Der Zeiten Lauf oder „Christus und Dionysos“ 26.12.20

Die Not treibt ohne jeden Tod,
sie treibt einen hinfort;
von des Eide,
dass man niemals einen um sein Leben Neide.
Denn sowas,
gewöhnlich
nur führt hin zum Streite.


Die Wichte, als Geleit,
des höchsten, intellektuellen Streit.
Doch, was hier im Streite eigentlich?
Welche Seite weigert sich?
Sind es die formalen Methoden,
die hängen, meist an männlich Hoden?
Oder ist die Andere?
Die sagenumwoben Bemantelte,
und leidlich schwer verschandelte.
Ists die Dialektik?


Hier, das metaphysisch Rufen:
„Nein!“
Die Dialektik, die ist fein.
Ist Sie doch, „dank“ der Bifurkation
eingepfurcht; Ionisation,
…und leerer Hohn.

Also die Seele bitte schon,
und bewohn dein Haus.
Suche eine Heimat,
finde Schule,
friste das ästhetisch Leben
auf dem heilig Stuhle.

und suhle dich, du kleines Schwein
in des kühnsten Menschenreim,
und deren Welt aus Filz und Schleim.
…und nirgendwo der Urpflanz‘ reiner Keim.
Dieser wohl als Praxis sticht,
denn hier ist die Biologie ja Pflicht.
Die Politik scheint geboren dann als Kür,
die Ökonomie hier Feuer schür.
Und die Soziologie alles Leiden spür.
Doch, Ihrer; um zu helfen, kommt die Juristerei
gar lustig, wie ein Ei –
angerannt auf großen Bretterstelzen!


Hier, der Hexensabbath Eines,
das Leben als ein Alltag…
für einen kurzen Moment ein Keines
oder halt, ein sehr sehr kleines.
Jedenfalls, soweit der Verstand:
Die Hand ist in Farben, leuchtet digital
und die Käfer, alle ihre Zeichen,
sich daran, bekanntlich gern am Laiben.
Und dann gibt’s ja noch immer,
die Weide des rastlosen Wirbeltier.
(Ganz abgesehen von der menschlich Gier!)
Ach, könnte man doch nur…
so wär es fein…
Sophist: „Sei ein gutmütiger Reim!“
Man schließlich will nicht böse sein.
Drum, nun Anthropologie mal kurz darf schein‘:


Wir Menschen sind doch eine große Gruppe,
eine köstlich warme Menschensuppe;
für des Ungeheuer Mär.
Als Mensch wir haben Feinde…

ob das der Anthropologe meinte?
Ist das Wolfsrudel noch immer;
des europäisch Menschen Hause?
Und welche Metapher eigentlich bei Hobbes dabei,
die Begriffe zu verleim’n?
„Ob Hobbes, ob Macchiavelli,
alles piccobelli,
solange wir uns so geziemen,
dass wir als Leibniz in Monade
uns Spinozas Arbeit angedienen.“


Denn der Hauptfeind, das scheint klar…
ist Descartes, der…bei ihm alles ist nur
planckischst klein, nichts als Salat,
selten guter Staat.
Dafür der Individualität tiefst Saat.
Und immer dieser schmale Grat…


Und nun ein Mensch:


Warum, warum muss ich hier noch sein?
Ich, ich nicht dieser Stein,
der verreimt zum Eingedenk,
nicht das Organ, in dem man sich verrenkt,
um, der Gesellschaft ungelenk
Verhalten, ohne Gewalt ausgleichend
zu gestalten. – Ausweichend,
den großen diskutierend, hetzenden Gefahren,
die, in pazifistisch Antlitz,
sich zeigen in Diskurs und Wahn.


„Drum WARN vor den Gefahr’n!“
Nicht denen eines wohlverstandenen Diskurses,
aber doch vor Vulgärtechnologie,
„du kleinst lächerlich Genie!“
.
.
.
Niemand ist ein nichts und nie,
Dyonisus hie, was Christus dort.
Welcher wohl am weitentfernter, kälter Ort?
Und wieso sollt man hier denn bohren?!?
ab Hinfort,
du Habermassche Metaphysikshorts;
du hässlich Hose,
wer braucht denn solche Lose, messianisch Offenbarung?
Ja, ich weiß, mir ist’s schon klar.
Natürlich Wir, die Menschen.
Alle wir sie sind,
seit wir ohne Lendenschurz,
herauskamen aus Kerkelings „Hurz“

und immer dieser Zerreißende Sturz,
hinein in den Mangel des langsam Alltag,
und – Antagonist, so sollts nicht scheinen
…müssen; in der metaphysisch Hochversprechen.
Denn Naturwissenschaft teilweise wohl Schwerverbrechen…
nicht im Sinn der klassisch Medizin,
aber für den Geist, es – wenigstens Einem – scheint,
als sei der Naturwissenschaftler niemals Clean.
Niemals frei von Moden, immer nur am Denken mit viel Hoden
zu tiefst abstrakt…wo kein Gefühle ist am Schein‘.
Doch, wo sollt hier sein der Affekt?
Die Natur hier operierend gerne „eckt“, leckt und Probleme dann entdeckt.

Dies „Entdecken“ dann jedoch in andrer Schicht,
als der Affekt des „kleinen Wicht“!
(Also als Kind? [Hier…nur Wind])
Wir wollen nun zum Ende kommen,
sollten uns mal wieder Sonnen.
Drum, so sei’s Erklommen;
lasst uns Singen…
Wir Abendländer bisher ham,
als Zivilisation
ja meist gewonn’n.


Doch was, wenn plötzlich es passierte
und der Chinesisch Ruf die Welt vom Liberalismus wegbekehrte?
Welch Zivilisation würd Europa dann noch Ehren?
Wäre es ein Zukünftig Ding,
oder ein alt Andacht Kling…
ein Abgesang auf hehre Werte?
Oder ein Jubel,
ob des Abgangs alteuropäischen Geschwurbels?

Heut, Dies ist noch unbekannt,
bleibt andre Sicht;
bis auf weiteres verborgen.
„Ein Glück, sonst hätten wir ja Sorgen!
Und die, ja Die, die lass Verschieb’n auf Morgen!“
Sonst müssten wir ja welche Borgen…
von der Kinder Glück
der Zukunft
und hier, das weiß die zynisch Sicht
dann doch lieber im Gelde das „Schuldig-sein“ einbricht…
und darum Kulturen auch einmal zerbrechen,
doch nicht, ohne großes Um-sich-Stechen.
Dies geschieht, wie man grad sieht,
fast wie bei den Priestern des Gelöbnis,
die – der Physik entgegenstehend,
bewahren die dunkel Ödnis,
entgegen sich der Physiker verschrieben.
…Und öffentlich alle,
janusköpfig, wie die Hydra,
tun…sich lieben.


Niemand droht dann mit den Hieben,
und die Uhr, die steht auf Sieben.
Nicht auf der Sechs oder der Acht…
nein, denn man ja postmodern,
nicht metaphysisch; wach…
und hier, der Wahnes Hammer..
dem Thor fast gleich,
immer niemals weicht

der Mensch in Europa ungern sich erweicht,
weil er dann erblickt und sich erwischt,
dass Europa heute institutionell ALLE Menschen drischt.


Denn Wir, Wir sind die Imperialisten!
Wir die, die Andre gern mal…
(Nein, man denke nicht an Fisten.)
eher an die List,
die der Europäer gerne trifft.
…und mit ihr, dann als Schiff.
Die Rückreise in Abendland;
dem kollektiven Wahn vergewissert,
symbiotisch sich vereint…
aber gleichzeitig das ganze Konstrukt VERNEINT.


Denn Wir Europäer sind zwar klug,
doch das ist meist nur trug.
Wir verklären nämlich die Faktitizität,
bauen Sie – zu unsrem Besten
um; zu großen Festen.
Doch diese wir nur Feiern können,
weil wir die Welt verätzten,
Menschen juristisch Kram aufschwätzten
um dann zu kommen, bei Missachtung:
„Wir haben das Pulver und die Feuerkraft,
also gebe wirklich sehr gut Acht,
was du nun tust…und was dein Volke macht.“
Ach, das wäre doch gelacht,
hätten wir korrekt gedacht,
dann wir hätten Gottkaiser…
statt all der großen Feuerkraft

und, Wir; ganz sicher, wären leiser
…auf der Welten Bühnenwerk.
.
.
.
Was nun? Woher ein Zwerg?
Es warn doch immer Gnome,
die standen für die positive Sicht.
Für Hohne; des tiefsten, kleinsten Throne
aller Unterschicht, des Throne also, eines Wicht.
Auf dem; ganz heimlich und sehr trist…
das Individuum; ein Jedes sitzend ist.
Denn Wir sitzen vor des abendländisch-imaginärn Gott,
vor dessen Gutheit, dessen Macht,
vor der man braucht haben wenig Acht
„Mein Gott“, was ist das für Gewaltig Pott!!!

Denn des Gotte Macht,
nicht mehr als abendländisch Nacht.
Eine Nacht, so süß und weich,
„im Geld, da fühlen wir uns Reich!“
Ja, das Abendland ist super Munter,
einer ganz Oktave bunter!
Als der konformistischen Kulturen…
so bunt wir sogar sind,
dass wir heute „kollektiv“…
nicht mehr als „Uhr“,
ein Gleichtakt einer diffussen historisch Spur.
„Was brauchen wir denn solch Gedanken?!?
Uns doch Einerlei!
Wir ham den Schlitten, sind nicht gern beritten.
Lieben unsre individuell Moden,
lassen uns kein Kollektivwesen eincoden!!“

darum wir hier dann bei Turing oder Chomsky
und
hier
ist
nicht
möglich
zu
dichten
weil:
„Bandbreite“ = sehr klein.

Normetrik 26.12.20

Der Kristall wurd aufgeknackt,
in einem rituellen Akt.
Man begegnet sich ganz Nackt,
erarbeitet sich Fakt um Fakt,
um, soviel ist gewiss,
daraus Tatsachen zu formen,
es geht darum die Umwelt zu „umnormen“,
denn, wenn nur eins gewiss,
dann dies: Das normative System ist.


Und dann, Wir sind die List,
nicht zu verpassen, Subjektiv ist Frist!
Hier gilt Ansporn,
ist der Rose sanfter Dorn,
des Getreides reifes Korn.
Und man dann als Mensch
auch gern mal lacht,
bevor man die Sache überwacht,
Struktur zu Foucault nun überbracht,
denn dieser, mit dem Wissen stets geht Sachte
um.
Drum,
wir sollten hören auf sein biopolitisch Unikum,
ists ein Unikat?
Er, soviel ist klar,
bejagt einen andren Pfad,
als Derrida oder Deleuze.
Denn sein Denken steigt hinauf,
will immer mehr,
will viel so sehr,
aber irgendwas scheint ihm in der Seele schwer.
Deleuze ist das Pendant,
Derrida ist zu plombiert,
der läuft selbst im Krieg noch völlig ungeniert,
würd wohl flanieren,
meinen, die Liebe könnte Siegen.
Dabei würde er wohl,
so wahrlich wirklich hohl,
die Worte umkreieren,
um dabei dem Ohr zu imponieren.
Bei Derrida ist Ohr gleichbedeutend mit der Frau
dem Fräulein, welch man zufällig mal trifft,
wenn man nicht mehr nurnoch sifft.
Und stattdessen, redlich munter,
und auch täglich viel viel bunter,
niemals eine zweite, dritte, vierte Hose drunter.
und die Sonate weilt…
enteilt,
entfalte die Gestalt
als mentorischen Gehalt.
Denn didaktisch wir stets frei,
niemals Autopoiesis mit dabei,
„ja, mei, so scheint’s zu sei.“
Also als Mensch man ständig Pädagoge?


Der Pädagogik Uhrwerk,
ist; Illusion…nicht mechanisch Sensation.
Und die systemtheoretisch Interpretation
von dieser Sache, diesem Werk,
diesem sozialen Automat
…Luhmann nennt Kinder,
Trivialmaschinen,
leicht gestört, wenn man den Menschen
so zerstört,
darniederrichtet zur KI,
das Wahre Kinde trifft dies nämlich nie
und nimmer…!
darum die Pädagogik immer,
der ethisch-Moralinesque Überbringer,
Ethopoiesis, hier der tiefre Sinn,
dort steckt die Autopoiesis voll mit drin.
Dennoch aber, muss man sagen,
Autopoiesis ist das Gerüst am Tragen
die andre Seite quickfidel,
lebt nämlich als Ross im Schnee.
Fährt den großen Schlitten,
großen Wagen
ist ethisch quickfidel,
und jetzt einmal die Seel:


Lass uns walten, gemeinsam eine Lehr abhalten.
Lass uns weisen, den Menschen nicht einzig NUR ums Geld bescheissen.
Die Seele ist in Weltgeist Leim,
und die Weltseele bleibt Reim.
Es gibt nicht den Zustand
„Weltseele substantiell sein“.
Was wollt hier reden?
Was brächte dies Wesen seinen Segen?
Und worin könnte dies noch aufbegehren?
Es müsst Konform sein…
Weltseele bleib dein, fall nicht in mich hinein.
Komm aber gern zu uns ins Haus
herein.
„Nah da sag ich nicht nein!“
Denn gemütlich lässts sich sitzen,
bei Kaffee, abends auch mal Wein.
Die Weltseele hierbei ist nur Stein.
Und plötzlich der Weltgeist kommt zu uns,
aus voller Kehle, vollste Inbrunst:
„Seht her, seht des weiten Lichte Lauf,
erlangt Zugang zur historischen Verbindung,
und akzeptiert die Datenschindung.“


Denn welch Sinn sollt sich ergeben,
auf der einen Seit ein Leben,
das rechtlich desinteressiert,
lebt häckchenklickend, ungeniert.
Die andre Seite, also die Wächter
„Der Datenschutz, der muss noch fester!“
Doch wieso sollten wir dies tun?
Mit europäischem Datenschutz,
sicher keine digitalen Hallen zu bestuhlen.


…wir mittlerweile sehen,
Weltgeister und Weltseelen,
sind zwei unterschiedliche Stelen.
Darum, ganz geschockt,
„Wieso hat der Westen es normativ denn so verbockt?!?“
Die Antwort ist ganz klar, doch mit kein Einzig Worte ausdrückbar.

Durch die Zeiten, die fließend ewig Himmelweiten 25.12.2020 (23:59)

Welch digital Vernunft doch spricht,
wenn man den Bann der Schranken,
nein, nicht bricht;
eher neu erlernt; korrektes Ranken
das Verschrenken und Verrenken,
um die Gestalt nicht zu verblenden.
Denn
so ist’s bekannt,
ist die Gestalt, was anderes
als bloßer, sprachlicher Gehalt.
und plötzlich: Urgewalt!


Auf dem Schlitten, wir befiehlten:
„Gesellschaft, geh mal die Probleme kitten!“
Damit Europa; weil Wir Sippen,
weiter Moral über die Lippen
bringe, Ringe, Schwinge…Singe
darum lieben wir die Dinge.
Statt des Prozesses, dessen Waltung,
bloß formale, logisch Schaltung
und, im Namen der Erhaltung:
Wir setzen einen Gott,
denn, so weiß es die Sonate
nur mit der Monade,
findet der Deckel seinen Pott.
Und dann beim Zauberlehrling,
endlich heißt es: „Wasser Stopp!“


„Die allermeiste Technik ist nur Schrott“
und die Mode eingemottet,
der Oikos, also der Familienstamm,
der Baum, leider oft ganz sehr verrottet.
Weil, das Geld wurde zerschrotet.
1972! – hier das Signal des kritisch Ökonomen
„rotet“.
Und nun man sich mal wieder organisch lotet.


Denn im Gelde wird es wahr,
die Kultur, die ist ganz klar,
denn im Gelde sie nicht feststellbar,
und darum, im Ökonomenland,
scheint die Sonne meist sehr rar.

Und immer des Aggresors ruf,
der deut‘: „Gefahr“.
Die Zinsschuld stets notwendig wahr,
weil jeder, der ins Zinsbuch sah.
„Aha, die Schulden, die sind da!“


Und dann, die Schulden waren klar,
Sie war’n als Zahl,
als riesiger, gewob’ner Schal.
Ein Tuch, das misst hier wie die Erde,
wenn diese sich nicht recht Gebärde.
Doch dies den Krieg immerhin sehr schwerte.

Und, so der Gelehrte,
leben wir ein feines Leben,
mit kleinem Segen,
einer Worte Schar,
und einer ökonomisch 24/7 Bar
letzteres leider zu sehr wahr.


Eine Antwort ist die Technik,
die, von allen zu berechtigt,
es möglich machen könnte,
dass…ja, eigentlich was?


Wir könnten digital verstehen,
im Himmel anfang’n analog zu gehen.
Denn, so wirklich ehrlich,
Wir Europäer viel verstehen!
Insbesondere sind wir mental sehr angenehm,
wenig streng vorm eignen Antlitz,
denn wir haben gut geschulten Witz.


Wir müssen aufhören zu weilen,
endlich durchs Digital hindurche eilen.
Denn hier sind die kulturellen Treppen steil,
wenn man, dank Kultur,
entgegen der Natur
sich in Richtung Himmel seilt
doch was wollen wir hier finden?
Sind wir hier denn nicht stets „Wir“?
Was sollt das and’re Interessieren?
Solange wir sozial uns nicht genieren
…die Ärmsten so entblößen,
ökonomisch Ahnden mit Verstößen.
Und ist nicht ein Vergehen welches,
bezahlt mit Geld statt Tagen,
gültig; einzig für den Wicht,
„Meinst du hier die Unterschicht?“
Jedenfalls, hier liegt Gewicht.


Moral hier in sich kollabiert,
denn womit diese sei liiert?
Mit etwas andrem als der Kirche?
Dem Staat,
oder der Institutionen Saat?
Hier, das Schlaraffenlande rät: „Brat!
Was nicht, bei Dreien auf den Bäumen wart.“
Darum hier der Veganer sticht ganz kritisch,
Europäer meist sind analytisch.


Nun würd es enigmatisch werden,
doch wir belassens bei Gebärden,
Computersprache ist zwar wahr,
doch wahrlich formal sonderbar.
Denn…ach, ich kann es nicht erreimen, „klar!“
sonst, hier müssten Lügenblüten wurzeln.
Und darum lass ich das Leben gerne indeterminiert purzeln.

Ego ist…Mana, Aura sei…(Sch)immer 24.12.20

Alles Mein;
wenn nichts ist Dein
dann aber auch nicht die Möglichkeit
des „Kein“.
Und immer tiefer der wohlfeil, flache Reim,
denn dieser scheint ganz abendländisch
logisch – gern zu Schein‘
Dann will ich „mich“ mal wenden,
will „mich“ nicht zigmal behänden
Einmal ist genug,
sonst entsteht des Relativismus trug.
Denn hier, die Physik dabei zu schlagen,
den Imaginären zu Verjagen!
Voll noch mythisch der Physiks „Tagen“,
dies muss man wirklich auch mal sagen!!
und nicht verzagen ob der Macht,
der langen, tiefen physikalisch Nacht.
Diese, Nachweh’n der Scholastik;
und schon sehr tief
…schief plastisch.


Doch wer wollt die Welt in Plastik Denken?
„Die Scholastik schenkt dem Plastik „Lenken“!!“
Hier, der Postmodern Häupter sind versenkt,
nichtmal erkannt, wenn „Geist verrenkt“
und dann, Freiheit wird tatsächlich
immer im Freudenhause nur verschenkt,
aber der eigen Anspruch ist dann leicht versengt.


{Hier nun in mir Chaos klafft, als dunkler Schacht,
tief in die Sinne, die Organe,
vor dem die Christenheit gern warne.
Doch ich sehe hier noch Sterne,
metaphysisch „tanzend Engel“
semiotisch ists ein Bengel,
pervers öfters mal der Schwengel,
De Sade oder Rousseau?
Dies der instrumentell Vernunft tiefst Frage,
denn dieser Männer sexuelle Plage ist,
nein, nicht die Sage…
sondern der Sexualtrieb Lage.
Das Patriarchat scheint hier die Bare und die Plage…
für die Frau,
der Mann dann gerne Hund or Sau
…doch nun genug von dem Gezeter,
denn intim ist das Private „jeder“,
darum setzt man gern Romantik
…oder Lack und Leder}
Nun könnt man switchen,
in die genealogisch Ritzen,
denn die Genetik ist modernes „Richten“
nun jedoch nicht das Gericht – ist,
was zunächst die „Sicht“

der Wolfe ökonomisch sticht!!
Und hier der dialektisch Prisma…
ganz? Nein! Fast(!) zerbricht

doch zum Glück ist immer Licht
leuchtend aus der kulturellen Schicht
…weil dort nämlich nicht; zunächst ein Prisma
Licht zerbricht mittels des Shisma.


So, für heut genug,
sonst entsteht noch Lug und Trug,
und dann wir wären an der Börse,
müssten Morsen, mit Turing
Töne…
in den Maschinencode einbringen,
gar offensivst in den Hintergrund eindringen

Derrida: „Das Singen scheint mir zu gelingen!“
Sophist: Wenigstens das, du schlimmer Knast
bist der goldenen Käfig Last,
aber du natürlich schaffst,
dass wir sind ein „echtes“ Nichts;
also atheistisch wahrlich Groß
vor der Geschichte,
der dialektisch Wortgerichte,
sowie dem historisch Rumge-schichte.
Hier nun Leder oder Lack?
Nein, das Lern‘!
Die Konditioniertheit zu erfahren
…bei Derrida; das scheint sein Gewinn(!),
diese nicht mit ALLER Notwendigkeit mit drin.


Mit Derrida das „Man“, ging es nach mir,
die Seele wär.

Mit List, dem Höchsten man entkommen,
als Held man geldlich-modern leider benommen.
Hat man sich dann doch nochmal besonnen,
und Derrida; nun; ist verronnen!
Dafür Deleuze, der ist am kommen.


Die Derridasche Seelenseite,
ist, was gern Heid-egger Leite,
denn hier liegen drei im Streite;
es gilt nämlich die Frage:
Welche Seite?
Oder ist es Weite?
Was hier allgemein von außen
mich reite und das Denken Leite?
….
Bin ich grad geglitten
in den individuellen Schlitten?
Das Pferde von der Weide!
Gehe los und Schreite!
Sage „Ja“ und leite.
Aber lieber meide
…irgendwas, irgendwie, irgendwo
iwo,
der Anfang nämlich stetig für das Abendland sehr hohl,
…und dann Comics sind die Lösung
oder eben halt,
„Die Geschichten teilweise sehr,
ja wahrlich wirklich
.
.
.
.alt.“
Der Duktus liegt im Wort,
dies Wort an einem Ort

doch „wo“ sollt Lyrik weilen?


Als Person wir sind im Schlitten,
sind beritten,
von des Phantasma schlimmsten Tritten,
die die Kultur gern ist am kitten
nicht weil sies wollte;
„Das physisch Kind ist nicht das Sollte“
{oder vielleicht doch?}
jedenfalls, hier klafft ein Loch.
Als Mensch wir also stets Bewegung,
als Geiste auch mal als Verlegung,
liegend, sitzend, stehend
können wir jedoch,
so will es scheinen,
die Bretter nur schnurstracks
und absolut gerade Leimen.
Und dann die Mathematologie, die wär am Reimen
…doch, niemand soll mich Neiden müssen wollen,
darum in dieser wirkt kein „sollen“.


Jetzt würds abstrakt,
ließ ich es zu,
doch, dank des Reimes Clou,
Bewusst sein endlich wieder in der Ruh(e).
Trägt diesmal auch geistig keine Schuhe,
„ach lass mich doch in Ruhe,
mit der asiatisch Kultur Truhe.“


Nun, abstrakt:
Das Opfer spricht,
„Du“ . „Ihr“ seid gemeint
„Wir sind im Ökonomischen verleimt.
Wir liegen hier als Schulden,
sind als Juden gulden,
tragen gern Perücke,
dann aber sind wir,
nun als „die Wenigen“,
gern zynisch.
Und jetzt ist ABER Ruhe…
„ab“, die Reime in die Truhe,
und nun Diese ist „ganz zuhe“.

4! + 3 = Wegbereiter 24.12.20

Die 27 ist der Gott,
das Eine mehr,
nicht auf dem Vorhof(f)
zum Faschott
oder war es das Schafott?
Der Nationalismus oft noch Völkergeist,
als leiser durch die Völker reist,
China ganz im Grunde
trotz vieler, auch total anderer Befunde,
hier in hohen Höhen kreist.
Denn…du weißt ja,
die Asiaten kennen wenig fremdes.
Ist dies gut? Man weiß es nicht.
Es ist halt eine andere Sicht.


Nationalismus in des europäisch Sinn,
immer ein Imperialismus scheint mit drin,
fraglich ob dies „Hochgewinn“.
Oder „Ich“ hier mal wieder „spinn“?


Der beste Wege,
so soll scheinen,
geht über Großräume,
…vielleicht die Kontinente,
denn, der Landesgrenze Ente
ja, das ist bekannt,
ist natürlich, fromm und „spürlich“
aller Individuums latente
tiefe, subjektive Furcht-sam-keit
meinte ich eher Frucht-bar-heit?


Bei den Juden gibt’s den Kibbuz,
In Asien liegt alles zwischen Brahman und Zen,
und, man mags kaum glauben
Chinesen fahren gerne Bus,
und essen dabei Trauben,
spendiert, von einer Firma namens:

Unternehmen
„Tao“.

Zum Ende kommen!!!…Neubeginn??? Und nur flacher, stumpfer Sinn… 24.12.20 (00:01)

All der antike Gewetter,
und das gezeter von dem Vetter
sind der Lebenswelte Prisma,
aber nicht des Abendlande Schisma.


Denn die Lebenswelte ist wohl eher,
von Oikos und der Politik,
sehr, ja wahrlich, voll beladen.
„Das Schweig’g’löbnis gilt es zu verjagen!“
Denn hier der Mensch stets ist ZUVIEL am Tragen.

Muss ganz wacker um sich schlagen,
die Lasten in sich schwer zu tragen.
Aber „immerhin“ der biblisch Plagen,
die Wir, die Priester, Nutzen können
ein bisschen Garstig; sei derer Kaste zu vergönnen.


Die Lebenswelte sonst noch,
Vielfalt, Vielheit und der Streit,
manchmal drauf
ein künstlich Leib,
manch einer nennts „Erhabenheit“.


Doch was soll hier erhaben sein?
Doch wohl nicht nur begrifflich Leim?
Organisch Samen?
Die Hilfe, das Erbarmen?
Oder des Zinses Strahlen?
Vielleicht das juridisch Prahlen?
Die alten Geister hier sich heute am verstahlen
stehlen, quälen, Seelen
Reise, Weise…aber stetig sei; Sie nie leise.
Fliege durch die Lebenswelt,
ignoriere all das Geld,
all die Karriere und die Ehre,
denn hier gibt’s für die Meisten
nichts als Leere.
Und der Instanzen Schwere,
deren Tanze; gegen
…eine erfundene Allmacht,
die – als lächerliche Unbekannte;
nirgendwo erschwillt,
ausser in der Willenswelt.


Denn der Wille führt zum Klang,
dieser hoffentlich zum Drang,
hoffentlich ganz weg vom Mahngesang.
Auch wenn die Lebenswelt noch lange,
voll Lug und Trug und Hass;
voller Bier und Gier
Wir trotzdem Alle immer hier.


„Wir“ grad Alle Lebenden,
die „sich Regenden“, die Strebenden
ja, ganz einfach Redenden.


Und dann, der Christen Segensquell…
oder aber – andre Seite,
die materiell dialektisch Weite,
leider noch die falsche Seite,
denn;
Wir der Disziplinen Fan…
damit ist gesagt, wir lieben hier
den Atheismuspart.
Den Skeptizismus, die kurze Lust
…all das des Gen(i)usses Frust…
aber auch der göttlich Kuss,
oder aber fernes Gaffen,
wie die Giraffen und die Affen.
Dann man ist beim Dandy,
am köstlich feinen Brandy.
Vielleicht liebt man dann Sandy
oder aber Grasgeruch,
„Mit den Drogen mache Schluss!“
Doch wir brauchen noch,
des Metaphysisch Schlusses Stuss.


Was also noch reimen?
Vielleicht mal neues Leimen,
dem Gotte abzuschwören,
und die Frauenwelt betören.
Nun im Eros,
allegorisch ist es „echt“
ach welch schwerstes Wortgefecht.
Und im Walde klopft ein Specht.


Sitzt am Automaten, weile
Sieht nur die Reize,
wahrlich wirklich „geile“.
Aber auch ganz steile Thesen,
in dem Wortgefecht genesen.
…drum dessen viel gelesen;
an aller {a-}nomisch Ort gewesen
und hierbei erkannt,
Wir laufen noch im adligen Gewandt!
„Welch tiefste abendländisch Schandt!“

Kategorische Ironie 23.12.20 (23:59)

Alles witzig, jeder kitzlich.
Findet der Sarkasmus sich
„im mich“?
„durch uns“?
„die Wenigen“?
Die kategorische extraversion,
hier schaltet, waltet, Mützen stickt
den Schusterjungen stets erblickt
auch dem Hurenkind hat zugenickt.
Text. Text der lässt sich nicht beschreiben,
hier gilt es wohl, sich zu beleiben,
besser: Digitales vom Text abschneiden.


Denn Text der waltet, ist mehr als nur ein Schalten.
Text verrückt die Zeichen,
hier, nun man ist „Hüte“ bleichen
doch wie stellen sich hier Weichen
ein?
Insbesond’re, ohne ersten Leim?


Texte bringen Sätze,
Europa hier die „Waffen wetze“
und gerne die Aussagen verpeste
indem geglaubt
was garnicht wahr,
schlicht nur, weil es ein Einzig mal geschah.


Nun werd ich zynisch,
was da hieße,
dass man sich
des trojanisch Pferde Bauch,
(gar sehr erlaucht;)
bediene,
obwohl mans garnicht,
hiernicht braucht.


Und, wie eigenartigst Brauch,
Webers Getreide wird zum Schlauch!
Drum tauch…
hinein,
ganz tief in den Leim…
bis hin(t)an die Bretter,
von der Lebenswelt Gewetter.


Nun man steht im Lebensdicht,
als Licht, dem höchsten zum Gericht
oder war es als Gewicht?
Jedenfalls, „Man“ hat noch Sicht.

Kategorischer Sarkasmus 23.12.20

Im Imperative wird gesprochen,
nicht mehr gustatorisch nur gerochen.


Die Arbeit bringt den Wert,
das Kapital sich gerne daran nährt.
Dem Buckler, ja, dem bleibts verwährt.
Darum, ganz ungebunden
Die Wut in seinem Bauche gährt.


Sind wir an der „Stelle“ noch ohne Hierachie,
ein jeder, korrekt an seinem „Platze“ stehend,
sich bereitwillig und gerne kniet.
Ach, alles ist verdrehend,
begriffen, verkniffen
und der zugehör’ge Geist
weiter nur am Siffen.
Carl Spitzwegs weislich armer Poet,
setzt hier die Pointe
Niemand dies Leben vorher Ahnte

und noch weniger begeht
aber, wem seis gedankt?

Man in der Arbeit stets stramm steht.
weil sonst, man als Neo Rauchs „Anbräuner“ die Welt begeht.