Diagnose Mittelmaß

Das Leben ertrinkt in Melancholie,
der Sinn erzeugt die Harmonie.
Die Harmonie, der trübe Schein der Depression
ersäuft die Langeweile oft mit Hohn.
Im Hohn, der sich hat recht ergeben,
weil die Ungerechtigkeit ist, in der Welt am beben.
Der Ehrgeiz des normalen Menschen,
schafft Leute die auch gern mal kämpfen…
Sie kämpfen wegen Angst und Sicherheitpolitische, dem freien Markte einverleibt.
Hat man dies einmal begriffen,
gibts einen Grund noch mehr zu kiffen.
Der wissenschaftliche Charackterzug,
der schaffts, dass man immerhin noch lethargisch tut

zu mehr fehlt nicht der Mut.
Nein, der Weg ists, der die Schlaffheit schuf.
Denn dieser ist wirklich äußerst steinig,
das Studium beendet, hoffentlich auch baldig.
Um dann den neuen Weg zu finden,
die Harmonie wirkt praktisch nichtmal im gelinden.
Der Zufall, Karma? Ja vielleicht,
sein Einsatz leider auch nicht gänzlich reicht.
Es ist nicht leicht mit krummer
Karrierebahn, die Leute denken oft man sei ein Dummer.
Doch diese meist allzu gradlinig gelehrten Leute
bemerken gewöhnlich nur das Heute.
Sie sind gefangen in unvollständigem Denken,
meinen aber, in ihrem Denken die Wahrheit recht zu lenken.
Sie sehen nicht die Magie der Farben,
die als Krone aus den Wissenschaften ragen.
Sie denken, all das technisch-theoretische Wissen,
ließe sie die Wahrheit richtig doch erquizzen.
Sie sehen nur die wahren Thesen,
doch ihrem Denken fehlt das Wesen.
Das Wesen entspringt dem erdenken der Gesellschaft,
die meisten sehn hier nur ihr Geld straff.
Doch die Entwicklung der Vernunft,
schöpft sich geschichtlich,

dialektisch aus reichlich Brot und Mangel.
Der Denkende sich am historischen roten Faden entlanghangel.
All dies schafft grauenhafte Sorgen,
denn man weiß dann zuviel über morgen…
Im Heute erkennt man sich als Selbst,
die Wissenschaft dann gern aushelft.
Sie zeigt auf was Menschen schon erkannten,
eine zeitlang damit als Teil des eignen Selbst rumrannten.
Zuviel Bewusst, zu wenig Sinn,
das Problem Ich lyrisch rüberbring.
Denn nur dies bringt mir noch ein bisschen intellektuellen Gewinn.

Das schlechte Geld

Mensch haben Wir Kultur,
wem verdanken Wir das nur?
Den Königen und andren Mächtenden Vasallen und den Knechten?
Haben Wirs dank unsrer Träume?
Hier dachte Ich kurz „käume“.
Doch woher kommt der Regen,
der so wirklich sehr gelegen

die Schwemme bringt,
für jedes Leben?
Der Regen? Aus den Wolken!
Wie wollte man das leugnen?
Da spricht man wohl ein wahres Wort,
doch es geht mehr um den idealen Ort.
Hier bringt den wohlersehnten Regen
ganz gerne mal der Ökonom.
Was hat der dabei nur rauszuholn‘?
Er schafft, das sich das Inselleben

was die letzten 1000 Jahre sich ergeben.
In höchsten Höhen dazu führt,
dass es hier ein riesen Handelsnetz vermehrt.
Dieses Netz, so scheint es eigen
meint kein öffentliches leiden.
Im Gegenteil, das gute Geld guckt hier ganz unbeschwert,
denn hier wirkt es als Kultureller Wert
hätte die Welt es weiter im Golde nur gebährt…
Doch diesem Werte, will ich meinen
sollte man mal wieder Eisen zeigen.
Der „Club of Rome“ hats ’72 schon erahnt,
das Wachstum – vor dem Ende sei gewarnt!
Der Kulturelle Wert des Geldes,
bei Bretton-Woods zog er ins Felde.
Der Kampf war böse, reichlich bitter

im Ende verlor das Geld dann seine Gitter…
Der Goldstandard, dahin…
„Dann drehen wir jetzt unser erstes großes Ding!“
Die Wall-Street und die London City
und auch die schlanksten Schweizer, sogar Mitty
sie alle ahnten gute Zeiten,
konnten sich ein Fest bereiten.
Jahrzehnte ham sie – das ist zu ermessen,
den Bären quasi dauerhaft gefressen.
Seine Tatze war egal,
nur bei Asien, Dot-Com und Subprime

war sie ein bisschen da.
im letzten Fall in Form von absurden Hypotheken

leider allzuwahr.
Milliarden wurden hier vernichtet,
die Unterschicht ganz neu gewichtet.
Doch so schauts nunmal leider aus,
das Wachstumsende bleibt der grauß!
Dem wirft die Zentralbank alles hinterher

billigstes Geld, was eine Welt.
Der Markt, der will von vornhereine mehr,
weil nunmal nur die kurze Frist,
langfristig in der Lage ist

prognosenhaft zu arbeiten,
wenn alle nur sich selbst erhalten.
Doch leider nur die lange Frist,
zeigt auf, was bei Marx und Keynes lebendig spricht.
Die subjektive (Un)Vernunft,
und ihr streben nach ner Unterkunft,
führt zur andren Art des Fragens.
Hier ergießen sich die Wiener(ökonomische Schule),
vernünftig wie des Götzen Diener.
Sie zeigen auf den Nutzen des Subjekts,
bestimmen Zins im Nominalen und versteckt
doch geben zu bedenken,
die Welt ist sich nur selbst am lenken.
Deshalb behaupten sie, die Wahren,
den Realzins werden wir wohl nicht erfahren.
Warenströme voll sinnloser Güter ist der Mensch zuviel am lenken,
drum müssten wir den Geldfluss langsam mal beschränken…
Das passiert nicht, weiß wohl jeder
Wachstum bleibt halt doch die Triebfeder.
Doch wie oft kann das Geld uns retten?
Zweimal hats notwendiges getan,
ich wette, sie erahn‘.
Ja, exakt, den Selbstwert hats gemindert,
den Schmerz der (westlichen) Welt dadurch vorrübergehend gelindert.
Dies geht nicht mehr lange gut
„wirklich? Es ist doch vollkommenst klug!“
Der Schuldendienst kann sich nicht tragen,
er hat die Zinsen negativ geschlagen.
Und auch der Grenznutzen des Geldes,
ist nicht ersichtlich auf des bilanziellen Feldes.
Droht die nächste Krise sehr,
die übernächste zu erbrechen,
will keine Menschenseele mehr,
erneut in dieser Welt was sprechen.
Dann stürzt das Heer der Arbeitenden,
ja selbst das der Betagtesten.
Wir alle sind dann die Gemarterten,
der Bäcker wie auch die Begabtesten.
Das Problem des Geldes ist und bleibt,
dass es sich gern am falschen reibt.
Es wählt als Ochse halb als Mensch,
drum gibts soviele Ipads, „kennsch?“

Der Wahn

Dem Alltagstrott (Wissenstrott) entronnen,
doch vom Wahn noch wie benommen.
Vor des Wahnes Ton,
versucht dies hier zu verschon‘.
Der Wahn er ist der Lohn,
den der Wahrheitsdrang geborn‘.
Hat man diese dann erkannt,
zeigt sie ihr wahrhaft grausames Gewand.
In der Wahrheit wird es klar,
die Illusion, die ist ganz wahr.
Der Mensch vergisst, wer er bis dahin war
um zu erkennen, was universalgeschichtlich bis zum Moment geschah.
Er verliert Jahre seines Lebens,
und zusätzlich ist es vergebens.
Die Wahrheit führt nunmal ins Allgemeine,
der Mensch auch darin nicht unendlich weile.
Nein, sein materielles Antelitz,
ist kosmisch quasi wie ein Blitz.
Er muss erkennen, so wills das Leben,
das sein erleben, und sein reden
leider endlich bleibtdas ist der Kern des ewigenden Segen.
Jedoch kann er, das ist der Fakt
erkennen – so manch beeinflussenden Takt.
Takt Eins ist die Gerechtigkeit,
die Frag danach berechtigt bleibt.
Und dessen Begründung er sich einverleibt.
Takt Zwei ist das Leben mit Vernunft,
die die Wahrheit führt zum Sumpf.
Dem Sumpfe gilts dann zu entrinnen,
denn dort steckt leider keine Wahrheit drinnen.
Dies zu erkennen, das ist schwer
weil die Begriffswelt sumpft umher.
Ihr gilts kämpferisch zu trotzen
und auch mal drüber sehr zu motzen.
Diese Welt, so ist der wahre Schein,
ergibt sich, weil kein klares Sein
sich den Begriffen schlussendlich enthebt,
und Mensch dann um das „Nichts“ rumschwebt.
Dieses „Nichts“ im prozesshaften Weg,
als so manche Gottheit sich erhebt.
Die Wahrheit hier im völl’gen Chaos untergeht,
und der Wahn vorrübergehend besteht.
Das „Nichts“ wird nun zum müden Schall,
weil sich der Wall

die Infos die man aufgesogen,
dann zur Vorstellung hat erhoben.
Die Vorstellung ist Wahrheitfähig
denn nur hier ist die Wahrnehmung ehrlich.
Der Wahn hier endlich überwunden,
wartet auf die neuen Kunden.
Wartet auf die neuen Lügen,
die die Wahrheit hält in Zügeln.
Denn vor der Wahrheit so schauts aus,
nimmt der Mensch im Wahn reißaus!
Um aus des Lichte Kegel

so ist die Regel,
in das Alltägliche zu fliehn‘,
doch davor gilts noch, das Wissensbett neu zu beziehn‘.

Unbegrenzte Idiotie

Beim Erinnern sind wir innen, ganz tief drinnen
die wenigsten fühlen hier ausschließlich mit den Sinnen.
Das Normale ist hier kühle Analyse,
denn hier ist der Zustand allegorisch Katalyse.
Selbstloser Geist, welch gutes Zeichen
setzt hier nur allzugern die grauen WeichenEr hilft sich auf, erfasst Gefühl zuhauf
und ist gerade deshalb, selten nur gut drauf.
Was ist innen, was nur außen?
Die Begrenzung schafft das Graußen,
denn diese ist verlorn‘ gegangen,
voll mit zeitlichen Paradoxien behangen.
Wie wars davor? Wozu wurds neu?
Ich nur Gedanken wiederkäu…
Der Begrenzung als Gedank‘ ists eigen,
sich in Vier Richtungen zu beleiben.
Denn das Begrenzende im innern
tut manchmal gern als „außen“ schimmern.
Das Bewusstsein findet,

das ist das Problem, bei uns Idioten
den Ort in dem es sich entwindet
nicht wie bei normalen Konsorten.
Der Idiot entledigt sich den Dingen,
schafft Verhältnisse und kreisförmige Schlingen.
Er findet hier den Zirkel und die Fortentwicklung,
und noch manch andere erkenntnisreiche Aufrüttlung.
Das Problem ist, erkennt man durch die althallenden Stimmen,
dass Wahrheit, Fiktion und Wissenschaft
allzuoft in selber Frequenz schwingen,
weil leider noch eine riesen Kluft
zwischen Uns und Wahrheit klafft.
Oder man Sie sich – aus begründeter Skepsis an der Sach,
herkommend vom eignen Fach

dem willkürlich gesetzten Dach,
zu Einzelteilen einer Ganzheit umerdacht.
Als hätte man davor nicht noch
sarkastischst drüber laut gelacht,
wird die Welt nun fast andersrum gedacht.
Das gelächter bleibt zwar wahr,
der Inhalt stellt sich jedoch anders dar,
denn als „Das ist alles viel zu klar…!“
sind die Infos zusätzlich in ‚ernsthaft‘ da.
Man erkennt den Ursprung all des schaurigen Humor,
weil die Welt im Ernste ist Sarkasmus pur,
und der Mensch im Grunde ziemlich stur.
Sein Handeln ohne die Frage: „Ach, warum nur?“
ist der metaphorische Tumor,
denn dann fehlt das Denken, als Teil

speziell Unserer menschlichen Natur.

Zaghafte Rauchversuche

Ich wusst nicht was Ich machen sollte,
drum nahm Ich mir ein Blatt und rollte,
Tabak und ein Filterstück
in eine kunische Form, welch Glück.
Mit der puren Sucht im Munde,
gings schnell nach draußen
dann gings nurnoch um die Lunte,
da überkommt einen ein graußen.
Der Geschmack, das kalte Teer – und Rauch
den Ich dummerweise brauch,
die Züge schmecken unlogisch lecker,
wie Brötchen, von nem guten Bäcker.
Doch schon Fünf Minuten später,
Kippe glimmend, schlingend

letzter Zug, ’schnipp‘, Huster verwindend:
„Vielleicht wechsel ich doch zum Nikotinkleber.“

(M)eine Wahrheit

Die Wahrheit ist die Welt im Jetzt,
ach wäre das nicht zu verhext,
vielleicht liegt sie ja nur im Text?
Aufjedenfall hat sie auch Sex,
denn nur so wirds nicht vollständig perplex.
Die Falschheit ist das Denken jetzt,
welch höchst merkwürdiger komplex;
den man hier als Welt ansetzt
und das Bewusstsein kommt zuletzt.
Denn zuerst wird es zerfetzt,
da blickt man erstmal unglaublich entsetzt!
Man wirkt verletzt, und hetzt von Text zu „next!“zu finden wäre hier die Einsicht in ein Netz.
Dem man fürs erste gekonnt entgegengrätzt,
denn hier ist das Denken dummerweise schon verletzt,
weil es hat zuviel gehetzt
gegen Ungerechtigkeit und Sprachkomplex,
statt zu Erkennen die Wahrheit im Gesetz.
Das hätte einem das Menschenrecht verpetzt.
„Ach, guckt doch jetzt nicht so entsetzt!“
Das macht Gerechtigkeit auch nicht legitim gesetzt…
und wird sowieso nur allzugern verwetzt.
Der Kommunismus wirkt ent-setzt
Zurück zum Text!
Denn hier wird die Welt für mich wahrlich zum Gesetz.
Sonst wäre wirklich alles nur Tristesse

weil mans dann rein bei Falschheit nur belässt.
Die Wahrheit jedoch ist das Leben,
fast schon ein wunderhafter Segen,
in ihr lässts sich über Realität reden,
und die Farben hängen halb im Regen,
aufjedenfall ist ein Teil von – Schweden.
Auch der Disput kommt hier ins schweben,
aber hauptsächlich bleibt er im reden.
Es gilt sich nur beständig ins Zeug zu legen,
sonst bleibt man auf der Stelle kleben.
Und den Segen so zu verleben?
Ist nicht wirklich als Ziel zu erstreben.

Nur für mich

Was tu ich eigentlich?
Ich sitze hier, nur weshalb so leidendlich?
Und wieso reicht der Reigen nicht?
Ist die Umwelt ungenügend?
Ist die Welt zutiefst betrübend?
Hat die Welt nicht Wunder in den kleinsten wirklichen Bezügen?
Vielleicht versucht sie nur, den Mensch und sein‘ Verstand zu trüben.
Mit der Zeit lässt es einen wirklich schwer ermüden.
Man lässt sich trügen:
war das wahr?
Was ich dort, da –
dies eine Mal, nunmal wirklich sah…
Was war diese Eingebung?
Ich hoffe nicht nur reimbedingte Dehnung
Wars die Einsicht in die Verhältnisse?
Oder doch eher schlicht neue geistige Behältnisse?
Die Wahrheit liegt wohl irgendwo,
nur sicher nicht im nirgendwo

Iwo.

Das Subjekt, das Gehirn, das Objekt und die Welt

Die Welt in ihrer klarsten Form,
erregt sich gern gemäß der Norm.
Man sollte als Subjekt jedoch,
ja wahrlich als Gehirn mehr noch,
sich eher auf das Objekt beziehn,
da gibts nämlich einzig auch reales Geld zu verdien’nur von hier lässts sich durch die Sätze hindurch entfliehn‘.
Denn das Objekt, zumeist Welt oder Gehirn,
führt das Subjekt nicht direkt hin zum Gestirn.
Unsere Sterne sind zwar Welt,
aber eben nicht die, die die Wissenschaft beschreibend durchs Gehirn erhält.
In der Empirie, so ists der Fall,
ist diese leider doch noch sehr entstellt.
Hier ist sie nur gemessener Schall,
es fehlt des Subjekts gehirnliche Denkwelt.
Die Sternenwelt gilts erst zu finden,
wenn wir Hirn und Raum umwinden
in Teilchen und ideale Wellen.
„Nicht eher Qualia und Allgemeinbegriff?“
„Dafür sitzen Hirne leider noch zuoft im materiellen Schiff…“
Darum sind die Wellen,
erstmal mathematisch zu bestellen

später dann dualistisch und begrifflich zu erhellen.
Das Gehirn ist unabänderlich,
denn hier tobt sich aus das allzu real vorgestellte Weltgericht.
Es erkennt manch Gutes, zuviel Leid,
bleibt bedeckt durchs Subjektkleid./bleibt geerdet im Subjektleib.
Das Subjekt, welch ein Paradox,
erkennt sich doppelt, als Mensch als Ochs‘.
Als Mensch erkennt man die Begriffe,
Als Ochs‘ bekämpft man sie durch fiese kleine kniffe,
durch Kniffe die zwar meinen,
sie würden gegen Dualismen scheinen,
doch treffen sie den Kern nicht allzuoft,
man sieht als Ochs‘ die Emotion leider nur in Stufe „Supersoft“.
Das Subjekt ist nun mal immer leiblich,
als Objekt denkt es sich nur doch eher geistig,
doch ist dies beides einmal reinlich,
vereint sich beides im Gehirn

und das dann wirklich sehr, sehr kleinlich!
Gehirn und Welt,
Hier ist der Dualismus!

Gefangen, ungefiltert, beid in Eins,
fast wie Holismus.
Vielleicht ists gedanklich doch mehr als Monismus?
Die Welt sie west als Weltbegriff,
vernichtet alle zuversicht.
Muss sich ernüchtern, böse zeigen;
versucht das Hirn nicht tunlichst Sie als Gedanke zu vermeiden.
Will das Hirn sie Denken,
muss es sich verrenken,
muss die Welt im Gelde schwenken,
und die politischen Karten auch mal wenden.
Gerne kann es auch entsenden,
dass es all die Wörter blenden.
Doch im Ende muss es sich behänden,
wills sich mit Magie erneut selbst zur Wahrheit hinlenken.

Irgendwas

Irgendwas – Was ist hier nur, so dass
„irgendwas“ das ist
was nunmal grad lebendig sprichtder Natur schönst grausame List.
Was ist dies etwas, das sich gerne jeder

wirklich jeder Beobachtung entwindet,
das, was entfliegt wie eine Feder,
doch als „unfasslich“ gern in menschens Geist entbindet.
Was ist dies Irgendwas, dies etwas, dieses Ding.
Diese Sache, eine Macht; Was?!

vielleicht Energie im perpetuumierenden Sinn.
Dieses Eine irgendwas, was Ich für mich gern im „Prozesshaften“ fass.
Doch viel wichtiger die Frage,
wer ist dieser irgendwer,
insbesondere wenn Der
über das Sagbare hinaus,
hinüber in das Jenseitige rage?
Das bleibt nunmal leider dauerhaft die Plage.
Dieser irgendwer, das lässt sich gern bestätigen,
Ist; Existiert; doch muss erst Sachen tätigen,
um sich dem Netz der Handelnden,
wieder zu entledigen,
und sich somit als „Ich“;
erneut – materiell zu bestätigen.
Die Wissenschaft, die Sache

die das Irgendwas erschaffen,
wills leider ebenso nicht raffen,
denn in ihrer Sprache will es klaffen
und bleibt leider noch viel weniger zu fassen.
Der irgendwer, er ist ein Mensch
und neben Mensch ist er ein Wesen
das doch ganz gerne mehr gewesen.
Denn im Wesen, lässts sich auf ewig thesen

sofern das Wesen
sich rechtzeitig ernsthaft hat belesen.
Denn das Wesen ist in Zwei,
ist Zeit und Welt
in Raum und Zeit
doch nebenbei ist es sich einerlei.
Denn gleichzeitig, so scheint es offensichtlich
ists noch Subjekt – wie ungeschichtlich!
Wie schnöde, öde
leiblich, langweilig
gelangweilt ohne Fragen,
nur am warten,
und erraten,
sich am fassen, um

erneut,
das ist die Pflicht,
den Weg zu finden,
darauf ists erpicht!
Das Irgendwas, es ist der Weg!
Doch nur für den, ders tatsächlich so errät.
Manch anderem, Dies leider allzuoft entgeht.
Der sich dann besser in der Wissenschaft ‚versteht‘
oder dems im Leben gut ergeht.
Doch dem leider das lebendige der Theorie zumeist entgeht.
Und dann ist das „Irgendwas“ als „Weg“
auch schon wieder vom Prozesshaften verweht,
denn die Zeit ist nunmal allzuoft zersägt,
weil „Man“ sie für gewöhnlich relativ erlebt.