Welt und Erde 23.12.20

Der Erd‘ enthoben,
dank des Feuers in der Technik.
Die Welt jedoch, die checkt’s noch nicht.
„Alles ist verschoben!“
Oben liegt es auf,
der Fluß nimmt seinen Lauf.
Und des Menschens Rufe: „Kauf!“


Auf der Erde sitzen wir,
in der Welt bin „Ich“ bei „mir“.
Doch in der Welt da wirkt die Sprache,
welch riesengroße Zeichenlache
diese für die Erde ist.
Sapir und Whorf, die beiden Guten,
eine Hypothese bruten
oder brüten?
Jedenfalls darin nicht vieler sprachlich Tüten
…dafür nämlich, gibt’s ja Mythen.


Diese sind der Ort an dem,
ein jedes Wort der Einheit ist genehm.
Die Einheit wird hier gern zum Kind,
und dann, ja, dann wieder der Wind:


Wir fliegen durch der sprachlich Sphäre,
das „Man“ hier Weber Getreides „echte“ Ähre.
Und nirgendwo der Gewalt von Ockham’s Schere,
Messer
Und nun, der Mensch, der ist ein Fresser.
Ist er gehoben tanzt er mit den Oden,
als Mann von Welt, wählt er die Moden.
Doch jedoch, so wills der Schein;
ist er nämlich richtig klein,
so ist die Gustatorik
wenig verbunden mit des Dreiecks Semiotik.
Als eben jener kleine Edle, als Mann von Welt
ist man nämlich eingebunden
in der Arbeit weiten Lauf
funktional, statt tief ästhetisch
und hier – wahlweise – auch ethisch.
Man wählt dann,
wahrlich wirklich wahr
zwischen der Ethik und
der amoralisch Synästhetik, ja.


Der Ober liest den Weltenlauf,
die Untern kaufen gern die Erde
und darum ist der Ökonomisch Schere
so, wie der metaphysisch Leere.


Denn dem Weltenlaufe in Europa,
folgt meist der Bürger,
…„das is schon klaar!“


Die Frage ist, wie Welt und Erde
eine größ’re Einheit werde?
Diese, präziser sicher wäre,
so wie Ockham’s falsche Schere.
Doch soweit sind wir leider nicht,
bei uns zu oft noch der „kleine Wicht“
am Walten, Schalten und;
…im Problemlicht in der langen Sicht.

Leben und sterben des Lebens

Ein Leben stirbt und weiß es nicht,
was es sieht das ist nur helles Strahlelicht.
Es sieht die Mutter, fühlt die Wärme
wird Teil einer Gruppe Seelenschwärme.

Es schaut zurück und sieht die Erde,
denkt sich: "Ach, so eine schöne Herde."
Erlebt hats viele gute Zeiten
und die weltlichen Himmelweiten.

Erkannte viele Sachverhalte,
hatte Kinder und berufliche Gehalte.
War als Ingenieur am wesen,
wollte dort die Welt genesen.

Nun schwirrt es noch einmal durch seine Stadt,
im Glaube Gott und Teufel gab es ein Patt.
Und die Lichter der Stadt werden matt.
"Wohin soll ich nun reisen?"
hört die Engelschöre, die leisen
Stimmen fühlen sich an wie das zwitschern junger Meisen.

Da hat es eine Idee,
es will ein letztes mal noch Schnee.
Auf dem Weg trifft es auf Klee.
"Diese Schönheit, alles ist nun fort…
und wo bin ich? Am wohlbekannten bessren Ort?"

Den Schnee erreichend,
Mount Everest ist herzerweichend.
Vielleicht noch einmal Richtung Bodensee?
Doch, Oh weh…
Die Bewegungen ersteifen,
die Sicht verschwimmt
nicht mehr möglich, es entrinnt.

Plötzlich alles dunkel.
Ein letzter kleiner Erdenfunkel…
die Familie wird erlebt,
nun der Erde voll enthoben,
die Strukturen nicht mehr verwoben.
Panik tritt auf und es erfleht:
"Bitte lass mich weiterleben!
Wollt doch soviel noch erstreben…"

Gestorben ists mit 50 Lenzen,
da kennt der liebe Gott leider keine Grenzen.
Immerhin gewiss,
die Tochter lebt zufrieden,
der Sohn, leider unter Dieben. Das Abi war ihm dann doch zuviel geschiss.

Auf der Erde nun die Kinder,
und die Jahresuhr die steht auf Winter.
Viele kommen, Abschied sagen,
trotzen den kalten Wintertagen.

So geht es stetig einfach so voran,
niemand erfährt ein "Wie und Wann?"
Nichtmal "Warum?" tut sich uns zeigen.
Da ist Gott wohl ein bisschen eigen.

So geht der ewge Menschenreigen,
vorüber all die guten Zeiten.
Doch – unerwartet – es wird/wird es wieder hell.
Der Arzt ruft: "Schwester…schnell!"

Es hört die Schreie einer Frau,
daneben Mann, der denkt sich "WOW!
Mein Kind wird grad geboren,
wo es wohl herkommt?"
Hören des Lebens neue, kleine Ohren.

So spielt die Klaviatur des Lebens,
kennt nichts andres als des wahren Strebens. Zehn Minuten später das Leben neu erreicht,
die alten Gedanken sind klammheimlich entweicht.

Doch kein Problem denkt sich der Alte,
"Als neues Leben ich gern walte."
Statt Peter nun ein Paul,
und als Hobby nun der Gaul.

So geht es ewig fort und weiter,
das Leben, trotz des Todes immer heiter.

Sonntag im „Kleines Tor“

Heute gibt es wieder Schnitzel,
ein wirklich wahrer Gaumenkitzel,
den die Ilse wöchentlich kreiert.
All-You-Can-eat, alle sind ganz ungeniert.
Franz sitzt drüben mit der Gitarre,
raucht gemütlich an seiner Zigarre,
sitzt in der Spelunke „Kleines Tor“
und hat heut Abend nichts mehr vor.
Bauch gefüllt bei Ilse,
spielt Erika nun Karten
um die nächste Runde Pilse,
doch der Geber lässt auf sich warten.
Peter sitzt am Spielomat,
mal wieder nicht sein Siegertag.
Fünfzig Euro schon verloren,
nichtmal zwanzig draus geboren.
„Da wird sich noch die Miete ergeben!“
und – schwupp – 10 Euro mehr als Grund zum beten.
Sechzig Euro nun verzockt,
und fünf Bier sind auf dem Block.
Am anderen Tisch sitzen Studenten,
die wollten hier doch garnicht enden.
Doch weils ein Sonntag ist,
ist die Kneipenszene trist.
Drum, doch eher notgedrungen,
der Langeweile ins kleine Tor entrungen.
Morgen haben sie keine Lesung,
drum geht’s heut bis zur Hirnzerphräsung.
Schon die dritte Runde Kurze,
und jeder bereits zwei Bier im Sturze,
dabei ist es grad mal Neun,
die Spelunkenwirtin darf sich freun‘.
An der Theke sitzt der(wie immer, alt) Bill,
sagt kein Wort, wie immer still.
Doch dem Stammgast ist bekannt,
„Geh zu Bill, wenn du dich in Gedanken hast verrannt.“
Drum sitzt da heute auch die Sophie,
mit Problemen kompliziert wie nie.
Bill wirkt ganz entspannt,
hilft ihr – im Momente – aus dem Bann
und denkt sich innerlich:
„Und ich schaffe es wie immer nicht…“
Sophie von seinem Rate ist betört,
sie ihr Problem heut nicht mehr stört.
Drum gibt es für den Bill,
bezahlt von ihr, was er am liebsten will.
Plötzlich ein Schrei und lautes klirren,
vielleicht ein Versuch um zu verwirren
und den Abendumsatz zu gewinnen?
Oder der Zeche zu entrinnen?
Es stellt sich raus, es war nur Andreas,
betrunken sitzend am Bierfass.
Die Wirtin entspannt sich wieder,
und der Sonntag vergeht sonst bieder.

Das Leben wie es lebt und lebt II

Ein Leben wird geboren,
klein und hilflos
doch geborgen,
liegt es nun in Mutters Schoß.
Es wird gewiegt,
ein Jahr später es schon kniet.
Drei Jahre drauf es langsam flieht,
denn das Leben ists, was es jetzt sieht.
Es spürt die Freude,
findet Freunde.
Doch dann, der schreckliche Tag,
an dems die Schule zum letzten mal mag.
Tag zwei ändert schon die Sicht,
denn zum ersten mal ein Müssen sticht.
Deutsch und Mathe,
„was ne kacke…“
doch die Mutter wiegts weiter in Watte.
Mit 14 dann die erste Freundin,
unendliche Liebe, volles all-in.
So denkt das Leben wenigstens,
doch der Zufall spielt gern am unredlichsten.
Das Leben zieht weg,
die 14 Jahre sind verschreckt.
„Wohin mit dem Liebeskummer?“
„Der Liebende der ist ein Dummer!“
Hält sich zwanzig Jahr ans Wort,
leider nun die Jugend fort.
Der Kummer überwunden,
doch mittlerweile von der Arbeitswelt geschunden
und – ganz unverbunden,
ist inzwischen oft betrunken.
Findet nicht mehr Lebensglück,
nicht mehr die Seele in den Raum gerückt.
Es geht ins Gartenhäuschen,
setzt sich erstmal für ein Päuschen.
„Das folgende, das soll geplant sein.“
denkt es sich und sieht den Leim.
„Der wird nun nicht mehr gebraucht,
der Stuhl ist gut, ausdauernd wie ein Stück Lauch.“
Schnell den Strick gepackt,
das Seil hobelt den Lack.
Tage später stehts geschrieben,
die Zeitung hats gedruckt,
der Leib hat nur wenige Minuten sehr gezuckt,
dann war der Sinn endlich zerrieben.
Das Leben ward gefunden,
das Seile um den Hals gebunden.
Es flackerte im Schuppenlicht,
das Nachbarsmädchen hatte die erste Sicht.
Das Mädchen ganz verstört nur schrie,
nun lebt sie in der Apathie.
Ist schon mehr als dreißig Lenze,
die Psychiatrie, die kennt se‘.
Von innen und von außen,
es gibt für sie kein Kleider kaufen.
Schockierend war es allzusehr,
unendlich machts ihr die Seele schwer.
Die Moral von der Geschichte,
Sinn den hat man

oder nichte.

Enge und Weite und die traurige Weltseite

Neue Zeiten,
neue Weiten,
alles ist nurnoch am schreiten,
nichts mehr das noch dogmatisch ist am leiten.
Schranken sind gesprengt,
Felder sind verengt,
Blick auf imaginäres – verhängt.
Nichts mehr ist beengt.
Gedanken endlich kontrollierbar,
Die Welt vorhanden, nicht mehr als wirrwarr.
Das Bild hat sich gefügt,
die Vorstellung nicht mehr getrübt.
Alles zieht normale Bahnen,
der Geist zum Glück nicht mehr am Wahnen!
Leben ist halt was es ist,
Bewusst-sein zum Glück nicht nur trist.
Endlich bin ich angekommen,
die inneren Organe sind endlich vernommen.
Sich selbst monadisch ganz verstanden,
natürlich nicht im Sinne der bekannten.
Lebendig ist man ohne Grund,
die Religionen tuen davon kund.
Man ist halt da,
man steht im Leben,
nur manche Teile stehen daneben.
Diese Teile sind nicht wahr,
man sieht die Fiktion nun leider klar.
Man ward getäuscht,
man ists nun nicht mehr.
„Hier will ich doch eigentlich garnicht her!?!“
Die kollektiven Folgen die sich hier ergeben,
sind noch lange zu beheben.
Theologie gilts abzuschaffen,
die Aufklärung auf neuer Basis zu erschaffen.
Die Leben müssen aber auch was tun,
sollten ihren Wissensschatz besser kundtun.
Moral die muss verständlich werden,
Erkenntnis muss sich deutlich stärker erden.
Die Wirtschaft bescheiden leider bleiben
und die Politik sich nicht mehr am Kriege weiden.
Doch all das ist egal,
ich trage hier nicht den Verantwortungsschal.
Drum höre ich jetzt auf zu schreiben,
und fange an ganz Mensch (alt: material) zu bleiben.

Natur


Natur

ist Stur
fährt nur in einer Spur
braucht niemals eine Kur
ist Stur gegen die Uhr
wie nur?
Na Stur!
Ist die Welt, quasi in pur.
Der Mensch ist nur,
weil er ein bisschen stur
gegen die Natur anfuhr.
Er machte quasi ne Tour,
die war gegen die Spur.
Hierbei erklomm er stur,
den Gipfel seiner eigenen Natur.
Nun steht er vor der Uhr,
denkt: „Ist das tatsächlich Natur pur?“
„Und was ist eigentlich Natur?“
Die ist in ihren Rätseln ziemlich stur
und sehr eintönig in ihrem Wirken nur.

Zeit-ig

Wozu gibts Welt?
Wozu die Fragen?
Um nicht immer Aussagen zu haben.
Das ist logisch,
Welt bleibt trotzdem unbestellt.
Sie wirft dich in sich Selbst hinein,
man ist dann wahrlich wirklich klein.
Die Antwort ist das auch noch nicht,
was macht man dann als kleiner Wicht?
Rennen,
spielen,
streiten,
als Kind vielleicht schon Unterschicht anleiten.
Das ist nun doch sehr Arrogant.
Warum?
Unterschicht als kleiner Wicht?
Stimmt!
Natürlich ists ne andre Sicht.
Der Eine ist der Spielleiter,
der Andere nur kleiner Begleiter.
Was redest du von Hierarchien?
Als würden Kinder niederknien.
Absurd, diese Vorstellung.
Kinder spielen, Nebeneinander
niemand ist hier freiwillig der Andere.
Zeitsprung, später.
Studieren, rät er.
Wer?
Na Er.
Der Vater?
Der Psychiater?
Neee, der Staat.
Die Gymnasiasten darum batund bittet:
„Sei doch ein kleinbisschen gesittet.
Ich muss doch auch irgendwie leben,
und nur wenn Du mich finanzierst
klappts auch mit weit’ren Fragen hier.“
Das „hier“, hier in der Wissenschaft gebettet.
Wozu gibts Welt?
Die Frage, falsch gestellt.
Eher interessant…
Was?
Wofür ist Welt?
Für das gute Geld?
Für Spaß am Leben?
Das hat sich schlussendlich so ergeben.
Zeitsprung, Zeitlos.
Hier ist alles ganz schön groß.
Relativ zu was?
Zur Zeit bloß.
Hier lebts sich sehr Famos,
und der Raum der wird zum Floß.
Was bleibt ist Zeit bloß.
Zeitlos, Leidlos,
Gleit bloß los.
Wohin?
Zur vorgefundnen Zeit stoß,
los!
Die ist aber unerträglich langsam,
fang an!
Zeitlosigkeit ist nutzlos,
man wird schutzlos,
der Wille schmucklos.
Zeitsprung, Jetzt.
Jetzt gerade, alles schlecht
Sekunden später, alles recht.
Wann geht es weiter?
Wie wird man heiter?
Es fehlt halt noch die Leiter.
Leiter? Wohin?
Zum „Wofür“ des hier,
die Frag schon wieder falsch gestellt.
„Wofür“ hat Handlung implizit erhellt.
Die Handlung, die braucht Zeit.
Das ist bei vielen meist das Leid,
oft sogar im innern, ein ausgemachter Streit.
Geduld,
Verschuld
man hat den Streit.
Wie?
Indem man,
in alter Zeit
hat, alles erfragte
falsch befreit.
Die Fragen, Paradox
enden im Zirkelschluss aufs Ich
vielleicht dabei erkannt
das Lebendige an-sich.
Und der Kuss im Innern
durch das außen,
verursacht auf der Grenze

Fragen zu fragen,
die das Fragen fragend
mit Fragen hinterfragen.
Die Frage bleibt bestehen,
„Wozu ist Welt?“
Wofür das Leben?
All das werden Wir noch sehen,
denn die Welt gilts zu begehen
und nebeneinander in Freundschaft zu bestehen.

Nur für mich

Was tu ich eigentlich?
Ich sitze hier, nur weshalb so leidendlich?
Und wieso reicht der Reigen nicht?
Ist die Umwelt ungenügend?
Ist die Welt zutiefst betrübend?
Hat die Welt nicht Wunder in den kleinsten wirklichen Bezügen?
Vielleicht versucht sie nur, den Mensch und sein‘ Verstand zu trüben.
Mit der Zeit lässt es einen wirklich schwer ermüden.
Man lässt sich trügen:
war das wahr?
Was ich dort, da –
dies eine Mal, nunmal wirklich sah…
Was war diese Eingebung?
Ich hoffe nicht nur reimbedingte Dehnung
Wars die Einsicht in die Verhältnisse?
Oder doch eher schlicht neue geistige Behältnisse?
Die Wahrheit liegt wohl irgendwo,
nur sicher nicht im nirgendwo

Iwo.

Das Subjekt, das Gehirn, das Objekt und die Welt

Die Welt in ihrer klarsten Form,
erregt sich gern gemäß der Norm.
Man sollte als Subjekt jedoch,
ja wahrlich als Gehirn mehr noch,
sich eher auf das Objekt beziehn,
da gibts nämlich einzig auch reales Geld zu verdien’nur von hier lässts sich durch die Sätze hindurch entfliehn‘.
Denn das Objekt, zumeist Welt oder Gehirn,
führt das Subjekt nicht direkt hin zum Gestirn.
Unsere Sterne sind zwar Welt,
aber eben nicht die, die die Wissenschaft beschreibend durchs Gehirn erhält.
In der Empirie, so ists der Fall,
ist diese leider doch noch sehr entstellt.
Hier ist sie nur gemessener Schall,
es fehlt des Subjekts gehirnliche Denkwelt.
Die Sternenwelt gilts erst zu finden,
wenn wir Hirn und Raum umwinden
in Teilchen und ideale Wellen.
„Nicht eher Qualia und Allgemeinbegriff?“
„Dafür sitzen Hirne leider noch zuoft im materiellen Schiff…“
Darum sind die Wellen,
erstmal mathematisch zu bestellen

später dann dualistisch und begrifflich zu erhellen.
Das Gehirn ist unabänderlich,
denn hier tobt sich aus das allzu real vorgestellte Weltgericht.
Es erkennt manch Gutes, zuviel Leid,
bleibt bedeckt durchs Subjektkleid./bleibt geerdet im Subjektleib.
Das Subjekt, welch ein Paradox,
erkennt sich doppelt, als Mensch als Ochs‘.
Als Mensch erkennt man die Begriffe,
Als Ochs‘ bekämpft man sie durch fiese kleine kniffe,
durch Kniffe die zwar meinen,
sie würden gegen Dualismen scheinen,
doch treffen sie den Kern nicht allzuoft,
man sieht als Ochs‘ die Emotion leider nur in Stufe „Supersoft“.
Das Subjekt ist nun mal immer leiblich,
als Objekt denkt es sich nur doch eher geistig,
doch ist dies beides einmal reinlich,
vereint sich beides im Gehirn

und das dann wirklich sehr, sehr kleinlich!
Gehirn und Welt,
Hier ist der Dualismus!

Gefangen, ungefiltert, beid in Eins,
fast wie Holismus.
Vielleicht ists gedanklich doch mehr als Monismus?
Die Welt sie west als Weltbegriff,
vernichtet alle zuversicht.
Muss sich ernüchtern, böse zeigen;
versucht das Hirn nicht tunlichst Sie als Gedanke zu vermeiden.
Will das Hirn sie Denken,
muss es sich verrenken,
muss die Welt im Gelde schwenken,
und die politischen Karten auch mal wenden.
Gerne kann es auch entsenden,
dass es all die Wörter blenden.
Doch im Ende muss es sich behänden,
wills sich mit Magie erneut selbst zur Wahrheit hinlenken.

Die Ethik

Die Ethik ist nur eine Mauer,
verdeckt doch gern ihre Behauer.
Will erwachsen, will sich melden,
schafft es nicht, sich zu begelden.
Sie west im Staate, im Gesetz
sofern man ihr den Raum hier lässt.
Die Menschen wählen sie im Grauen,
lassen sich durch ihre Schwesterdie Moral –
gerne mal zum dürfen zwingen.
Doch ist das Dürfen überwunden,
gilt es nun mit ihr zu Ringen.
Weltgeist, grau in Grau.
Daraus erschaffen,
ein bunter Bau.
Eine Welt so voll und weich,
so dass man sie gern ansich reißt.
Die Welt als Nutzen, Weltgeist spricht.
Der Sinn der ist hier nicht zu finden,
die Ethik wirkt nicht im gelinden.
Doch die Moral als Bruder da,
wirft sich in den Nutzen ja.
Der Sinn, er will sich zeigen nun,
ist Moral ein ethisch Tun?
Nur leider nicht mit ewig Ruhm.
Die 10 Gebote, Sie gebietens

sie stiften Pflichten, bringen Frieden.
Doch im Frieden wills nicht sein,
die Ethik ist wohl doch gemein.
Sie stellt sich dar als Menschenrecht,
und reicht dem Menschen zum Gesetz (Geschlecht, alt).
Sie will sich zeigen, stellt sich dar,
als Richter, Rächer, Henker gar.
Doch Frei macht sie, das ist nun Sicher.
Sie wirkt als Gott doch ist nur Geist,
der gerne wen zu Boden reißt.
Doch kann ich ihr nicht böse wollen,
muss sie doch im bösen grollen.
Sie ist das Schwarz und nicht das Weiß,
ist Gut als Schlechtheit,
und existiert als Nützlichkeit.
Sie ist im Dasein, nicht im Sein.
Sie bringt den Sinn, den Schein des Reim
Sie ist Real und west im Menschen,
hängt im Alltagsgeäst und dessen Grenzen
zeigt sich verzweigt in Philosophie,

moralisch, leider war sie nie.