Die Sinnlosigkeit des Sinns

Sinn ergibt sich, meint ein jeder
spätestens zur rechten Zeit.
Doch niemand weiß, wie eine Feder
wo dieser sich korrekt einreiht.
Manche sagen, „Alles Sinnlos.“doch dem will ich nicht zustimm‘
Andere meinen, „Alles Gott.“
das lässt sich jedoch auch eher weniger bestimmen.
Viele Einen Sinn mit Nutzen,
doch dem sollte man entgegentrutzen!
Denn der Nutzen bleibt im Reden
die Sprache jedoch ist der Segen.
Der Segen, den so viele Ahnen
und darum mit dem Gotte mahnen.
Den Sinn – leider – gilts dort jedoch zu missen
den muss man wohl woanders wissen.
Doch im Ende ists der Fall

Sinn, den gibt es überall!
Überall nur nicht im Denken,
denn hier ists eher ein sich verrenken.
Verrenken um das falsche Denken, falsche Lenken
in die rechte Bahn zu schwenken.
Denn im Rechtsdrall macht es Sinn,
drum geb ich mich dem nun endgültig hin.
Der Linksdrall, ach so muss ich meinen
würd gern überm Himmel scheinen.
Leider ist noch nicht die Zeit,
vielleicht brauchts dafür erst ein andres Wissenskleid.
Wie dem auch sei, Sinn kann man haben
„Sinn ergibt sich.“ wird manch andrer sagen.
Doch den Sinn als Sinn im Sinne des Gesinde,
den sieht Man, sieht man gerne ein
aus der Sicht des jungen Kinde

das scheint wohl Regelhaft zu sein.

Normalität

Was ist normal? Das will ich fragen,
ersuche ohne zu verzagen
mich zur Antwort hochzuwindenAls würde man da klares finden.
Diese Sache ist komplex,
denn „normal“ ist sehr konvex.
Zwar nicht rundlich, aber rein
und insbesondere ist sie nur Ein

nur ein Sein ist angedacht,
Realität ist hier zutiefst verlacht.
Normal ist – auf die kurze Frist
ein leben voller Trug und List.
Normal jedoch in der Vernunft,
ist eine sichre Unterkunft,
auch die Musik und leider auch manch Unvernunft.
Wollte man natürlich Fragen,
so wärn‘ normal wohl eher die Farben.
Nicht das Abstrakte, nicht das Sein
nein, einzig Dasein will hier schein‘.
Dieses ist nun eingesehen,
drum was gilts hier noch zu verstehen?
Zu verstehn gibts hier noch vieles,
nur wohl eher nicht dieses.
Dieses Eine, nein! egal!
Die Normalität sie ist schon da.
Wie leicht man sie damals noch übersah.
Doch diese Wahrheit sät sich rar,
denn nur den wenigsten wird sie ganz klar.
Wie dem auch sei,
Normalität ist einerlei.
Sie ist als jetzt,
Sie west im Leben,
drum sollte man sich ihrer voll belesen.
Normalität so solls wohl sein,
ist Party, Liebe, Job und Pfeifenqualm.
Ich mache hier noch einen Reim,
ein Reim, der neint und meint zu wissen,
das Normale wird so schnell nicht Flagge hissen.
Es wird so bleiben wie es bleibt,
Normal ist, was dem Einzelnen kontingent erscheint.

Wissenschaft und Alltag

Der Alltag ists, was sie erforscht
Wer? Die Wissenschaftdoch wie?
Wie lässt sich dieser packen, greifen?
Klar! Im Sprechen, Laufen, Beißen.
Doch ist es das, was Wissen schafft?
Klar, nur nicht in der Wissenschaft!
Die Wissenschaft, sie wills in Eisen,
Schwarz auf Weiß und Ewig in den Gleisen.
Der Alltag jedoch ist wie Gel,
fließend, magisch, quickfidel!
Das Wissen wählt das Eisen,
will sich nicht als Magie seiner Selbst erweisen.
Dies wär tragisch, es macht lethargisch.
Drum ists den meisten eher ein Grauß.
Der Alltag als ein Kreisgedicht
als Licht – dem Höchsten zum Gericht!
Der Alltag ist Vernunft und klug,
er ist, was ein jeder halt so tut.
Der Alltag führt die Urteilskraft,
ist doch in der Wissenschaft
eher dienend nurnoch größtem Krach.
Das ist nunmal leider so die Sach.
Der Alltag – ja, das ist das Schöne
Abstrakt ergießt er sich als Töne.
Die Wissenschaft jedoch, die Schlimme

die treibt den Alltäglichen
zur scheinbar leichten Wahrheit hin.
Die Wahrheit wird so mancher meinen,
ließe sich vielleicht erreimen.
Hier jedoch – das zeigt das Sein
gilt leider nur der Wissenschaft ihr „Nein!“
Die Wissenschaft, im Man sie ist zu finden,
es will gar jeder ihren Nektar trinken.
Der Nektar ist der schöne Schein,
den der Alltag macht zum Sein.
Nun, wie wir jetzt wohl alle Wissen
Alltag und Wissenschaft gilts getrennt zu dissen.

Das Man, das Wir, das Ihr, das Unser

Das Wir das ist der Gründe Sinn,
drum streben wir da gern gedanklich hin.
Das Man, so muss man leider sagen,
kommt doch eher weniger zum Tragen.
Es trägt nich viel, nur sich Allein
doch davor bringt es dich gern Heim.
Im Wir, da existiert nunmal das Glück,
Ihr bringts, wenn wir vereinzelt sind.
Das Unser, unser bleibts für immer,
mich betrafs vorrübergehend nimmer.
Doch ist das Unser hier das Land,
wirds leicht rassistisch, dummes Man!
Die Köpfe denken sich als Ich,
doch das ist viel zu wählerisch.
Wir sind Wir,
Wir sind ein Jeder,
Wir sind die Bäume und der Jäger.
Ihr, das sind zumeist die Schlechten,
Ihr, die wenig gutes tun.
Ihr, das sind die Anderen.
Wir jedoch, wir sinds ZuhaufEin jeder der sich gern verkauft.
Unser aller Ziel es ist,
dem Wir, dem Ihr, dem Sie, dem Ich

Alle streben richtung Klang
Richtung der Farben und dem Drang.
Im Drang da trifft man wieder Wir,
diesmal in Form von Er,Sie,Ich und Mir.
Ich bin im Man, das ist das Ziel
zurück zu Mir(zum Mich, alt) das will ich hier.
Alle wollen wir gern sein,
am besten Ewig, immer immer Mein.
Immer wirds das Man drum geben,
solange wir als Menschen streben.
Das Subjekt ist die Illusion

gar witzig ists, hier denkt sich blanker Hohn.
Das Objekt ebenso nicht wahr,
geht auf als wahrlich! – sonderbar.
Das Subjekt ists, was man nicht find,
die Seele man sich dann gern nimmt.
Sie ist des Subjekts liebster Schein,
denn sie ist im Sein allein.
Man kann sie nicht im Dunkeln finden,
im roten, blauen, gelben? Nein!
Sie findet sich, das ist gewiss,
erst im Moment des Unterlichts.
Das Licht allein das ist
was das „Man“ verschiebt ins Ich.
Das Subjekt bildet sich im weißen,
schafft Umwelt, Farben und – oh weh
leider auch die dunkle See.
Es macht das Reisen notwendig,
nur wo es reist, das weiß es nicht.

Lebendiges oder Der Wahnsinn der Abstraktion

18.01.16
Man kurbelt, Es schwurbelt –
an dem Haken?
Ein Fisch, ein Has, ein Leben.
Das Leben selbst, wird sich gern zeigen.
Es will erblühn, vergehn, nicht Sein.
Die Hände fangen an, baun auf,
lassen der Geltung freien Lauf.
Doch – weh – so sieht es leider aus,
ist ihr wirken nicht das Haus.
Doch das Haus, so muss ich meinen,
verstellt sich gern im ewgen Reigen.
Bildet sich gern wider, ist Bild und Bildner
und oft des gelben Krieger.Warenform wirds gern genannt,
doch ist das nicht das wahr Gewand.
Der Mensch, er lebt, liebt gerne wieder.
Ist im Leben, dem Tot zuwider.
Lebendig ist das die Moral?
Vielleicht erziehend
nicht ganz lehrend.
Lebendig ist sie sehr fatal,
denn sie wirkt als zu real.
Der Werdende, er existiert

ist davon ganz sehr berührt.
Er sieht die Ethik, sieht den Gott.
Doch liegt als Jesus im Schafott.
Der Werdende, er will hier sein,
ist nicht ganz alleine Mein.
Dies Mein, was ist das?
Ist das Geld?

Sofern es sich normal verhält.
Das Leben, es bedingt das Gelb,
ist Gold und Geld, doch noch nicht Welt.
Das Leben ist der schönste Guss,
ist flüssig – Was ein Hochgenuss!
Das Leben liebt gar die Moral,
ist sie doch trefflich sehr Oral.
Sie wird gedacht, sie denkt sich nicht
beim Leben dies wohl ähnlich ist.
Das war falsch, es ist das Leben
das sich durchs handeln erst ergeben.
Das Denken ist des Lebens Druss,
macht rot zu blau, schafft Menschenfrust/Menschenlust.
Das Handeln jedoch wirkt im Rot,
ist Liebe, Leben – und die Not.
Das ists was ich erfahren wollte,
drum werde ich nun selber Kunde.
Werd Haus, bin Stein
im Fluss im Keim,
Bin überall und immer hier,
als Jenseits ich mich gern verlier.
Jenseits liegt die Lebensfreude,
sofern man diese Leben wollte.
Sofern mans nicht bereits erahnt,
wird dort davor endgültig gewarnt.
Das Leben ist ein kurzer Blitz,
ist Schein nicht Sein und doch sehr Fein
mehr rundlich, voller Ecken – jein.
Man kantet sich, rankt sich daran empor

hinüber –
hinüber in die ewgen Glieder.
Ins Temperament, die Freude und die Lieder.
Der Blitz umkreist den eignen Geist,
ist immer da – ganz Fern, daheim.
Das Tor des Lebens,
es liegt im Reden,

in Sprach und Sein,
Geschichte ist das Täterlein.
Sie zeigt behände Wände auf,
baut Kreis, baut Strauch
baut Mensch und Haus.
Das positive der Geschicht‘,
sie ist, weil leben Lebendigkeit ist!

Die Ethik

Die Ethik ist nur eine Mauer,
verdeckt doch gern ihre Behauer.
Will erwachsen, will sich melden,
schafft es nicht, sich zu begelden.
Sie west im Staate, im Gesetz
sofern man ihr den Raum hier lässt.
Die Menschen wählen sie im Grauen,
lassen sich durch ihre Schwesterdie Moral –
gerne mal zum dürfen zwingen.
Doch ist das Dürfen überwunden,
gilt es nun mit ihr zu Ringen.
Weltgeist, grau in Grau.
Daraus erschaffen,
ein bunter Bau.
Eine Welt so voll und weich,
so dass man sie gern ansich reißt.
Die Welt als Nutzen, Weltgeist spricht.
Der Sinn der ist hier nicht zu finden,
die Ethik wirkt nicht im gelinden.
Doch die Moral als Bruder da,
wirft sich in den Nutzen ja.
Der Sinn, er will sich zeigen nun,
ist Moral ein ethisch Tun?
Nur leider nicht mit ewig Ruhm.
Die 10 Gebote, Sie gebietens

sie stiften Pflichten, bringen Frieden.
Doch im Frieden wills nicht sein,
die Ethik ist wohl doch gemein.
Sie stellt sich dar als Menschenrecht,
und reicht dem Menschen zum Gesetz (Geschlecht, alt).
Sie will sich zeigen, stellt sich dar,
als Richter, Rächer, Henker gar.
Doch Frei macht sie, das ist nun Sicher.
Sie wirkt als Gott doch ist nur Geist,
der gerne wen zu Boden reißt.
Doch kann ich ihr nicht böse wollen,
muss sie doch im bösen grollen.
Sie ist das Schwarz und nicht das Weiß,
ist Gut als Schlechtheit,
und existiert als Nützlichkeit.
Sie ist im Dasein, nicht im Sein.
Sie bringt den Sinn, den Schein des Reim
Sie ist Real und west im Menschen,
hängt im Alltagsgeäst und dessen Grenzen
zeigt sich verzweigt in Philosophie,

moralisch, leider war sie nie.

Die Moral

Die Moral, sie findet sich
sie ist des blanken Wahne Witz.
Sie ist ironisch, meints nicht ernst.
Ist der Ethik kleiner Schlitz,
ein kleiner Blitz, der sich einritzt.
Sie ist gefunden, will sich zeigen,
will verhalten.
Handelt immer im gewissen,
ist trotzdem doch eher beschissen.
Sie ist historisch, nicht apriorisch,
ist unerklärlichund nur mit drin,
unterstellt man der Welt,
einen höheren Sinn.
Sie ist das falsche, will das Gute

entzweit die Welt aus welchem Mute?
Denn sie ist in einem Bunde,
Im Bunde ist sie, das weiß jeder
nur wirkt sie als Ethik leider reger.
Wiewohl sies tat, das muss man sagen

will man sie zu Grabe tragen.
Sie wirkte reichlich, wirkte bunt,
schaffte großes, war ganz Rund.
Doch im Heute, das ist klar,
ist sie nicht mehr als ein einzeln Jahr.
Ihre Tage sind gezählt,
hat man sich selbst die Ethik erwählt.

Das gute Geld

Der Mensch, ein Ideal voll Sorgen,
da können Wir doch eine borgen.
Sie soll nicht groß sein, nur gewiss.
Stellt sich gern als ungewiss.
Als ungewiss, gemäß des Guten,
drum müssen leider viele bluten.
Das Schlechte jedoch, ist der Schein,
will nunmal gerne Wahres seinBares sein.
Dies ist, so wissen Wir gesetzt

vorgefunden will Ich reimen
das Bild der Welt, im wahren Meinen.
Oh nein, jetzt habe ichs verpetzt.
Verpetzt, was offensichtlich ist
auch wenn du gar dagegen bist.
Die Welt spielt, ist blind im Golde
nur ihre Magd, der Mond ist Holde.
Den Schein des Mondes
meint wer spricht,
wenn man das Licht der Sonne bricht

und darauf sind die Bänker sehr erpicht.
Das Geld als Mond,
das wär verrückt,
ist doch so einiger entzückt
vom Glanze den der Mond erweckt
hinter dem sich nur die Sonn versteckt.
Spielend wirkt der Kapitalist
im Kern jedoch ist er der Mist.
Den Mist welch er sich gern anhäuft,
baut in der Welt gar Häuser auf.
Wirkt in Gehäusen,
noch und nöcher.
Wirkt in der Welt
als Knochenbrecher.
[Heute wirkt sein großer Bruder,
von EZB bis FED und „Bank of England“

und gerne noch so manch andres Bankenluder.
„Man hält halt gern den Wert der Arbeit als Papier in der Hand!“
Bei 0% Zins, und Credit-default-swaps.
„In 20 Jahren gibts nichts mehr dafür in den Shops…“
Dann kostet das Leben wieder Arbeit und Schweiß
und nicht diesen einstmals nützlichen papierigen Scheiss.] – nachträglich

Lehrgedicht der Philosophie

18.01.16

Du, Philosophie, sei mein!
Will(Sollst, neu) nimmermehr verborgen sein,
Sie liebt das Leben, lebt die Lust,
im ewigenden Spielverdruss.
Doch der Ernst, so wird es werden,
gibt ein kleines stell dich ein –
Der Ideenhimmel, so soll schein‘,
ist dessen Platz im ewgen Sein.
Die Beichte wirkt, so wills die Kirche,
als Einfachheit, als krasser Trug.
Philosophie hingegen – meint zu Wissen,
was Glaube nur zu kennen tut.
Wollen wir Wissen, was es ist?
Wollen wir Magie erlügen,
Wahren Zufall terminieren?
Welt als nicht-Gegebenheit,
das ists, was Welt beschreibt.
Der Epistemologie gilt abzuringen,
Sprache hat schon ihren Sinn.
Doch ebenso, so wollt sies rufen,
vergaß man hier sich selbst zu suchen.
Denn ohne Augen und vielleicht Gehörwird das Riechen vorerst doch eher schwer.
Dies soll meinen, will ich sagen,
Fünf Wege gibt es hier hinaus,
wiewohl ein Sechster existiert,
dieser sich nur eher geniert,
doch sich als absolut wahr geriert.
Er stellt sich dar, als Drittes Auge,
wiewohl er wohl eher Mundwerk wär.
Die Ohren lassens nicht verhehlen,
Sie sind das Gold, der Glanz der Welt.
Der ZuFall will, dass wir uns plagen,
schafft Geld, schafft Gier.
Schafft mehr, schafft hier.
Der Drang zum Gelde, führt zum Geiste,
im Ende dann zum höchsten Greise.
Das Subjekt will begreifen,
was es in der Sprache sucht,
will hier sein, will hier eifern
doch dem Wahren – weh oh weh –
ist dies leider nicht genug.
Es findet sich,
so muss man Ahnen
in einer Welt aus Lug und Trug.
Im innern einer Warenwelt,
man jetzt erst die Pandorra hält.
Das Geld ist Schwarz,
Es will uns Scheinen,
als seis der Weisheit letzter Guss.
Doch dies, so ist mir nun gewiss,
ist nicht mehr als Hindernis.
Der Pathos steht all dem entgegen,
er wirkt als sei er ewig Jung.
Doch bleibt er stets ein kleines Kind im innern,
dann wird er sich kontingent verringern.
Die Welt

das darf man wohl so sagen,
ist immer hier, stets neu und frisch.
Doch was ihr Inner wirklich ist,
das weiß nur „Gott“ – und Wir grad nicht.
Ihr Wesen ist, was zu behauen,
des Philosophen liebste Arbeit ist.
Wiewohl die Wissenschaft sich gibt,
als sei solch Arbeit keine Wert.
Sie will die Wahrheit, will es schaffen,
will es einfach nurnoch raffen.
Selbstzweck ist die Wissenschaft an Sich,
Für sich nützlich

doch ohne Einsicht.

Der Gott und die Sonne

17.01.16

Fliegen kann so einfach sein
man weilt daheim
Allein, beim Sein.
Das Sein allein wird zum Gehäuse,
Das Haus umbaut von Zäunenund der lieben Leute Mäuse.
Die Sonne weilt im ewg’n Ruhn,
wählt das Gehäuse, zum höchsten tun.
In Wirkung sie sich lieber sieht,
das ist die Lehr‘, die man entzieht.
Wäre Wissenschaft wie ein Gedicht,
so wäre Sie ein Lehrgedicht,
von großen Mäulern, riesen Tälern,
von Mützen, Münzern, Wählern

und der Weisheit? Gelbern‘
Sie wäre riesig – fast wie die Sonne,
Sie wäre gülden – ein Ast der puren Wonne.
Im Lehrgedicht erweist –
oh arme Sicht,
die Sprache sich als hinderlich,
kinderlich, fast –
wie der Hände Botschaft sich erweist
die zu gern wohl um die Arbeit kreist.
Ihr Wesen weilt im Ewigen,
Nein!
Hinüber sie sich gerne windet,
ins Unendliche des Windes.
Das Lehrgedicht, so soll es sein,
west als des Lehrers Lehrer leerer schein

sehr fein.
Die Wissenschaft jedoch,
Ihr Wanken, Wiegeln, Stechen,
sich am Rächen, vorm Zerbrechen.
Vorm Vergehen und Vergessen,
ihr Schatten ein Gehäus erhellt.
Ein Gehäus, so will es sein,
sich nimmermehr daraus befrein‘
Es will entfliehen, sich lieber in die Liebe ziehen.
Doch dieser Platz, Er bleibt entborgen.
Leer, Hüllenlos,
Unendlich – und mit Sorgen.
Dem Ende sich entgegenstrebend,
verloren,
sich ergießend Sie sich zeigt,
als wahrste Wahrheit,
tiefster Schein.
Als Licht der Sonne,
Als Sicht aufs Sein,
Als des Geistes Katze, des Pudels Keim
das war wohl eher ein Prolloreim.
Im Leibe angekommen,
die Sonne hier zum Greise fast geronnen,
sich schlussendlich doch im weiß besonnen.

Weg von Gott, dem Glauben und dem Trug,
hin zum Dasein, der Wahrheit und? – Genug!
So soll es enden,
muss es Sein,
will man sich vom Gott befrein‘.
Welch schönen Anblick man erblickt,
wenn man der Welt entgegenwippt.
Sie will sich melden, walten, schaun‘.
Kann sich nicht zeigen, hängt

verloren – ach so muss es leider Weilen
im Glauben an die Theologen.
Wir werden merken, was es will.
sofern der Andere erkennen will.
Ob Gott ob Welt

ob Sonn‘ ob Sein,
alle binden Wir sie ein,
sollen reden, sollen wirken,
müssen sich in Bleie finden.
Niemand will sie hier noch haben,
Niemand kann sie gar noch sehen.
Das Gehäuse möchte walten,
als Puppenspieler sich entfalten.
Welch Trauma diese Welt doch ist,
in ihrem blanken Antelitz.
Sie west, entfliegt den kleinen Geistern,
bleibt doch im Innern stets –
so ist gewiss –
ein Reimendes und Freies Ich.