Ein neuer Tag,
kein Ratschlag,
nichtmal irgendein Pfad…
Wo soll ich hin?
Wo werd ich enden?
Werd ich mein Leben weiter schänden?
Es weiter leben,
nur im reden?
Wann kommt endlich mal das Beben,
das die Melancholie zerstört?
Von wem werden meine Schriften denn erhört?
Mein Wissensdrang,
das tiefste Selbst hat er enthoben,
die Schizophrenie deswegen mit mir rang.
Im Ringen Lethargie darauf geschoben…
Den Kampf, zum Glück gewonnen,
doch die Euphorie der Erkenntnis
ist dabei komplett zerronnen…
der Kampf mit der Natur endete im Zugeständnis:
„Man kann dich nicht begrifflich fassen,
drum sollte Ich das lieber lassen.
Erkennen kann Ich Formen und beliebige Mengen,
und dann verirr Ich mich in deinen Fängen.
Du bist unendlich, riesengroß,
für mich als Subjekt ewig schön famos
hast Struktur sowie Substanz
besitzt Gestalt und auch Gehalt.
Bist Urgewalt, Naturgestalt
nur dein Anstoß ging auf in historisch-theologischer Ignoranz.“