Normalität

Was ist normal? Das will ich fragen,
ersuche ohne zu verzagen
mich zur Antwort hochzuwindenAls würde man da klares finden.
Diese Sache ist komplex,
denn „normal“ ist sehr konvex.
Zwar nicht rundlich, aber rein
und insbesondere ist sie nur Ein

nur ein Sein ist angedacht,
Realität ist hier zutiefst verlacht.
Normal ist – auf die kurze Frist
ein leben voller Trug und List.
Normal jedoch in der Vernunft,
ist eine sichre Unterkunft,
auch die Musik und leider auch manch Unvernunft.
Wollte man natürlich Fragen,
so wärn‘ normal wohl eher die Farben.
Nicht das Abstrakte, nicht das Sein
nein, einzig Dasein will hier schein‘.
Dieses ist nun eingesehen,
drum was gilts hier noch zu verstehen?
Zu verstehn gibts hier noch vieles,
nur wohl eher nicht dieses.
Dieses Eine, nein! egal!
Die Normalität sie ist schon da.
Wie leicht man sie damals noch übersah.
Doch diese Wahrheit sät sich rar,
denn nur den wenigsten wird sie ganz klar.
Wie dem auch sei,
Normalität ist einerlei.
Sie ist als jetzt,
Sie west im Leben,
drum sollte man sich ihrer voll belesen.
Normalität so solls wohl sein,
ist Party, Liebe, Job und Pfeifenqualm.
Ich mache hier noch einen Reim,
ein Reim, der neint und meint zu wissen,
das Normale wird so schnell nicht Flagge hissen.
Es wird so bleiben wie es bleibt,
Normal ist, was dem Einzelnen kontingent erscheint.

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