Der Erd‘ enthoben,
dank des Feuers in der Technik.
Die Welt jedoch, die checkt’s noch nicht.
„Alles ist verschoben!“
Oben liegt es auf,
der Fluß nimmt seinen Lauf.
Und des Menschens Rufe: „Kauf!“
Auf der Erde sitzen wir,
in der Welt bin „Ich“ bei „mir“.
Doch in der Welt da wirkt die Sprache,
welch riesengroße Zeichenlache
diese für die Erde ist.
Sapir und Whorf, die beiden Guten,
eine Hypothese bruten
oder brüten?
Jedenfalls darin nicht vieler sprachlich Tüten
…dafür nämlich, gibt’s ja Mythen.
Diese sind der Ort an dem,
ein jedes Wort der Einheit ist genehm.
Die Einheit wird hier gern zum Kind,
und dann, ja, dann wieder der Wind:
Wir fliegen durch der sprachlich Sphäre,
das „Man“ hier Weber Getreides „echte“ Ähre.
Und nirgendwo der Gewalt von Ockham’s Schere,
Messer
Und nun, der Mensch, der ist ein Fresser.
Ist er gehoben tanzt er mit den Oden,
als Mann von Welt, wählt er die Moden.
Doch jedoch, so wills der Schein;
ist er nämlich richtig klein,
so ist die Gustatorik
wenig verbunden mit des Dreiecks Semiotik.
Als eben jener kleine Edle, als Mann von Welt
ist man nämlich eingebunden
in der Arbeit weiten Lauf
funktional, statt tief ästhetisch
und hier – wahlweise – auch ethisch.
Man wählt dann,
wahrlich wirklich wahr
zwischen der Ethik und
der amoralisch Synästhetik, ja.
Der Ober liest den Weltenlauf,
die Untern kaufen gern die Erde
und darum ist der Ökonomisch Schere
so, wie der metaphysisch Leere.
Denn dem Weltenlaufe in Europa,
folgt meist der Bürger,
…„das is schon klaar!“
Die Frage ist, wie Welt und Erde
eine größ’re Einheit werde?
Diese, präziser sicher wäre,
so wie Ockham’s falsche Schere.
Doch soweit sind wir leider nicht,
bei uns zu oft noch der „kleine Wicht“
am Walten, Schalten und;
…im Problemlicht in der langen Sicht.