In der Physiognomie,
dort ist es Eins.
Es ist dann immer Meins,
Ästhetisch mehr; dann Scheint’s!
Aber nur bei dem, der ethisch rein.
Und nun wir aber wieder klein!
Denn so, ja so es atomistisch wolle sein.
Winzig wie ein kleiner Ball,
informatisch als ein Wall
– eine feste Mauer;
dick und rund,
so, es tut drei Dimensionen kund.
Diese sind die Gegenwart,
ach, es ist so schad.
So offensichtlich;
und wir Europäer:
„alles nichtig!“
Das Gesicht,
einmal ist Planetenschicht.
Dann, in andrer Perspektive,
die irdisch heiße Liebe.
Hier die Gestik ist am Waten.
Die Mimik anthropologisch am Durchstarten.
Der Zeichen,
ach wir wahrlich haben vieler,
und Karteileichen?
„Prozess doch deutlich taktiler!“
Im Gesicht zeigt sich die Welt,
hier, nirgendwo mehr Geld,
niemandes Zeichen,
nur zu finden,
die versteckten Weichen.
Man ist dann in der Spur,
Heideggerisch „irrig“.
Macht transzendente Seinskur.
„Nichts, was ist noch wirrig!“
Und nun, waltend die Allegorie
und Materie wieder ist das „hie“.
Autor: grootson
Geist versenkt feat. Jennifer Landes 05.01.21
Der Geist schwingt unbeirrt,
ein Jeder dann entfaltend um sich irrt.
Zeitgleich, Begrenzung sich erwirkt
und; manchmal,
das triefend Feuer in sich birgt.
Was sich in einem Funken dann versteckt,
und, ganz Zahm, die Lebensgeister weckt…
– Maskerade bricht;
und dann,
manchmal im Licht;
die Theaterknospe spricht.
Im Abgrund sich erspiegelnd,
und dann, die Transparenz ersiegelnd.
Sich nun erkannt als Sprechen,
ohne mit dem Reim zu brechen
„Oh welch zauberhaft belächeln!“
Der Tiefe dann entk(l)ommen
und, ganz unbenommen.
– Man; mal wieder ist dem Weine zugeneigt.
Zeichnungen, sind schwebend uns gezeigt
und der Mensch, dank Pantomime sich beleibt.
– „Macaberesque“ der Gedanken-Nebel uns durchsteigt
und; ganz (!) tief verneigt,
die eingerollte Phantasie sich zeigt.
Dem Sinne unterworfen,
der Mensch dann stets am Morphen;
– ist am Ranken,
die Menschen gerne sich am Zanken,
denn Sie suchen normative Blanken.
– Doch dem Geruch ists zu verdanken,
dass wir haben; Rhythmus und Gedanken.
Dem Dekonstrukten sich entblößend
– oder gings doch ums erlösende Gedicht?
Jedenfalls, des Menschen Pflicht,
ist; ein jeder könnte ganz erpicht,
– und logisch (!); auch auf lange Sicht…
Man sollt nicht stetig wollen siegen,
gar immer müßig auf der Wiese liegen,
die Schuhe hin und wieder striegeln,
sich nicht narzisstisch nur erspiegeln,
sondern: höfisch auch einmal posieren
– denn, hier gilt das wohlfeile Flanieren.
Nun, wir sind so wahrlich weit gekeimt,
dass sich die Sache auch mal reimt.
– Blaupausen sich ineinander fügen,
Bilder, die tatsächlich mal genügen.
Und, soviel ist gewiss,
das Lösen, das hat Biss.
[Dekonstruktion on]
Man ist am Zanken,
demokratisch sich am Ranken.
Und, manchmal man hat Pranken
– dann, man keinesfalls am Wanken.
Man scheint porös und in Gedanken,
nicht, weil wir vergaßen zu bedanken!
…sondern:
Denken heut ein virtuelles: „Schwing!“
darum ein jeder lernt das „mit-sich-Ring’n“,
denn, alle Menschen, gar sehr dringend
– singend, bringend, schlingend (!)…
Der Ton des kalten Takte; Schunkeln sich entreißt
– und den korrekten Weg aufweist.
[Dekonstruktion off]
Dann der fließend Melodie ergeben,
über aller Welten sich erheben.
[Dekonstruktion on]
Um; dem Einen zum Erstraeben
den Boden übersähen…
ohne Melodie im Alltag leben,
Pilz dann gerne dabei Hopfen zu vergären.
– Menschen der Verderbnis niemals sind freiwillig erlegen.
[Dekonstruktion off]
Denn, so wills das Reden,
formt der Strich den Laut für jeden,
der sich um des kultisch Leben…
um des Geiste also; sich erdreiste.
– und völlig dann entgleiste…
Die Bahn verließ, den Weg beließ
A: bis sie die Demut dann verließ.
B: – und an den Regeln sich dann stieß.
Digitale Gedankenfragmente 31.12.20
Die digitale Vernunft
nimmt ihren Ursprung in Scholastik.
Hier entstand die Gottesplastik.
Der Gedanke als freifliegend Idee,
durch diese Plastik war Passé.
Und dann, ja dann, das ist Bekannt,
die Renaissance kam angerannt.
Und, zur Mittelalterschand,
dort wurde entdeckt die Technik
als Gestell,
als künstlich Welt,
verweist man dann auf Wilhelm Tell?
Dort wurd moderne Demokratie geborgen.
Doch die Gedanken sinds, die scholastisch machen Sorgen.
Denn man fürchtet um das Morgen,
die Zukunft generell,
die, beim Christen, ach sehr schnell,
sich zum Gotte gern erhoben.
Darum Europa sehr verschoben.
Denn dieses Faktum,
so schauts aus,
die Gedanken scholastisch gehen An und Aus.
Als könnt man bestimmen was Einem zugehörig ist…
noch nicht wirkt des Spinozas List,
wenig auch des Leibniz‘ Waffe,
unerklärt noch nicht Monade klaffe.
Ein Descartes wohl scholastisch gar unmöglich war;
– die Seele ist, soviel wohl klar,
im Mittelalter besiegelt mit ein unskeptisch
„JAAA!“
Drum, wenig dumm,
man tanzte nicht herum,
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um cogitans, extensa Dinge,
denn hier war ja schon Gottgeklinge.
Nach der Renaissance wurds anders,
denn Mathe und Natur,
liefen von da an parallel,
nebeneinander, ei ganz Stur.
Und ab 1800 dann die Soziologenkur.
Die 80er sind wahrlich Sog,
die E-Mail als Alternative zum Fax einzog.
Beides nicht Telefonie,
dennoch Teil der Telemetrie.
{Und was ist eigentlich digitale Teleonomie?
Ein Wort, so kompliziert wie sonst keins nie?}
Die Technik ist wahrlich intrikat,
denn, Sozialtechnik ist Staat.
Dazu das große Faktum,
Kommunikation wirkt auf uns Menschen.
…und Kinder sehen gern Sandmännchen.
„Punkt“ 31.12.20 (00:01)
Am Anfang alles rund,
ein jeder tut die Vielheit kund.
In der Mitte vieles eckig,
hier die Disziplinen dreckig.
Im Ende, ein Punkte wird zur Hand,
ein weit’rer zur dreidimensionalen Wand.
– Und dann: Kugel und Strom.
So sagts des Punkte Ton.
Dieses Gedicht ist reiner Hohn!
Lol…Smileyface.
Koordinatensystem.
Ende.
Linien!
Raum
Weite,
Gleiten.
Seite,
Kreide
Punkt.
Anfang.
Idiotie.
Wow,
ein Gedicht;
gelobter Schwachsinn
steht in Ehren hier.
Nun Nivellier,
sonst zerbrech.
– Das „Irgende“ sticht.
Der Punkt bringt schlussendlich
so seit grad gewiss,
also keine klare Sicht,
sondern nur den Unternehmerwicht!
Humanismus 30.12.20
Non-Humanismus ist human,
wenn Wir in der Genetik Garn,
Wenn wir verwoben mit Ideen,
nicht mehr Herr(-schaften)
des eigenen Gescheh’n.
Ein jeder eingewoben in das Netz,
worin Europa alle Kreativität zersetzt
– und dabei den Humanismus schwer verletzt.
Paradox, so will es scheinen,
passiert das als ein Humanismusreigen.
Das Problem:
Die Raumordnung ist falsch besehen.
Statt der Großräume nur Länder,
und darum nirgendwo ein Fender.
– Kein Leuchtturm der Da warnt,
nur das Geld, das kurze Frist umgarnt.
Im Postmodernismus dies anders ist,
dort nicht gewinnt die kurze Sicht.
Darum, mit viel List,
der non-Humanismus,
soviel ist gewusst,
im Tiefen sehr bewusst,
ein „als ob“ des Humanismus;
plus des Zaubers Kuss
– und dann:
nichts mehr noch ein:
„Ich ja leider muss!“
Denn postmodern gesehen,
der Mensch nicht mehr ein Einzig
riesengroßes Lehen.
Vielmehr ein ausgemachtes Virus;
hausgemachte Diktatur,
der großen, hellen, heilig Uhr.
Doch, bekannt,
in dieser Spur,
wir malen in geraden Linien nur.
Wir sind dann Eins
– und glaubens nicht.
Sind dann gemeinsam eine Schicht.
Ein jeder hier nur Widerschall,
müder Hall einer Kulturgeschicht‘
– in der jeder, stetig ist Gesicht.
Doch, in der Innensicht,
die Moderne im Atom in sich zerbricht.
Der Urknall ist zu laut,
als zahlten wir dem Andren Maut.
– Drum man Glaube,
weil ein andrer sagte:
„Schaut!“
– und dann, nachdem besehen;
man glaubte, hat hinreichend gesehen
um das Assoziationscasino loszudrehen.
Denn, als Mensch muss man gestehen,
man will doch nur Atome sehen.
Weil dort man braucht nicht den ethischen Holismus,
also nicht des non-humanismus „postwendend“ Kuss.
Denn, soviel im Humanismus ist gewusst:
„Wir ham Moral, Wir Leben gut,
– ein jeder Einzeln‘ Chance ist,
was uns bewegt neben der List.
Und weil wir gar so artig sind,
ist bei uns ein jedes Kind,
ein jede potentielle Seele;
wichtig…!“
Dabei wir aber vergessen,
der Mensch würd morgen
gerne auch noch fressen.
Weil wir setzen,
freie Hand statt tiefe Sorgen,
denken also an Jeden Einzeln,
aber dummerweise nicht ans Morgen!