Subjektive Absolutheit

mit subjektiver Absolutheit meine ich nicht eine absolute Meinung zu haben, sondern eher subjektiv für mich gewisse Theorien und geometrische Abstraktionen geschaffen zu haben die m.E. auf alles anwendbar sind, sie sind quasi allgemein gültig, auf alle Situationen und Verständnisfragen, sowie insbesondere im theoretischen denken. Diese Abstraktionen muss man dann nurnoch mit sinnvollen Worten, denn allzu viele Möglichkeiten gibt es in der Theorie nicht, meistens genau 2. Weshalb es in der Philosophie ein seit 2500 Jahren währendes hin und her zwischen zwei grundlegenden sich nie wirklich ändernden Positionen ist, Platon vs Aristoteles, Idealismus vs. Empirismus, Realismus vs Relativismus, Materialismus vs. Konstruktivismus, Natur vs. Geist, Gefühl vs. Verstand, kurzfristig vs. langfristig, regional vs. global. Auch wenn das hier natürlich sehr sehr sehr stark vereinfacht ist. Man kann es aufgrund der quasi unendlichen Komplexität jedoch nicht anders denken als so einfach. Es kommt einfach immer nur darauf an, mit welchem Sinn man die Worte belegt die man benutzt und welcher Sinn herausgelesen wird. Denn z.B. hinter kurz- vs. langfristig stehen quasi unendlich komplexe Prozesse, in dem wir Mensch nur rudimentär in der Lage sind die Zusammenhänge zu verstehen.(Deswegen keine mögliche Wahrheit, sondern nur intersubjektivierbarkeit).

Es ist im Prinzip wie ein Grundriss des Universums und dessen funktionsweise sowie der Gesellschaft bzw. dem Leben ansich und deren Funktionsweise und das in meist geometrischer Form oder als Abbildung von verschiedenen Funktionen die im Raum der Zeit mögliche Wege abdecken(u.a. darum spreche ich immer von Annäherungsweise abbilden, da es eben nie absolut Wahr sein kann, sowohl in der Natur(Physik) als auch in der Gesellschaft(Geistes- und Sozialwissenschaften), beides muss Annäherungen an die Zeit treffen, weshalb absolute und objektive Wahrheiten nicht existieren können, ausser durch Naturkonstanten und Geometrie. Mit fixem Beginne, Urknall und Mesopothamien und durch meinen denkprozess geschaffenes Ende in der Utopie und mit dem offenen Ende theoretische Physik. Es ist im Prinzip wie ein cartesischer Raum der durch einen auf der spitze stehenden Würfel in alle Richtungen begrenzt ist und das eigene Wissen, den eigenen Verstand und das eigene Bewusstsein sowie das Kollektivbewusstsein, das Universum, sowie ein einzelnes Elektron(weswegen theoretische Physik nur noch denken und hoffen-dass-es-empirisch-belegbar-ist widerspiegelt) darstellt.

Die Mittlere (Toastbrot-)Scheibe ist unsere Zeit, der Diagonalenschnittpunkt (0,0,0) bin ich (deswegen ein cartesisches Theater, deswegen die falsch verstandene Idee des Solipsismus). Alle Scheiben vor oder hinter meiner sind immer angenagter, kleiner, immer ungenauer. Da man in die Vergangenheit max. 6000 o. 13,2mrd Jahre zurückkann, ist der Start begrenzt (Die Singularität, Grund für die Theorie des Urknalls). In die Zukunft ist es je nach eigenem Intellekt, Interesse und Zeit ebenso. Immer kleinere Scheiben, die Infos immer ungenauer, alles immer Komplexer (weshalb alles immer mehr zu werden scheint, die scheiben immer größer werden, statt geordnet und kleiner. Die Ordnung kam zumindest bei mir urplötzlich und war dann einfach da), weshalb irgendwann ein Endpunkt erreicht sein muss, da es einfach nicht mehr weitergeht. Dies ist eben Gesellschaftlich die Utopie, persönlich der Tot und Physikalisch die Implosion des Universums oder ein Multiversum oder ein Kreisförmiges Universum oder was auch immer man sich vorstellen mag. Daher auch die zwei Perspektiven mit derselben Logik. Einmal von aussen auf diesen Raum und einmal als Ich innerhalb dieses Raums, den Raum (also das Universum/die Realität oder die Gesellschaft oder das eigne Leben) von innen betrachtend. Einmal quasi Frosch(meine Lebenswirklichkeit)- einmal Vogelperspektive(die Welt und das Universum ansich, vorgestellt als geometrische Abstraktion in den diese Dinge als Kugel oder Torus vorgestellt werden) Die Sicht aus der Ich perspektive sieht natürlich anders aus, allerdings ist es schon spät und da wahrscheinlich eh keiner den letzten Absatz verstanden hat spare ich mir das jetzt mal, bei interesse beschreibe ich das ganze gerne auch noch. Wobei das wohl eher als wahnsinnig, denn helfend abgestempelt werden wird da es der eigene Verstand als unmöglich abtun wird. Da Dinge die sich verrückt anhören, bspw. Präastronautik, Multiversen, ein Paralleluniversum oder teile der Mystik und Esoterik trotzdem Konform dieser Struktur sind, ist es einfach schöner mehr Möglichkeiten in Betracht zu ziehen als nur die Wissenschaftliche, denn die hinkt dem eigentlichen Verständnisrahmen weit hinterher – zumindest in den Geistes- und Sozialwissenschaften – und ist zusätzlich auch noch die trostloseste. Zeit in der Zeit wir können eine von der Realität unabhängigen Zeithorizont in unseren Gedanken schaffen. Dieser ist eine Annäherung an den objektiven Zeitverlauf. Da in diesem die wirkliche Zeit keine Rolle spielt (nur die Ereignisse in geordneter Form spielen hier eine Rolle), sondern durch die eigene geschaffene Zeit abgelöst wird existiert dann in den Gedanken keine absolute Zeit mehr.

Es gibt dann für das Subjekt zwei Zeiten. Die an der sich alles Orientiert, also die objektive Zeit und die die man sich selbst geschaffen hat, die sich relativ verhält zu der objektiven Zeit. Man spannt quasi einen Raum auf, der die Zeit beinhaltet. Diese Zeitachse ist innerhalb des (eigenen) ZeitRaumes aber nur die Z-Achse, weshalb es m.E für Richard keine Zeit gibt.

Diese selbst geschaffene Zeit beginnt in einem wie auch immer gearteten Urzustand und endet in einem wie auch immer gearteten utopischen Zustand. Es ist quasi eine eigene, selbst geschaffene subjektive Zeit innerhalb der Zeit die wir objektiv als Zeit ansehen. Da diese selbst geschaffene Zeit aber eigtl. keine Zeit ist, sondern nur eine Aneinanderreihung von Kausalitäten (auf Gesellschaftlicher/persönlicher Ebene, nicht in der Physik) könnte man Zeit als illusorisch betrachten. Subjektives Zeitempfinden vs objektive Zeit das Subjektive ist nicht in Zeit gedacht, es sind nur einzelne Erinnerungen oder einzelne Wissensfetzen die man für sich selbst ordnet und „aneinanderreiht“, deren Reihenfolge aber natürlich durch die Zeit beeinflusst wird. Das Problem an Zeit ist, dass wir Zeit nicht denken können. Wir sind nicht in der Lage stetig zu denken, also fließende Übergänge zwischen einzelnen Systemen oder sowas zu verstehen. Wir können es nur berechnen oder durch Kausalität und Logik aneinanderreihen. Wir können also nur die Idee denken und diese dann anwenden indem wir Differentiale berechnen in die wir Zahlen einsetzen oder eben Logische Schlüsse ziehen. Wie bspw. die Wirtschaft mit der Politik zusammenhängt, Warum kommunistische Staaten ökonomisch zwangsläufig den Kürzeren ziehen im Vgl mit Marktwirtschaften, was der Kunstpreis mit der Geldmenge zu tun hat etc. Aber all diese Sachen basieren auf dem selben Konzept, dem menschlichen Gehirn. Welches zumindest in folgendem Beispiel, anhand der Geschichte und der durchlebten Ereignisse der Gesellschaft gezeigt werden könnte: Stell dir mal vor, wir haben Ereignisse: (A,B,….,Z) Diese Ereignisse spiegeln die gesamte Gesellschaftliche Geschichte wider(oder das gesamte eigene Leben). Objektiv existieren dann per Annahme 26 Ereignisse die die (Welt-)Gesellschaft zu dem gemacht hat was sie heute ist. Nimmt man nun an, dass ein Mensch in Europa Zugang zu sämtlichem Wissen darüber besitzt, aber max. Zeit hat 16 Epochen zu verstehen, dann heißt das, dass wir die objektive Wahrheit gesellschaftlich nicht erkennen können, selbst intersubjektivierbare Positionen sind stark beschränkt, mMn immer maximal 4. Bei Naturgesetzen ist dies natürlich nicht der Fall. Diese sind (unvollständig) Wahr und Fakt, wenn man mal die Annahme ausblendet, dass es ja auch ganz anders sein könnte als wie es ist, da diese irrelevant ist. Der ganze Clou an der Sache oben ist nun aber, dass Menschen in dieser Modellwelt annährend in der Lage sind die Welt zu beschreiben, dessen Teil sie sind(allerdings Problem des 3. Beobachters – was allerdings suggeriert dies sei vollständig unmöglich), da eine Einzelperson per Annahme ja in der Lage ist 16 oder 12 oder 8, auf jeden Fall >=1 Anteile zu verstehen. Hieraus könnte man jetzt sagen, dass es Gesellschaftlich zwar keine vollständige Wahrheit gibt, dass es aber genauso gut gar keine Wahrheit in Gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen oder im menschlichen Geist gibt ist ebenso nicht korrekt. Wenn man nun die 26 Teil Epochen, die die Gesellschaft zu dem gemacht hat was sie ist, anhand ihrer chronologischen (häng dich bitte nicht daran auf, dass ich dieses Wort jetzt hier benutze) Ordnung studiert und bestimmte Schlüsse ableitet, ist es möglich gewisse Regelmäßigkeiten im kollektiven Bewusstsein, verkörpert als geschichtliche Fakten, zu erkennen. Diese Regelmäßigkeiten lassen sich heutzutage genauso im Aktienmarkt finden und einzelne Staaten verhalten sich in den internationalen Beziehungen auch auf einer auf Regelmäßigkeiten basierenden Handlungs- und/oder Denkweise.