Schau Ich aus dem Fenster raus,
erblühen hellste Farben
zeigen auf die glatten Flächen
sind fast schon hör-…sichtbar allemal am Sprechen.
Es ist der Fluss der Welt der redet,
still und leise wird hier das Feld gejätet.
Es redet in der Welt ein Satz,
„So nenne mich Zivilisation“
Diese wird als „transzendent“ begriffen,
ist, wo hinein alles „emergiert“.
Ist mehr als Raumzeit, mehr als Lebenswelt
ist Lebenswelt in institutioneller Ordnung eingerahmt.
„Ich Lebe!“ Will es stetig schreien, verliert sein Sein
jedoch im falschen Reim.
Der Ruf verhallt im sozialen Gewebe, das Leben…
Es zieht vorbei. Erkennt
sich selbst als äußerlich,
entfremdet sich.
Doch nicht sich selbst ist man entfremdet!
Es ist der beharrlich, dooftreuen instrumentellen Vernunft
der sich das Leben kann entheben.
Der Vernunft gibts Kausa drei.
Denn hier lebt der Mensch und ist zugegen.
Da setzt die Verzweiflung ein,
will Sie doch auch endlich den Ihren
Reim.
Der, ganz fein, erlebt die Welt in Filz und Schleim.
Doch schöner könnte Sie durchaus gerne sein,
denn, so ganz geheim…
Das Gedankenschloss ist langsam so, als seiens Zwei.
Das jedoch, das kann nicht sein.
Denn Gedankenschlösser baut man stets allein,
niemand sonst ist hierbei einzuweihen.
Die rechte Lehre wird erlogen,
als Wissenschafte ausgegoren,
zur höchsten Weihe dann erkoren…
um, dem Leben redlichst schön zu Grüßen,
seine Freuden und niemals nicht das Büßen.
Denn der Ethos ist der Reim,
der Pathos nur im Safte, also im Vergleich sehr klein.
Man schenkt sich reinen Wein ein,
gibt Zeugnis von der großen Architektur.
Erfasst den Dionysischen Gehalt,
der das Feuer symbolisch verklärt.
Die Zeit um Nietzsche hat verklärt die Alchemie.
Säftel- und Elementelehre überhöht
um der Götterlehre abzuschwören.
Nun egal, es waltet nicht mehr,
kommt zurück aus tiefster Trance,
tiefstem Fabulieren
Dem Seine nicht mehr zugeneigt,
Nein! Es will ganz Mensch sein,
weg von Krankheit, Götterwelt und aller Disjunktheit.
Denn nur im Kinde, der Erziehung, dem Ernähren,
dem aufwachsen und neu gebären,
dort lässt es den Takt erschließen.
Die andre Seite taktil nur schwerlich zu erschließen.
Kynästethisch Wittgenstein ist wortkarg,
äußerst löblich,
dem Leben hier den Raum zu geben.
Dabei jedoch die Krankheiten
und anderen Übel –
aus Pandorras Büchse
nicht mitgedacht im gewülst der Geotopik.
Wittgenstein nicht redet dort,
wo normalerweis ein Wort.
Er schweigt sich der „Wörtchen“ tunlichst aus,
macht stattdessen dem Insekt in sich den Gar aus.
Nutzt hierfür grammatische Strukturen,
die Sozietät dabei bleibt völlig unbeschoren.
Diese ist grammatisch nicht, Grammatik handelt nämlich nicht!
Grammatische Strukturen, Flexionsformen
sind, anders als die Normen, Gedanken ohne Handlung.
In ihnen erkennt sich das Denken im Ereignis.