erlebt,
nun der Erde voll enthoben,
die Strukturen nicht mehr verwoben.
Panik tritt auf und es erfleht:
"Bitte lass mich weiterleben!
Wollt doch soviel noch erstreben…"

Gestorben ists mit 50 Lenzen,
da kennt der liebe Gott leider keine Grenzen.
Immerhin gewiss,
die Tochter lebt zufrieden,
der Sohn, leider unter Dieben. Das Abi war ihm dann doch zuviel geschiss.

Auf der Erde nun die Kinder,
und die Jahresuhr die steht auf Winter.
Viele kommen, Abschied sagen,
trotzen den kalten Wintertagen.

So geht es stetig einfach so voran,
niemand erfährt ein "Wie und Wann?"
Nichtmal "Warum?" tut sich uns zeigen.
Da ist Gott wohl ein bisschen eigen.

So geht der ewge Menschenreigen,
vorüber all die guten Zeiten.
Doch – unerwartet – es wird/wird es wieder hell.
Der Arzt ruft: "Schwester…schnell!"

Es hört die Schreie einer Frau,
daneben Mann, der denkt sich "WOW!
Mein Kind wird grad geboren,
wo es wohl herkommt?"
Hören des Lebens neue, kleine Ohren.

So spielt die Klaviatur des Lebens,
kennt nichts andres als des wahren Strebens. Zehn Minuten später das Leben neu erreicht,
die alten Gedanken sind klammheimlich entweicht.

Doch kein Problem denkt sich der Alte,
"Als neues Leben ich gern walte."
Statt Peter nun ein Paul,
und als Hobby nun der Gaul.

So geht es ewig fort und weiter,
das Leben, trotz des Todes immer heiter.

Das Leben wie es lebt und lebt III

Ein Leben geht den Fluß entlang,
im Kopf Gedanken den es laufend entrang.
Es denkt nun übers Abendbrot,
da gibt es wohl das altbekannte Butterbrot.
Gestärkt mit lecker Brot und Bier,
spielts auf dem Sofa
Ballwerfen mit dem Haustier.
„Ach es ist schon sieben, Stier!“
denkts sich und schnappt das Mofa,
denn es trifft sich gleich am Pier.
Mit leichter Verspätung angekommen,
„Das Bier macht doch tatsächlich schon ein bisschen benommen!“
Die andern Leben warten schon,
grüßen mit genervtem Ton.
„Du bist zu spät!“,
hört es sie sagen,
und will schon nach der Ware fragen.
Doch das Leben sich gerade noch berät.
Der Erste sagt: „Du bist uns nicht geheuer!“
Der Zweite weiter: „Und außerdem auch ganz schön teuer.“
Das Leben antwortet darauf,
„Dann holt euch halt wen anders für den Verkauf!“
Plötzlich reumütiges schweigen,
und ein Musiker im Hintergrund am geigen.
Spielt moderne Klassik,
das Publikum meist körperlich recht massig.
Dort steht auch noch wer,
der lauscht dem Geiger in Gedanken schwer.
Hat sein ganzes Geld verloren,
kann nicht nach Hause ungeschoren.
Denn dort wartet Frau und Kind,
und der böse, raue Wind.
„Warst du wieder in der Spielothek?!“
Der Monatslohn vom Spieltrieb verweht.
Hat bereut direkt danach,
und sucht ausreden gegen die erwartete Schmach.
Zurück zum Ersten,
sein Konto ist am bersten.
Aus seiner Sicht die Ware schnell verkauft,
doch dabei hat der Mofafahrer zuviel von selber aufgebraucht.
Das sehen die Andern nicht so gerne,
drum suchen sie neue Partner in der Bar „Laterne“.
Diese ist bekannt fürs zwielicht,
fromme Geister sieht man dort nie nicht.
Der Mofafahrer weiß es noch nicht,
unerwartet erreicht die Faust sein Gesicht.
Niemand sieht das Messer fliegen,
blutend der Fahrer nun am Boden liegen.
„Was wird aus meinem Hund?“
ruft er besorgt,
klaffend im Bauch die riesige Wund
und schon ist er verstummt…
Die Andern warn nimmer gesehen,
in alle Richtungen sie dem Tatort entfliehen.
Dank gutem Plan der Stadt entronnen,
dem Junkiemileu ist das Ereignis nicht gut gediehen.
Der Hund am Leben leider vergangen,
unschuldig, vom Menschen aus der Wohnung gefangen.
Er lebt nun hinter Gitter,
und ohne Herrchen nur gezitter.
Er ist zu alt um ein neues Heim zu finden,
der Tierheimleiter sich am winden:
„Was nur tun? Zu süß der Hund ums ihm anzutun…“
Überlegend er sich überwindet,
„in mir er ein neues Herrchen findet.“
Glück im Unglück gibt es immer,
manchmal der Glückliche erfährt es nimmer.
Statt tod gibt es nun komische Gerüche,
ein neues Heim und niemals mehr Ballwerfen in die Küche.

Sonntag im „Kleines Tor“

Heute gibt es wieder Schnitzel,
ein wirklich wahrer Gaumenkitzel,
den die Ilse wöchentlich kreiert.
All-You-Can-eat, alle sind ganz ungeniert.
Franz sitzt drüben mit der Gitarre,
raucht gemütlich an seiner Zigarre,
sitzt in der Spelunke „Kleines Tor“
und hat heut Abend nichts mehr vor.
Bauch gefüllt bei Ilse,
spielt Erika nun Karten
um die nächste Runde Pilse,
doch der Geber lässt auf sich warten.
Peter sitzt am Spielomat,
mal wieder nicht sein Siegertag.
Fünfzig Euro schon verloren,
nichtmal zwanzig draus geboren.
„Da wird sich noch die Miete ergeben!“
und – schwupp – 10 Euro mehr als Grund zum beten.
Sechzig Euro nun verzockt,
und fünf Bier sind auf dem Block.
Am anderen Tisch sitzen Studenten,
die wollten hier doch garnicht enden.
Doch weils ein Sonntag ist,
ist die Kneipenszene trist.
Drum, doch eher notgedrungen,
der Langeweile ins kleine Tor entrungen.
Morgen haben sie keine Lesung,
drum geht’s heut bis zur Hirnzerphräsung.
Schon die dritte Runde Kurze,
und jeder bereits zwei Bier im Sturze,
dabei ist es grad mal Neun,
die Spelunkenwirtin darf sich freun‘.
An der Theke sitzt der(wie immer, alt) Bill,
sagt kein Wort, wie immer still.
Doch dem Stammgast ist bekannt,
„Geh zu Bill, wenn du dich in Gedanken hast verrannt.“
Drum sitzt da heute auch die Sophie,
mit Problemen kompliziert wie nie.
Bill wirkt ganz entspannt,
hilft ihr – im Momente – aus dem Bann
und denkt sich innerlich:
„Und ich schaffe es wie immer nicht…“
Sophie von seinem Rate ist betört,
sie ihr Problem heut nicht mehr stört.
Drum gibt es für den Bill,
bezahlt von ihr, was er am liebsten will.
Plötzlich ein Schrei und lautes klirren,
vielleicht ein Versuch um zu verwirren
und den Abendumsatz zu gewinnen?
Oder der Zeche zu entrinnen?
Es stellt sich raus, es war nur Andreas,
betrunken sitzend am Bierfass.
Die Wirtin entspannt sich wieder,
und der Sonntag vergeht sonst bieder.

Des Bäckers Geheimnis

Schokolade ist recht lecker,
drum verpackt es jeder Bäcker,
gerne mal in Blätterteig,
die Rezeptur er nicht gern zeigt.
Sein Geheimnis steckt im Wissen,
knowhow, das wir nicht gerne missen.
Schokohörnchen, feines futter,
insbesondere mit Puderzucker.
Und auch die Schnecken mit viel Mohn,
ohne die wär der Name „Bäckerladen“ hohn.
Dazu kommen normale Brötchen,
für den Kunden gibts die auch mit Körnchen.
Als Konsument der Leckereien,
ignoriert man gerne die kalorienreichen Innereien,
solangs nur schmeckt, die Lebenskräfte weckt
und den Genuss, der darin steckt.
solangs nur schmeckt und Lebenskräfte weckt.
Die belegte Laugenbrezel,
dazu das morgendliche Zahlenrätsel,
das erweckt nicht nur den Architekt. – ehemaliger Schluss

Das Leben wie es lebt und lebt II

Ein Leben wird geboren,
klein und hilflos
doch geborgen,
liegt es nun in Mutters Schoß.
Es wird gewiegt,
ein Jahr später es schon kniet.
Drei Jahre drauf es langsam flieht,
denn das Leben ists, was es jetzt sieht.
Es spürt die Freude,
findet Freunde.
Doch dann, der schreckliche Tag,
an dems die Schule zum letzten mal mag.
Tag zwei ändert schon die Sicht,
denn zum ersten mal ein Müssen sticht.
Deutsch und Mathe,
„was ne kacke…“
doch die Mutter wiegts weiter in Watte.
Mit 14 dann die erste Freundin,
unendliche Liebe, volles all-in.
So denkt das Leben wenigstens,
doch der Zufall spielt gern am unredlichsten.
Das Leben zieht weg,
die 14 Jahre sind verschreckt.
„Wohin mit dem Liebeskummer?“
„Der Liebende der ist ein Dummer!“
Hält sich zwanzig Jahr ans Wort,
leider nun die Jugend fort.
Der Kummer überwunden,
doch mittlerweile von der Arbeitswelt geschunden
und – ganz unverbunden,
ist inzwischen oft betrunken.
Findet nicht mehr Lebensglück,
nicht mehr die Seele in den Raum gerückt.
Es geht ins Gartenhäuschen,
setzt sich erstmal für ein Päuschen.
„Das folgende, das soll geplant sein.“
denkt es sich und sieht den Leim.
„Der wird nun nicht mehr gebraucht,
der Stuhl ist gut, ausdauernd wie ein Stück Lauch.“
Schnell den Strick gepackt,
das Seil hobelt den Lack.
Tage später stehts geschrieben,
die Zeitung hats gedruckt,
der Leib hat nur wenige Minuten sehr gezuckt,
dann war der Sinn endlich zerrieben.
Das Leben ward gefunden,
das Seile um den Hals gebunden.
Es flackerte im Schuppenlicht,
das Nachbarsmädchen hatte die erste Sicht.
Das Mädchen ganz verstört nur schrie,
nun lebt sie in der Apathie.
Ist schon mehr als dreißig Lenze,
die Psychiatrie, die kennt se‘.
Von innen und von außen,
es gibt für sie kein Kleider kaufen.
Schockierend war es allzusehr,
unendlich machts ihr die Seele schwer.
Die Moral von der Geschichte,
Sinn den hat man

oder nichte.

Enge und Weite und die traurige Weltseite

Neue Zeiten,
neue Weiten,
alles ist nurnoch am schreiten,
nichts mehr das noch dogmatisch ist am leiten.
Schranken sind gesprengt,
Felder sind verengt,
Blick auf imaginäres – verhängt.
Nichts mehr ist beengt.
Gedanken endlich kontrollierbar,
Die Welt vorhanden, nicht mehr als wirrwarr.
Das Bild hat sich gefügt,
die Vorstellung nicht mehr getrübt.
Alles zieht normale Bahnen,
der Geist zum Glück nicht mehr am Wahnen!
Leben ist halt was es ist,
Bewusst-sein zum Glück nicht nur trist.
Endlich bin ich angekommen,
die inneren Organe sind endlich vernommen.
Sich selbst monadisch ganz verstanden,
natürlich nicht im Sinne der bekannten.
Lebendig ist man ohne Grund,
die Religionen tuen davon kund.
Man ist halt da,
man steht im Leben,
nur manche Teile stehen daneben.
Diese Teile sind nicht wahr,
man sieht die Fiktion nun leider klar.
Man ward getäuscht,
man ists nun nicht mehr.
„Hier will ich doch eigentlich garnicht her!?!“
Die kollektiven Folgen die sich hier ergeben,
sind noch lange zu beheben.
Theologie gilts abzuschaffen,
die Aufklärung auf neuer Basis zu erschaffen.
Die Leben müssen aber auch was tun,
sollten ihren Wissensschatz besser kundtun.
Moral die muss verständlich werden,
Erkenntnis muss sich deutlich stärker erden.
Die Wirtschaft bescheiden leider bleiben
und die Politik sich nicht mehr am Kriege weiden.
Doch all das ist egal,
ich trage hier nicht den Verantwortungsschal.
Drum höre ich jetzt auf zu schreiben,
und fange an ganz Mensch (alt: material) zu bleiben.

Das Leben wie es lebt und lebt

Ein Leben ging spazieren,
entlang den Boulevard flanieren.
Fand sich zurecht im großen Reigen,
den die Wirtschaft ist am treiben.
Als Leben war es auserkoren,
die Laufbahn der Kultur, die war geboren.
Es lebte als gäbe es ein morgen nicht,
lebte in der kurzen Sicht.
Fand nicht mehr als Geld und fressen,
ach ja, den Sex nicht zu vergessen.
Mit Sieben ging es in die Schule,
erlebte dort auch mal Bambule.
Mit 15 dann die Hiobsbotschaft,
der Tod der Mutter, die Lücke im Lebenslauf nun klafft.
Die Schule wurd egal,
– der Schmerz
zwar nur banal,
doch für den Abschluss zu brutal.
Mit 20 schließlich angekommen,
den Flanierenden vernommen.
Als Leben sitzt er an der Ecke,
hätte gern ne bessere Decke,
vielleicht ein saubres Spritzbesteck.
Die Bambule längst vergangen,
die Erinnerungen; vom Nebel ganz verhangen
– und leider immer das verlangen.
Doch interessierts das Leben, das flaniert?
Das guckt meist nur pikiert.
Rümpft Nase beim vorbeimarschieren,
„Zum Glück hab ich noch was zum Verlieren.“
„Zum Glück muss ich mich nicht mehr genieren“
denkt das eine Leben leise.
Im Kaffe drüben sitzt ein Greise.
Sein Leben fast am Ende,
doch zufrieden sitzt es da,
Kaffee umschlingen die Hände.
Hat die kurze Sicht genossen,
gelebt, gesoffen, rumgehurt,
war des öfteren verschossen.
Nun der Endspurt,
– mit Problemen…
Die Tochter lebt das falsche leben.
Will keinen Mann,
sie liebt nur Fraun‘
sowas ist ihm nur schwerlich zu verdaun‘
„Doch vielleicht ändert er die Meinung ja irgendwann…“
Denn ihr Leben ist fantastisch,
Managerin und jeden Dienstag Stammtisch.
Sie lebts in vollen Zügen,
nur ihr Vater ist ständig nur am rügen.
Alle Vier, sie leben munter,
der eine froh,
die andere bunter,
der letzte wäre lieber fort,
am leben am wohlbekannten besseren Ort.
Leider machts der Mensch nicht allen leicht,
langsam aber die Kultur höchste Höhen erreicht.
Jetzt muss sich nur der Mensch noch bessern,
seine Welt nicht mehr weiter durch Geld verwässern,
das Flanieren unterlassen,
Die Wirtschaft an die Welt anpassen.
Sozialer muss es werden,
Leben müssen Leben sein,
mehr als reiner kurzer Schein,
nicht ein Junkie an der Ecke,
den man gern woanders hätte.

Meditation über das Erkannte

Du bist nicht sichtbar,
umschwirren tun uns deine Schwingen.
Dein Tun ist nicht richtbar,
es ist einfach nur dauerhaft am klingen.
Was ist das Ziel?
Will diese Frage vielleicht schon zuviel?
Der Mensch ist auf der Welt,
doch was ist das, die Welt?
Was ist das, was sich in ihrem Innern für uns erhellt?
Es kommt bei jedem wie bestellt,
Im Grunde ist es nicht mehr als die gehirnliche Denkwelt.
Diese fasst alles um uns rum,
man muss es denken nur ein klein wenig krum.
Denn selbst ist es ganz stumm,
es zu erfahren, haut einen wahrlich um,
doch wo es west, dazu hilft nicht einmal raten,
denn wir walten maximal in seinem Garten.
Wir sind nur drum herum,
sein inneres das macht einen Dumm.
Denn ist man „innen“ angekommen,
ist das Erkannte schon verronnen.
Man denkt sich dann nur selber nach,
tautologisch bis zur schmach.
Antinomisch ists nur in bestimmter Konstellation,
hierfür benötigts die dialektische Rotation.
Denn nur in dieser ist noch etwas mehr gewiss,
nämlich „Das Gesellschaftliche, das ist!“
Es ist mehr als nur Natur,
es negiert deren Struktur.
Erkennt sich dadurch selbst als Selbst,
doch was erkennt, das ist man selbst.
Man ist es selbst,
als Leib und Leben,
doch im Gehirn, da hat sich noch ein bisschen mehr ergeben.
Dieses hat erkannt die Zeit,
dabei das Tautologische befreit.
Denn ist man Zeit, wirds dialektisch antinomisch,
doch logisch bleibt es tautologisch.
Zeit ist mehr als selbst sein in der Zeit,
Dialektisch erkennt man hier die Triebfeder, Not und Leid.
Die Triebfeder aller zweiter Natur,
die den Menschen zeugt in seiner geistigen Statur.
Die Universalgeschichte ist zwar falsch,
die Dialektik, die aber bleibt gleich.
Nur was ist, was sich negiert?
Was, was sich dabei so sehr geniert?
Was, das, was die Seele hierbei wissenschaftlich blamiert?
Der Religionen Inhalt ist dadurch in Gänze berührt,
nur der Ursprung,
der sich verliert,
der macht Religion noch legitimiert.
Alles andere ergibt sich durch die Form,
denn diese ist bewusstes Sein in Norm,
was bei Hegel noch war
Weltgeist in Reinform
ist heute untwegs in neuronaler Uniform,
dessen Ursprung ist die Umwelt,
nicht jedoch die Begründung des Weltenfeld.
Wie dem auch sei,
man muss es bei bewenden lassen,
denn es kümmert nicht,
Gott ist der Grund hier für die Masse.
Wenn nicht der, dann wissenschaftliche Erkenntnis,
als wäre die nicht erklärt durch die zeitliche Empfängnis…

Verrannt ins Allgemeine, erkannt das Konkret-Feine

Allgemein bekannt,
Allgemein verbannt,
Allgemein verrannt,
all das Hier drin ist redundant
oder als Negativ erkannt.
Niemals hätte man denken dürfen,
Niemals Wissen sich erschürfen.
Niemals wird das Wahre werden,
der Mensch müsste dafür einer Natur entbehren.
Einmal war es klar,
Einmal war es da,
Einmal strukturiert, alles war so wahr!
Einmal wirds sich nochmal zeigen,
wenn wir Charons Boot besteigen.
Keinmal ist es fix zu greifen,
Keinmal wirds sich mir nochmal lebendig zeigen,
Keinmal will mans tatsächlich erleben,
Keinmal würd ichs noch einmal erstreben.
Niemals sehen wir „Warum?“
Niemals wissen wir „Darum!“
Niemals gab es nirgends was,
Niemals gibts tatsächlich irgendwas.
Konkret ist nur der Sinn,
zum Konkreten will ich hin.
Konkret ist aber auch das Sein,
Konkret vor Allem ist es in der Welt zu sein.
Grotesk ist Welt,
Grotesk ist noch mehr Geld,
Grotesk sind die Erkenntnisse,
Grotesk ist das Leben zu verpassen.
Am Groteskesten, das ist wohl Fakt,
ist aber wohl der Sprache/Kognition innerer Takt.

(später: der in die Kognition hineinsackt

und soziale tatbestände frisst.)
Am Allgemeinsten ist….
Niemals muss ich mehr noch denken,
Einmal nurnoch mein Leben wegschenken.
Keinmal würd ich das gern tun.
Niemals will ich wieder nurnoch ruhn‘.
Konkret will ich ein bisschen Glück,
Grotesk ist, Alles ist verrückt,
deshalb ist alles magisch affiziert,
das Leben ist oft tragisch von berührt.
Ich hoffe, Ihr habt das Alles hier kapiert,
denn nur wer alles mal probiert,
ist im Ende nicht zutiefst frustriert.

Im Allgemeinen

Ich sitze hier,
Allein bei mir
doch im innern
garnicht wirklich hier.
Ich mich hier,
zu sehr im neurologischen verlier,
Frust,
eigentlich Lust,
doch das Leben ist aktuell nurnoch ein „Es muss“.
Der Wille eigentlich vorhanden,
Der Wille im innern voll abhanden
gekommen, benommen; nichtmal
ein kleines „vielleicht wirds doch von irgendwem
vernommen“.
Die Hoffnung sich nicht sehr am Sonnen,
das Leben bleibt wohl zukünftig im Hass, bleibt Last
auch wenn Ichs doch eher als Lieb im Allgemeinen fass.
Was soll man machen?
Man will was schaffen,
will im Leben walten,
Studenten eine Lehr abhalten.
Das System, destruktiv,
weil Wirs so machen,
lässts mich leider nicht ganz schaffen.
Niemand darin will es raffen,
dass Ich Talent hab,
vielen Leuten Wissen zu verschaffen.
Der Mensch, Idiot im Allgemeinen,
erkennt Genie im Allgemeinen leider quasi nie.
Im Besonderen ist er zu beneiden,
denn er hat allgemein im Westen nicht sehr viel zu leiden.
Er denkt nicht nach, Ihm reicht die Welt,
wie sie Allgemein je in Ihrem Dasein sich erhellt.
Doch im Besonderen ist dies
gedanklich sehr verkümmernd,
die Welt ist allgemein halt eher in trümmern,
warum sollt man sich ganz allgemein drum kümmern?
„Verändern lässts sich eh nie nicht!“
Dafür scheint Einer allgemein zu schlicht.
Das eigene Denken allgemein,
endet leider allzuoft in der philoophischen Schicht,
darum bleibt die Welt ganz allgemein,
leider weiterhin sehr fair gemein.
Wahrheit im philosophischen Schein,
ist leider nicht sehr Allgemein,
denn hier fehlt insbesondere das Lebendige des Sein,
das bisher im Allgemein‘ meist nur theologisch ist am schein‘.
Weil die Wahrheit allgemein
nur in der (als, neu) Kunst ist wirklich zu befreien,
gibt es noch kein wahres philosophisches Sein.
Die Wahrheit allgemein gegeben,
ist nur in der Physik am Leben,
manchmal sogar mathematisch zu belegen.
Doch hier bleibt die zweite Seit‘ des Seins,
leider völlig noch verdeckt, „Oh nein…“