Vernunft

Vernunft wird angestrebt von allen,
niemand weiß ihren Inhalt zu krallen.
Alle meinen vernünftig zu sein,
doch der Vernünftige ist traurig, stets am wein‘


Vernunft geht einher mit sozialen Werten,
die die Althergebrachten stetig ehrten.
Doch darum ist Sie,
nur Soldat; verfallen an Macht – nicht im Genie.


Es liegen dort Verstand und das Genügen,
doch sich selber kann man nicht mehr rügen.
Man lebt stattdessen lieber die Lügen,
die Vernunft auftischt
– wenn der Mensch neue Gedanken ist am erbrüten.


Man fügt sich – als Vernünftiger
nur allzuschnell dem Machtverhalten,
das beständig in der Geschichte ist am walten.
Denn man will sein: Inbrünstiger.


Die Vernunft hängt Traditionen an,
doch man kann,
fernab von Lust und innerem Verlangen,
sich erkennen in äußeren Belangen.


Diese sind gravierend Einfluss,
was redet Vernunft hier nur für einen Stuss?
Als wäre das Ziel der Vernunft realiter der Pazifismus,
ist es eigentlich nur der niedere Genuss.


Das erleben von Gefühlen,
von Positivem, fern vom Rügen.
Nicht die Moral oder der Kodex,
sondern schlicht Anerkennung,
für manche gar nur die Rolex.


So arbeitet Vernunft noch stets,
ihr Walten, nie vergehts…
denn es ist eingeschrieben in die Tiefen des Geist,
und wirkt dort zumeist
….

nur als Angst vor dem unerfüllten Leben,
welch ein scheiss…

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