Aller Seiten Anfang 21.12.20

Vieles, weil Gewebe,
man enthebe sich der Rede,
fange an und: „Lebe!“
Alter, wirklich alter Schwede.


„Du bist ja wirklich schon echt träge,
so, als ob die Sache bereits läge,
also erwäge,
„Sei nicht mehr so elend träge!“

Neben Organ gibt es Gewebe,
das, so wollt es eins die Lage,
sich unmöglich zerreden
lasse; bleibt also im Grade.
Unterwegs auf einem Pfade.


Der Sprüche Worte,
heut nurnoch Retorte.
Sprichwörter sind unverstanden,
dafür die Fakten keine Unbekannten
doch ohne dies Gerippe,
man nurnoch leere Worte tippe
„…so zerfällt doch jede Sippe!“
Und der Bart, der wird zur Lippe.


Bub, man manchmal in der Mitte,
dann jedoch,
dann folgen Tritte
und man sich schnell…
aufmacht zum des Kernes Titte,
oder wars die Brust?
Beides ist in unterschiedlichen Sphären gewusst.

Der gedoppelte Wille

Mal wieder Nachts um Vier,
mal wieder die Frage:
„Was mach ich hier?“
Vorbei fliegen allzuschnell die Tage.
Mein Wille weiß nicht was er will…
„Wie ist das Leben wohl mit Ziel?“
Ich glaube schön,
man kann so vieles dann erleben,
dank des Willens in der Arbeit streben.
Doch ich mich nichtmal in all der freien Zeit verwöhn.
Eigentlich will ich studieren,
später mal ein kleines Universitätsbüro regieren.
Die andere Seite ist am Boden,
ist unfähig sich in der Freude auszutoben…
Der Wille ist wohl schon voll Lethargie,
reicht schon fast zur Apathie….
Phlegmatisch ist er wohl geworden,
kann sich nicht mehr selbst mit neuem „wollen“ versorgen.
Doch, das gute Zeichen,
gestellt ist vielleicht der Weg in neue Weichen!
Dummerweise auch das Zweifeln,
die Skepsis ist dem Willen oft am schmeicheln.
Irgendwann kommt’s Ordnungsbeben,
der Wille wird sich dann ergeben
wird sich hoffentlich erheben,
sich melden, be-deuten was er will
doch zu lange war er leider still.
Schwieg und war fürs Subjekt gänzlich verloren,
sein Ziel war retrospektiv wohl falsch erkoren.
Die Gleichheit wollte er erraten,
hat dabei seinen Träger voll verraten.
Gänzlich absurd,
dabei kams zur mentalen Geburt.
Ein „etwas“ hat sich bei ergeben,
der Weltgeist bekam dabei sein Eigenleben.
Seitdem gings erstmal tief hinab,
alles war egal…
und das für mehr als zwei gottverdammte Jahr.
Ganz aussen war Ich angekommen,
mein Ich war nichtmal mehr benommen.
Der Wille hat es nichtmal mehr vernommen!
„Ich bin Krank!“, das wurd mir klar.
Zum Glück noch vor dem 30. Lebensjahr.
Krank jedoch im komischst möglichen Sinn,
es war einfach zuviel gleichzeitig zu denken,
der Geist konnte sich nicht weiter mehr verrenken.
Paradox jedoch, das muss ich reimen,
ergibt das Erkannte Sinn an sich.
Nur dabei verliert der Wille seine Fähigkeit zu Meinen,
weil das „An sich“ Ihn an sich bindet
und dieser darin keinen Sinn fürs Individuum mehr findet.
Schlussendlich hab Ichs dann negiert,
denn traurigerweise hat das An-sich nur in den schlausten Menschen regiert
und die haben leider nicht allzuoft die Menschen angeführt…
vielleicht werden die Menschen ja berührt,
wenn der freie Markt nicht mehr gänzlich das Feuer im subjektiven Willen schürt.

Die Sinnlosigkeit des Sinns

Sinn ergibt sich, meint ein jeder
spätestens zur rechten Zeit.
Doch niemand weiß, wie eine Feder
wo dieser sich korrekt einreiht.
Manche sagen, „Alles Sinnlos.“doch dem will ich nicht zustimm‘
Andere meinen, „Alles Gott.“
das lässt sich jedoch auch eher weniger bestimmen.
Viele Einen Sinn mit Nutzen,
doch dem sollte man entgegentrutzen!
Denn der Nutzen bleibt im Reden
die Sprache jedoch ist der Segen.
Der Segen, den so viele Ahnen
und darum mit dem Gotte mahnen.
Den Sinn – leider – gilts dort jedoch zu missen
den muss man wohl woanders wissen.
Doch im Ende ists der Fall

Sinn, den gibt es überall!
Überall nur nicht im Denken,
denn hier ists eher ein sich verrenken.
Verrenken um das falsche Denken, falsche Lenken
in die rechte Bahn zu schwenken.
Denn im Rechtsdrall macht es Sinn,
drum geb ich mich dem nun endgültig hin.
Der Linksdrall, ach so muss ich meinen
würd gern überm Himmel scheinen.
Leider ist noch nicht die Zeit,
vielleicht brauchts dafür erst ein andres Wissenskleid.
Wie dem auch sei, Sinn kann man haben
„Sinn ergibt sich.“ wird manch andrer sagen.
Doch den Sinn als Sinn im Sinne des Gesinde,
den sieht Man, sieht man gerne ein
aus der Sicht des jungen Kinde

das scheint wohl Regelhaft zu sein.