Die Ethik ist nur eine Mauer,
verdeckt doch gern ihre Behauer.
Will erwachsen, will sich melden,
schafft es nicht, sich zu begelden.
Sie west im Staate, im Gesetz
sofern man ihr den Raum hier lässt.
Die Menschen wählen sie im Grauen,
lassen sich durch ihre Schwesterdie Moral –
gerne mal zum dürfen zwingen.
Doch ist das Dürfen überwunden,
gilt es nun mit ihr zu Ringen.
Weltgeist, grau in Grau.
Daraus erschaffen,
ein bunter Bau.
Eine Welt so voll und weich,
so dass man sie gern ansich reißt.
Die Welt als Nutzen, Weltgeist spricht.
Der Sinn der ist hier nicht zu finden,
die Ethik wirkt nicht im gelinden.
Doch die Moral als Bruder da,
wirft sich in den Nutzen ja.
Der Sinn, er will sich zeigen nun,
ist Moral ein ethisch Tun?
Nur leider nicht mit ewig Ruhm.
Die 10 Gebote, Sie gebietens
sie stiften Pflichten, bringen Frieden.
Doch im Frieden wills nicht sein,
die Ethik ist wohl doch gemein.
Sie stellt sich dar als Menschenrecht,
und reicht dem Menschen zum Gesetz (Geschlecht, alt).
Sie will sich zeigen, stellt sich dar,
als Richter, Rächer, Henker gar.
Doch Frei macht sie, das ist nun Sicher.
Sie wirkt als Gott doch ist nur Geist,
der gerne wen zu Boden reißt.
Doch kann ich ihr nicht böse wollen,
muss sie doch im bösen grollen.
Sie ist das Schwarz und nicht das Weiß,
ist Gut als Schlechtheit,
und existiert als Nützlichkeit.
Sie ist im Dasein, nicht im Sein.
Sie bringt den Sinn, den Schein des Reim
Sie ist Real und west im Menschen,
hängt im Alltagsgeäst und dessen Grenzen
zeigt sich verzweigt in Philosophie,
moralisch, leider war sie nie.