Seelenreise 18.12.20

Seele ist wie Wind,
aber auch das Kind.
Der Geist der ist zu Wasser,
ist heutzutage „der Erfasser“.


Die Hand
fasst pantomimisch
die Geste, an der Wand
packt sie in ein einheitlichst Gewandt.
Der Handschuh,
nun gewendet,
„Das Leben ist genug geschändet!“
Nun, „Hoch die Hände!“
oder wars der Krug?
Jedenfalls; der Handschuh ist ein Trug.
Die Mode, die Menschen stets belug,
belog; belügend und betrügend,
Sie brachte um des seiend Kind.
Und nun wieder der Wind:


Verhinderte Entfaltung, Waltung,
hierdurch die technische Schaltung,
Logikgatter und,
sonst ein wahrlich Platter.
Witz. Es ist unmöglich Witze zu beschreiben,
hier sollten wir nun scheiden,
und leben, sich beleiben,
manchmal vielleicht gar ein Wen beneiden?

und natürlich immer nur das leidig Schweigen.


Der Winde trägt den Reigen,
das höchste lila-rote Seelentreiben.
Denn, diese versucht sich am Besteigen.
Nein, nicht wie ihr Denkt!
Es geht eher um die integralen Beiden.
Die Höhe und das Alter,
sowie Macht und Weite…
DIES ist, was die Sprache leite!


Diese Sprache reite,
manchmal sogar Zahlen reihte.
Nun ruhend, das Pferde auf der Weide
und der Giganten fein Geschmeide.
Bei Max Weber, hier „Man“ trifft Getreide.

Rom. Nun nah am Thron.
Am Anfang aller
Gottes Hohne Tonbeschaller.
Hier, wir haben natürliches Rauschen,
also das Brauchtum hier
des Hintergrunds Bestrahlung stets am Lauschen.
Hier, der Mensch scheinend oder „sich“ Berauschen.


Sei’s durch Alk oder auch Drogen,
die Wahrheit bleibt im Rausch verborgen.
Dort des tiefste Tiefe, aller Schein
oder war es…?
Ach vorbei,
nun: Alles wieder Brei.


Und die Agilität bleibt Blei,
doch als dieses stets und immer,
„Man“ ist Frei,
nur, so ganz „jemeinig“
hier niemand gern; niemals ja gar immer,
macht es doch alles nochmals schlimmer.


Nun die Stimmen leise werden,
zynisch hier die Kreise leeren.
„Lass nur nicht zuviel Belehren!“
Und die Wahrheit, mittels Stoßen;
verwähren.
– Nicht nur den Großen.

Die Kraft und die Macht

In Wahrheit ist es eine Kraft,
die man im Außen hat erfasst.
Sie ist nicht Innen,
spielt nur immer mit den Sinnen.
Vor ihr gibts niemals ein entrinnen.
Erleben lässt Sie sich nur drinnen.
Man fasst sie meist als Zufall der Natur,
doch ihr Wirken ist fantastischster Statur.
Sie steht der Macht entgegen,
die entsteht, nur durch das Reden.
Wir setzten ihr Kultur entgegen,
uns dadurch ins abwegige begeben.
Dabei jedoch die Macht gewonnen,
als „Gott“ ins innerste die Kraft genommen.
Die Mächte wirken durch uns durch,
erbaun dabei so manches Heim.
Sie erackern jede Pfurch‘,
und trocknen den gesellschaftlichen Leim.
Schaffen intuitive Welten,
doch bleiben stets gebunden an den Helden.
Der Macht jedoch,

lässts sich entfliehen,
sofern man geistig ist – ausreichend gediehn‘.
So ist es fassbar,
klar und deutlich im kognitiven Raster.
Ist man ihr davongeflogen,
so findet man nurnoch die Toten.
Man findet einzig Kraft als Ursach‘.
Im Grunde spielt man dann „Go“ und Naturschach.

Verrannt ins Allgemeine, erkannt das Konkret-Feine

Allgemein bekannt,
Allgemein verbannt,
Allgemein verrannt,
all das Hier drin ist redundant
oder als Negativ erkannt.
Niemals hätte man denken dürfen,
Niemals Wissen sich erschürfen.
Niemals wird das Wahre werden,
der Mensch müsste dafür einer Natur entbehren.
Einmal war es klar,
Einmal war es da,
Einmal strukturiert, alles war so wahr!
Einmal wirds sich nochmal zeigen,
wenn wir Charons Boot besteigen.
Keinmal ist es fix zu greifen,
Keinmal wirds sich mir nochmal lebendig zeigen,
Keinmal will mans tatsächlich erleben,
Keinmal würd ichs noch einmal erstreben.
Niemals sehen wir „Warum?“
Niemals wissen wir „Darum!“
Niemals gab es nirgends was,
Niemals gibts tatsächlich irgendwas.
Konkret ist nur der Sinn,
zum Konkreten will ich hin.
Konkret ist aber auch das Sein,
Konkret vor Allem ist es in der Welt zu sein.
Grotesk ist Welt,
Grotesk ist noch mehr Geld,
Grotesk sind die Erkenntnisse,
Grotesk ist das Leben zu verpassen.
Am Groteskesten, das ist wohl Fakt,
ist aber wohl der Sprache/Kognition innerer Takt.

(später: der in die Kognition hineinsackt

und soziale tatbestände frisst.)
Am Allgemeinsten ist….
Niemals muss ich mehr noch denken,
Einmal nurnoch mein Leben wegschenken.
Keinmal würd ich das gern tun.
Niemals will ich wieder nurnoch ruhn‘.
Konkret will ich ein bisschen Glück,
Grotesk ist, Alles ist verrückt,
deshalb ist alles magisch affiziert,
das Leben ist oft tragisch von berührt.
Ich hoffe, Ihr habt das Alles hier kapiert,
denn nur wer alles mal probiert,
ist im Ende nicht zutiefst frustriert.

Im Allgemeinen

Ich sitze hier,
Allein bei mir
doch im innern
garnicht wirklich hier.
Ich mich hier,
zu sehr im neurologischen verlier,
Frust,
eigentlich Lust,
doch das Leben ist aktuell nurnoch ein „Es muss“.
Der Wille eigentlich vorhanden,
Der Wille im innern voll abhanden
gekommen, benommen; nichtmal
ein kleines „vielleicht wirds doch von irgendwem
vernommen“.
Die Hoffnung sich nicht sehr am Sonnen,
das Leben bleibt wohl zukünftig im Hass, bleibt Last
auch wenn Ichs doch eher als Lieb im Allgemeinen fass.
Was soll man machen?
Man will was schaffen,
will im Leben walten,
Studenten eine Lehr abhalten.
Das System, destruktiv,
weil Wirs so machen,
lässts mich leider nicht ganz schaffen.
Niemand darin will es raffen,
dass Ich Talent hab,
vielen Leuten Wissen zu verschaffen.
Der Mensch, Idiot im Allgemeinen,
erkennt Genie im Allgemeinen leider quasi nie.
Im Besonderen ist er zu beneiden,
denn er hat allgemein im Westen nicht sehr viel zu leiden.
Er denkt nicht nach, Ihm reicht die Welt,
wie sie Allgemein je in Ihrem Dasein sich erhellt.
Doch im Besonderen ist dies
gedanklich sehr verkümmernd,
die Welt ist allgemein halt eher in trümmern,
warum sollt man sich ganz allgemein drum kümmern?
„Verändern lässts sich eh nie nicht!“
Dafür scheint Einer allgemein zu schlicht.
Das eigene Denken allgemein,
endet leider allzuoft in der philoophischen Schicht,
darum bleibt die Welt ganz allgemein,
leider weiterhin sehr fair gemein.
Wahrheit im philosophischen Schein,
ist leider nicht sehr Allgemein,
denn hier fehlt insbesondere das Lebendige des Sein,
das bisher im Allgemein‘ meist nur theologisch ist am schein‘.
Weil die Wahrheit allgemein
nur in der (als, neu) Kunst ist wirklich zu befreien,
gibt es noch kein wahres philosophisches Sein.
Die Wahrheit allgemein gegeben,
ist nur in der Physik am Leben,
manchmal sogar mathematisch zu belegen.
Doch hier bleibt die zweite Seit‘ des Seins,
leider völlig noch verdeckt, „Oh nein…“

Unbegrenzte Idiotie

Beim Erinnern sind wir innen, ganz tief drinnen
die wenigsten fühlen hier ausschließlich mit den Sinnen.
Das Normale ist hier kühle Analyse,
denn hier ist der Zustand allegorisch Katalyse.
Selbstloser Geist, welch gutes Zeichen
setzt hier nur allzugern die grauen WeichenEr hilft sich auf, erfasst Gefühl zuhauf
und ist gerade deshalb, selten nur gut drauf.
Was ist innen, was nur außen?
Die Begrenzung schafft das Graußen,
denn diese ist verlorn‘ gegangen,
voll mit zeitlichen Paradoxien behangen.
Wie wars davor? Wozu wurds neu?
Ich nur Gedanken wiederkäu…
Der Begrenzung als Gedank‘ ists eigen,
sich in Vier Richtungen zu beleiben.
Denn das Begrenzende im innern
tut manchmal gern als „außen“ schimmern.
Das Bewusstsein findet,

das ist das Problem, bei uns Idioten
den Ort in dem es sich entwindet
nicht wie bei normalen Konsorten.
Der Idiot entledigt sich den Dingen,
schafft Verhältnisse und kreisförmige Schlingen.
Er findet hier den Zirkel und die Fortentwicklung,
und noch manch andere erkenntnisreiche Aufrüttlung.
Das Problem ist, erkennt man durch die althallenden Stimmen,
dass Wahrheit, Fiktion und Wissenschaft
allzuoft in selber Frequenz schwingen,
weil leider noch eine riesen Kluft
zwischen Uns und Wahrheit klafft.
Oder man Sie sich – aus begründeter Skepsis an der Sach,
herkommend vom eignen Fach

dem willkürlich gesetzten Dach,
zu Einzelteilen einer Ganzheit umerdacht.
Als hätte man davor nicht noch
sarkastischst drüber laut gelacht,
wird die Welt nun fast andersrum gedacht.
Das gelächter bleibt zwar wahr,
der Inhalt stellt sich jedoch anders dar,
denn als „Das ist alles viel zu klar…!“
sind die Infos zusätzlich in ‚ernsthaft‘ da.
Man erkennt den Ursprung all des schaurigen Humor,
weil die Welt im Ernste ist Sarkasmus pur,
und der Mensch im Grunde ziemlich stur.
Sein Handeln ohne die Frage: „Ach, warum nur?“
ist der metaphorische Tumor,
denn dann fehlt das Denken, als Teil

speziell Unserer menschlichen Natur.

(M)eine Wahrheit

Die Wahrheit ist die Welt im Jetzt,
ach wäre das nicht zu verhext,
vielleicht liegt sie ja nur im Text?
Aufjedenfall hat sie auch Sex,
denn nur so wirds nicht vollständig perplex.
Die Falschheit ist das Denken jetzt,
welch höchst merkwürdiger komplex;
den man hier als Welt ansetzt
und das Bewusstsein kommt zuletzt.
Denn zuerst wird es zerfetzt,
da blickt man erstmal unglaublich entsetzt!
Man wirkt verletzt, und hetzt von Text zu „next!“zu finden wäre hier die Einsicht in ein Netz.
Dem man fürs erste gekonnt entgegengrätzt,
denn hier ist das Denken dummerweise schon verletzt,
weil es hat zuviel gehetzt
gegen Ungerechtigkeit und Sprachkomplex,
statt zu Erkennen die Wahrheit im Gesetz.
Das hätte einem das Menschenrecht verpetzt.
„Ach, guckt doch jetzt nicht so entsetzt!“
Das macht Gerechtigkeit auch nicht legitim gesetzt…
und wird sowieso nur allzugern verwetzt.
Der Kommunismus wirkt ent-setzt
Zurück zum Text!
Denn hier wird die Welt für mich wahrlich zum Gesetz.
Sonst wäre wirklich alles nur Tristesse

weil mans dann rein bei Falschheit nur belässt.
Die Wahrheit jedoch ist das Leben,
fast schon ein wunderhafter Segen,
in ihr lässts sich über Realität reden,
und die Farben hängen halb im Regen,
aufjedenfall ist ein Teil von – Schweden.
Auch der Disput kommt hier ins schweben,
aber hauptsächlich bleibt er im reden.
Es gilt sich nur beständig ins Zeug zu legen,
sonst bleibt man auf der Stelle kleben.
Und den Segen so zu verleben?
Ist nicht wirklich als Ziel zu erstreben.

Normalität

Was ist normal? Das will ich fragen,
ersuche ohne zu verzagen
mich zur Antwort hochzuwindenAls würde man da klares finden.
Diese Sache ist komplex,
denn „normal“ ist sehr konvex.
Zwar nicht rundlich, aber rein
und insbesondere ist sie nur Ein

nur ein Sein ist angedacht,
Realität ist hier zutiefst verlacht.
Normal ist – auf die kurze Frist
ein leben voller Trug und List.
Normal jedoch in der Vernunft,
ist eine sichre Unterkunft,
auch die Musik und leider auch manch Unvernunft.
Wollte man natürlich Fragen,
so wärn‘ normal wohl eher die Farben.
Nicht das Abstrakte, nicht das Sein
nein, einzig Dasein will hier schein‘.
Dieses ist nun eingesehen,
drum was gilts hier noch zu verstehen?
Zu verstehn gibts hier noch vieles,
nur wohl eher nicht dieses.
Dieses Eine, nein! egal!
Die Normalität sie ist schon da.
Wie leicht man sie damals noch übersah.
Doch diese Wahrheit sät sich rar,
denn nur den wenigsten wird sie ganz klar.
Wie dem auch sei,
Normalität ist einerlei.
Sie ist als jetzt,
Sie west im Leben,
drum sollte man sich ihrer voll belesen.
Normalität so solls wohl sein,
ist Party, Liebe, Job und Pfeifenqualm.
Ich mache hier noch einen Reim,
ein Reim, der neint und meint zu wissen,
das Normale wird so schnell nicht Flagge hissen.
Es wird so bleiben wie es bleibt,
Normal ist, was dem Einzelnen kontingent erscheint.