Das All

Wir wollens Wissen!
Es erfahren!
Wollens hassen,
am liebsten wieder davon lassen.
Wollens sehen,
wollens greifen,
es in Begriffen zu nem Ganzen häufen.
Wir wollens hören,
wollens stören
manche wollen gar drauf schwören.
Doch es zeigt sich nicht und nie,
nichtmal in der Fantasie.
Es ist nur da, so will es scheinen,
wenn mans zeitlich sieht und greift.
Die Seinen sind ganz gern verrückt,
dem Wahnsinn nah
doch auch zumeist davon entzückt!
Die, dies überwinden können
erfassen sich danach im Willen.
Die, die dies leider nicht ganz schaffen,
sind ganz gern am Gott ergaffen.
Was ist Es?
Ist es Gott?
Vielleicht doch nur die Macht auf dem Schafott?
Es ist objektiv nur Negation,
nur was negiert sich?
Blanker Hohn?
Nachdem mans überwunden hat,
ists Natur die schimmert Matt.
Es ist dann irgendwas im Kopf,
Ein Punkt?
Idee?
Vielleicht doch mehr?
Aufjedenfall ist es ganz Rund,
stößt sich an seinen Ecken gern
die entstanden sind durchs denken eines Herrn.
Es ist nicht mehr als Einsicht in Struktur,
Kontingenz der erkannten Natur,
die der Mensch verteidigt redlich Stur!
Denn verblendet er Sie denkt, sogar bezogen auf den Menschen.
Dort stößt Sie an ihre Grenzen,
die Gesellschaft ist nicht mehr Teil ihrer Statur.
Diese ist als Negation,
entstanden aus der Neugier Sensation.
Ihr sein als Kultur, das ist zwar Fakt,
doch schwingt sie noch nicht in des wahren Menschen Takt.
Dieser muss den Ernst besänftgen,
die Hierarchien niederkämpfen.
Erst dann wird der Mensch verstehen,
dass das, was wir Wissen wollen
nicht mehr ist als ein Unwissbares, im Denken ganz verschollen.
Man würds zwar wirklich gerne wissen,
doch dies Wissen, das muss man leider missen.
Es zeigt sich nicht, nichtmal ein Stück.
Man kann es nur erahnen,
es erschätzen in den Zahlen.
Aber den UrGrund, das „Warum?“
dazu bleibt Es wohl leider auf ewig Stumm.

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