Ego ist…Mana, Aura sei…(Sch)immer 24.12.20

Alles Mein;
wenn nichts ist Dein
dann aber auch nicht die Möglichkeit
des „Kein“.
Und immer tiefer der wohlfeil, flache Reim,
denn dieser scheint ganz abendländisch
logisch – gern zu Schein‘
Dann will ich „mich“ mal wenden,
will „mich“ nicht zigmal behänden
Einmal ist genug,
sonst entsteht des Relativismus trug.
Denn hier, die Physik dabei zu schlagen,
den Imaginären zu Verjagen!
Voll noch mythisch der Physiks „Tagen“,
dies muss man wirklich auch mal sagen!!
und nicht verzagen ob der Macht,
der langen, tiefen physikalisch Nacht.
Diese, Nachweh’n der Scholastik;
und schon sehr tief
…schief plastisch.


Doch wer wollt die Welt in Plastik Denken?
„Die Scholastik schenkt dem Plastik „Lenken“!!“
Hier, der Postmodern Häupter sind versenkt,
nichtmal erkannt, wenn „Geist verrenkt“
und dann, Freiheit wird tatsächlich
immer im Freudenhause nur verschenkt,
aber der eigen Anspruch ist dann leicht versengt.


{Hier nun in mir Chaos klafft, als dunkler Schacht,
tief in die Sinne, die Organe,
vor dem die Christenheit gern warne.
Doch ich sehe hier noch Sterne,
metaphysisch „tanzend Engel“
semiotisch ists ein Bengel,
pervers öfters mal der Schwengel,
De Sade oder Rousseau?
Dies der instrumentell Vernunft tiefst Frage,
denn dieser Männer sexuelle Plage ist,
nein, nicht die Sage…
sondern der Sexualtrieb Lage.
Das Patriarchat scheint hier die Bare und die Plage…
für die Frau,
der Mann dann gerne Hund or Sau
…doch nun genug von dem Gezeter,
denn intim ist das Private „jeder“,
darum setzt man gern Romantik
…oder Lack und Leder}
Nun könnt man switchen,
in die genealogisch Ritzen,
denn die Genetik ist modernes „Richten“
nun jedoch nicht das Gericht – ist,
was zunächst die „Sicht“

der Wolfe ökonomisch sticht!!
Und hier der dialektisch Prisma…
ganz? Nein! Fast(!) zerbricht

doch zum Glück ist immer Licht
leuchtend aus der kulturellen Schicht
…weil dort nämlich nicht; zunächst ein Prisma
Licht zerbricht mittels des Shisma.


So, für heut genug,
sonst entsteht noch Lug und Trug,
und dann wir wären an der Börse,
müssten Morsen, mit Turing
Töne…
in den Maschinencode einbringen,
gar offensivst in den Hintergrund eindringen

Derrida: „Das Singen scheint mir zu gelingen!“
Sophist: Wenigstens das, du schlimmer Knast
bist der goldenen Käfig Last,
aber du natürlich schaffst,
dass wir sind ein „echtes“ Nichts;
also atheistisch wahrlich Groß
vor der Geschichte,
der dialektisch Wortgerichte,
sowie dem historisch Rumge-schichte.
Hier nun Leder oder Lack?
Nein, das Lern‘!
Die Konditioniertheit zu erfahren
…bei Derrida; das scheint sein Gewinn(!),
diese nicht mit ALLER Notwendigkeit mit drin.


Mit Derrida das „Man“, ging es nach mir,
die Seele wär.

Mit List, dem Höchsten man entkommen,
als Held man geldlich-modern leider benommen.
Hat man sich dann doch nochmal besonnen,
und Derrida; nun; ist verronnen!
Dafür Deleuze, der ist am kommen.


Die Derridasche Seelenseite,
ist, was gern Heid-egger Leite,
denn hier liegen drei im Streite;
es gilt nämlich die Frage:
Welche Seite?
Oder ist es Weite?
Was hier allgemein von außen
mich reite und das Denken Leite?
….
Bin ich grad geglitten
in den individuellen Schlitten?
Das Pferde von der Weide!
Gehe los und Schreite!
Sage „Ja“ und leite.
Aber lieber meide
…irgendwas, irgendwie, irgendwo
iwo,
der Anfang nämlich stetig für das Abendland sehr hohl,
…und dann Comics sind die Lösung
oder eben halt,
„Die Geschichten teilweise sehr,
ja wahrlich wirklich
.
.
.
.alt.“
Der Duktus liegt im Wort,
dies Wort an einem Ort

doch „wo“ sollt Lyrik weilen?


Als Person wir sind im Schlitten,
sind beritten,
von des Phantasma schlimmsten Tritten,
die die Kultur gern ist am kitten
nicht weil sies wollte;
„Das physisch Kind ist nicht das Sollte“
{oder vielleicht doch?}
jedenfalls, hier klafft ein Loch.
Als Mensch wir also stets Bewegung,
als Geiste auch mal als Verlegung,
liegend, sitzend, stehend
können wir jedoch,
so will es scheinen,
die Bretter nur schnurstracks
und absolut gerade Leimen.
Und dann die Mathematologie, die wär am Reimen
…doch, niemand soll mich Neiden müssen wollen,
darum in dieser wirkt kein „sollen“.


Jetzt würds abstrakt,
ließ ich es zu,
doch, dank des Reimes Clou,
Bewusst sein endlich wieder in der Ruh(e).
Trägt diesmal auch geistig keine Schuhe,
„ach lass mich doch in Ruhe,
mit der asiatisch Kultur Truhe.“


Nun, abstrakt:
Das Opfer spricht,
„Du“ . „Ihr“ seid gemeint
„Wir sind im Ökonomischen verleimt.
Wir liegen hier als Schulden,
sind als Juden gulden,
tragen gern Perücke,
dann aber sind wir,
nun als „die Wenigen“,
gern zynisch.
Und jetzt ist ABER Ruhe…
„ab“, die Reime in die Truhe,
und nun Diese ist „ganz zuhe“.

Zum Ende kommen!!!…Neubeginn??? Und nur flacher, stumpfer Sinn… 24.12.20 (00:01)

All der antike Gewetter,
und das gezeter von dem Vetter
sind der Lebenswelte Prisma,
aber nicht des Abendlande Schisma.


Denn die Lebenswelte ist wohl eher,
von Oikos und der Politik,
sehr, ja wahrlich, voll beladen.
„Das Schweig’g’löbnis gilt es zu verjagen!“
Denn hier der Mensch stets ist ZUVIEL am Tragen.

Muss ganz wacker um sich schlagen,
die Lasten in sich schwer zu tragen.
Aber „immerhin“ der biblisch Plagen,
die Wir, die Priester, Nutzen können
ein bisschen Garstig; sei derer Kaste zu vergönnen.


Die Lebenswelte sonst noch,
Vielfalt, Vielheit und der Streit,
manchmal drauf
ein künstlich Leib,
manch einer nennts „Erhabenheit“.


Doch was soll hier erhaben sein?
Doch wohl nicht nur begrifflich Leim?
Organisch Samen?
Die Hilfe, das Erbarmen?
Oder des Zinses Strahlen?
Vielleicht das juridisch Prahlen?
Die alten Geister hier sich heute am verstahlen
stehlen, quälen, Seelen
Reise, Weise…aber stetig sei; Sie nie leise.
Fliege durch die Lebenswelt,
ignoriere all das Geld,
all die Karriere und die Ehre,
denn hier gibt’s für die Meisten
nichts als Leere.
Und der Instanzen Schwere,
deren Tanze; gegen
…eine erfundene Allmacht,
die – als lächerliche Unbekannte;
nirgendwo erschwillt,
ausser in der Willenswelt.


Denn der Wille führt zum Klang,
dieser hoffentlich zum Drang,
hoffentlich ganz weg vom Mahngesang.
Auch wenn die Lebenswelt noch lange,
voll Lug und Trug und Hass;
voller Bier und Gier
Wir trotzdem Alle immer hier.


„Wir“ grad Alle Lebenden,
die „sich Regenden“, die Strebenden
ja, ganz einfach Redenden.


Und dann, der Christen Segensquell…
oder aber – andre Seite,
die materiell dialektisch Weite,
leider noch die falsche Seite,
denn;
Wir der Disziplinen Fan…
damit ist gesagt, wir lieben hier
den Atheismuspart.
Den Skeptizismus, die kurze Lust
…all das des Gen(i)usses Frust…
aber auch der göttlich Kuss,
oder aber fernes Gaffen,
wie die Giraffen und die Affen.
Dann man ist beim Dandy,
am köstlich feinen Brandy.
Vielleicht liebt man dann Sandy
oder aber Grasgeruch,
„Mit den Drogen mache Schluss!“
Doch wir brauchen noch,
des Metaphysisch Schlusses Stuss.


Was also noch reimen?
Vielleicht mal neues Leimen,
dem Gotte abzuschwören,
und die Frauenwelt betören.
Nun im Eros,
allegorisch ist es „echt“
ach welch schwerstes Wortgefecht.
Und im Walde klopft ein Specht.


Sitzt am Automaten, weile
Sieht nur die Reize,
wahrlich wirklich „geile“.
Aber auch ganz steile Thesen,
in dem Wortgefecht genesen.
…drum dessen viel gelesen;
an aller {a-}nomisch Ort gewesen
und hierbei erkannt,
Wir laufen noch im adligen Gewandt!
„Welch tiefste abendländisch Schandt!“

Kategorische Ironie 23.12.20 (23:59)

Alles witzig, jeder kitzlich.
Findet der Sarkasmus sich
„im mich“?
„durch uns“?
„die Wenigen“?
Die kategorische extraversion,
hier schaltet, waltet, Mützen stickt
den Schusterjungen stets erblickt
auch dem Hurenkind hat zugenickt.
Text. Text der lässt sich nicht beschreiben,
hier gilt es wohl, sich zu beleiben,
besser: Digitales vom Text abschneiden.


Denn Text der waltet, ist mehr als nur ein Schalten.
Text verrückt die Zeichen,
hier, nun man ist „Hüte“ bleichen
doch wie stellen sich hier Weichen
ein?
Insbesond’re, ohne ersten Leim?


Texte bringen Sätze,
Europa hier die „Waffen wetze“
und gerne die Aussagen verpeste
indem geglaubt
was garnicht wahr,
schlicht nur, weil es ein Einzig mal geschah.


Nun werd ich zynisch,
was da hieße,
dass man sich
des trojanisch Pferde Bauch,
(gar sehr erlaucht;)
bediene,
obwohl mans garnicht,
hiernicht braucht.


Und, wie eigenartigst Brauch,
Webers Getreide wird zum Schlauch!
Drum tauch…
hinein,
ganz tief in den Leim…
bis hin(t)an die Bretter,
von der Lebenswelt Gewetter.


Nun man steht im Lebensdicht,
als Licht, dem höchsten zum Gericht
oder war es als Gewicht?
Jedenfalls, „Man“ hat noch Sicht.

Kategorischer Sarkasmus 23.12.20

Im Imperative wird gesprochen,
nicht mehr gustatorisch nur gerochen.


Die Arbeit bringt den Wert,
das Kapital sich gerne daran nährt.
Dem Buckler, ja, dem bleibts verwährt.
Darum, ganz ungebunden
Die Wut in seinem Bauche gährt.


Sind wir an der „Stelle“ noch ohne Hierachie,
ein jeder, korrekt an seinem „Platze“ stehend,
sich bereitwillig und gerne kniet.
Ach, alles ist verdrehend,
begriffen, verkniffen
und der zugehör’ge Geist
weiter nur am Siffen.
Carl Spitzwegs weislich armer Poet,
setzt hier die Pointe
Niemand dies Leben vorher Ahnte

und noch weniger begeht
aber, wem seis gedankt?

Man in der Arbeit stets stramm steht.
weil sonst, man als Neo Rauchs „Anbräuner“ die Welt begeht.

Was heißt Freiheit? II 23.12.20

Freiheit ist von Anbeginn,
wo sind wir jetzt schon wieder drin?
Wird das hier ein Zugewinn?
Oder erneute Einsicht,
„Ja, ich spinn“?


Was hat die Freiheit denn für Sinn?
Früher war hier der Gott als positiv mit drin.
Heute ist das alles anders,
weil der Materialismus; „Ja, der kann was!“
Nämlich Erklären,
den kleinen Manne auch mal Ähren.
Dabei jedoch, so ists geschehen,
Freiheit heut nur noch politisch sinnvoll
…skeptisch zu begehen.


Denn Freiheit ist ja eigentlich doch immer,
nur metaphysisch ergibt sich manchmal: „Nimmermehr
wir hier sind frei!“
Der Determinismus eingedeih.
Doch welcher Gründe sollt es geben,
freiwillig den Determinismus vorzuleben?
Dort findet sich der falsche Segen,
Margret Thatcher wirkt hier dann als Regen.
„There is no Society!“, ganz trotzig,
die gute Frau, mal wieder motzig
und, des Geschmacke schlotzig
feiert Sie hier des Determinismus Konterfei.


Indem Sie, vom Gelde überlistet,
in Naturwissenschaften fristet
und dabei verkennt,
dass Sprache stets intersubjektiv denkt.


Die Freiheit gibt’s frei Haus geschenkt,
sofern man der Moral bedenkt
und dabei vergisst:
„Hier bei Moral, stets ja doch ein Gotte disst!“


Damals es noch anders war,
doch in der Moderne Jahr im Westen,
die Freiheit stets und immer wahr,
man muss Sie nicht noch und nöcherst sich ertesten
oder skeptisch Sie,
gegen alle Illusion
der Traditione wegen,
im Transzendenten Sie befest’gn
und sie dadurch illegitim ermächt’gn!

Wenn wir ohne Kalender wären. 23.12.20

Wenn wir ohne Kalender wären?
Welch Ordnung tät es dann wohl geben?
Gäben wir viel auf Gesang?
Auf feinsten, und Harmonisch Klang?
Könnten wir uns Drängen, dring‘?
Und würden wir ebenso mit Dingen ringen?
Hätten wir stattdessen Kreise,
als edle, große Lebensweise
Die; so wäre es ganz schön,
nicht mehr ideologisch dröhn‘.
Dann hätten wir vielleicht,
einen geistneutralen Streich.
Und sehr viel Leben „hinterm Deich“ – .


Doch wir warn grad bei Astrologie,
„also bei der Psycho-hohlogie?“
So könnt mans sagen,
wollte man Kalender jagen
oder aber wenig modische Klamotten tragen.


Nun, das Thema ist der Reim,
kalendarisch es ist…
welcher „Leim“?
Wir setzen hier die Utopie,
aber reden drüber dann halt nie.
Stattdessen wir lieben kühne Analyse,
„wie war das nochmal mit der Drüse?“
Und, unerwartet(!), der Exponenten Düse
sticht, zerschneidet.
Manchmal sogar wenig leidet,
dann aber die Wissenschaften meidet,
weil dort wird jede Phantasie,
negativ dem Adjutanten angekreidet.

„Bekannt!“, so poltert leis der Greise,
„Der Wissenschaftler meist unmodisch sich kleide“
Plötzlich Zyklen tauchen auf;
{Die Welle wird zu Kreide}
Aus der Mode weise,
so wills der alte Greis,
zum einen des Geldenfluges Schneise.
Auf der andern Seit jedoch,
steht hier, das große schwarze Loch,
deren Gravitation vermochte
dass nirgends mehr, des Kalenders Herzen pochte
und des Herzens Blut aufkochte.


Skeptizismus hier;
folgenreich, wie die Masse und ihr Bier
sehr erfolgreich es vermochte,
dass die Kalenderwelt
mit der „longue durée“
betanzt wird von des Wissenschaftlers:
„Neeeeee“
Und des juridisch Hammer,
darauf ein: „Olleeee“


Jedoch im Kalender
rankt,
die Welt aus Myth‘ und Sagen,
mit vielen Worten vollgetankt
umrahmt von Zaudern und Gewetter,
Institutionen hier, was für das Fachwerk sind die Bretter.
[Nämlich der graden Linien Retter!]


Der Kalender auch noch da,
wenn das Mannigfaltig‘ rar.
Darum er insgeheim sehr tief,
dazu noch einfach zu verstehen,
warum ihn denn nicht sinnvoller begehen?


Damit der Zeiten lauf zu nehmen,
des Gotte Legitimation zu dehnen,
sie an des Kaisers Schneid zu lehnen
Spekulation, die ist als „Wähnen“.


Des Kalenders Lauf könnt helfen,
die Zeit wieder als „grad“ zu „selfen“
und – des letzten Ankers Finger,
wär denn nicht der physisch Ringer,
sondern der sittlich Knabensinger.


Dies war’n Worte zum Kalender,
der wirkte früher noch wie ein Fender.
Hing an des Himmelspforte Hafen,
lies des Einzeln Zorn auf ewig schlafen
und wenn manche ihn mal trafen,
Der Zyklus anfing, Sie böse zu bestrafen.


Die Intervalle nun gefunden,
ach, „schon ordentlich geschunden“.
Und auf einmal ward,
Jesus, als ein Christusklumpen.
„Darauf ersteinmal den Humpen!“
Kalendarisch lässt man sich ja schließlich christlich Lumpen
und das sogar recht/höchst heilig,
juridisch offiziell.
Letztendlich allgemein noch zu bekunden:
Kalender verrinnen meist sehr schnell,
und brennen transzendent sehr grell.

Aller Seiten Anfang 21.12.20

Vieles, weil Gewebe,
man enthebe sich der Rede,
fange an und: „Lebe!“
Alter, wirklich alter Schwede.


„Du bist ja wirklich schon echt träge,
so, als ob die Sache bereits läge,
also erwäge,
„Sei nicht mehr so elend träge!“

Neben Organ gibt es Gewebe,
das, so wollt es eins die Lage,
sich unmöglich zerreden
lasse; bleibt also im Grade.
Unterwegs auf einem Pfade.


Der Sprüche Worte,
heut nurnoch Retorte.
Sprichwörter sind unverstanden,
dafür die Fakten keine Unbekannten
doch ohne dies Gerippe,
man nurnoch leere Worte tippe
„…so zerfällt doch jede Sippe!“
Und der Bart, der wird zur Lippe.


Bub, man manchmal in der Mitte,
dann jedoch,
dann folgen Tritte
und man sich schnell…
aufmacht zum des Kernes Titte,
oder wars die Brust?
Beides ist in unterschiedlichen Sphären gewusst.

Seelenreise 18.12.20

Seele ist wie Wind,
aber auch das Kind.
Der Geist der ist zu Wasser,
ist heutzutage „der Erfasser“.


Die Hand
fasst pantomimisch
die Geste, an der Wand
packt sie in ein einheitlichst Gewandt.
Der Handschuh,
nun gewendet,
„Das Leben ist genug geschändet!“
Nun, „Hoch die Hände!“
oder wars der Krug?
Jedenfalls; der Handschuh ist ein Trug.
Die Mode, die Menschen stets belug,
belog; belügend und betrügend,
Sie brachte um des seiend Kind.
Und nun wieder der Wind:


Verhinderte Entfaltung, Waltung,
hierdurch die technische Schaltung,
Logikgatter und,
sonst ein wahrlich Platter.
Witz. Es ist unmöglich Witze zu beschreiben,
hier sollten wir nun scheiden,
und leben, sich beleiben,
manchmal vielleicht gar ein Wen beneiden?

und natürlich immer nur das leidig Schweigen.


Der Winde trägt den Reigen,
das höchste lila-rote Seelentreiben.
Denn, diese versucht sich am Besteigen.
Nein, nicht wie ihr Denkt!
Es geht eher um die integralen Beiden.
Die Höhe und das Alter,
sowie Macht und Weite…
DIES ist, was die Sprache leite!


Diese Sprache reite,
manchmal sogar Zahlen reihte.
Nun ruhend, das Pferde auf der Weide
und der Giganten fein Geschmeide.
Bei Max Weber, hier „Man“ trifft Getreide.

Rom. Nun nah am Thron.
Am Anfang aller
Gottes Hohne Tonbeschaller.
Hier, wir haben natürliches Rauschen,
also das Brauchtum hier
des Hintergrunds Bestrahlung stets am Lauschen.
Hier, der Mensch scheinend oder „sich“ Berauschen.


Sei’s durch Alk oder auch Drogen,
die Wahrheit bleibt im Rausch verborgen.
Dort des tiefste Tiefe, aller Schein
oder war es…?
Ach vorbei,
nun: Alles wieder Brei.


Und die Agilität bleibt Blei,
doch als dieses stets und immer,
„Man“ ist Frei,
nur, so ganz „jemeinig“
hier niemand gern; niemals ja gar immer,
macht es doch alles nochmals schlimmer.


Nun die Stimmen leise werden,
zynisch hier die Kreise leeren.
„Lass nur nicht zuviel Belehren!“
Und die Wahrheit, mittels Stoßen;
verwähren.
– Nicht nur den Großen.

(K)ein Gottesreim 17.12.20

Ein Gott zeigt sich im Wort,
dies Wort an keinem Ort,
der Ort zeigt weit hinfort.
Hinfort mit all der Ferne,
Ferne nicht, erwärme mich!


Ein weitrer Gott im Licht,
oder dort eher „gerade nicht“?
Und was, so ganz im Ernste, ist Gewicht?


Worin, was sich hier dann im Kristalle bricht?
Und dann gerne einmal sticht?


Und woher all die Zuversicht?
Ist nicht der Telos längst um sich betrogen,
nicht mehr als „erstunken und erlogen“?
So zumindest, wenn metaphorisch stets nur Tag einbricht.


All das eben war glaub Stuss,
doch leider weilt verdruss,
darum der Mensch am Schluss
übt sich für des Reime Kuss
und Zungenschlag.


Denn nur in der Dialekte Mundart,
was man schon vor Jahren kundtat,
lässt sich Sprache, Reden, Denken
in korrekten Bahnen lenken
und dadurch versteh’n
Materie und Historie sind gleichzeitig begangen.


Doch der Geist sich hat verfangen
sucht hier eher nach den Geschichten,
diese dann – dank – Narrativ zu richten
und dadurch Historie aufzuschichten.
Aus dieser dann, dank Messung
die Materie gilts zu belichten.
[…geschweige der digitalen Datenpressung
und darin von der Monades Fest und Festigung.]


Dann, im Modus des „Alles Schichtens,
Nichts, was wollen wir gewichtens!“
Denn – so solls im Foto sein,
wollen wir alles als ein geistig Leim,
als Vorstellung, als Imagination

der kinematographisch Schein.

In die Tiefe 13.12.2020

Scheiterhaufen, Walpurgisnacht.
Und ein tiefer, dunkler Schacht.
Doch, unten nicht die Nacht.
Nein, unten wacht
– ganz klar und faktisch,
und in jedem Falle immer praktisch,
der kleine Unternehmer.


Dieser, in keinem Falle ist ein Träger.
Aber zuweilen schon ein Schläger,
dann jedoch,
– dann als ein Schräger.
Jedenfalls bleibt er ein Jäger.

Denn dieser Nehmer nimmt
um was zu schaffen,
wie die Familie
bei den Affen.


Er nimmt jedoch,
das ist markant! Ohne Waffe,
in pazifistischem Gewandt.
– Gestalt
doch nicht ganz ohne Gewalt.
Denn, so scheint es als Gehalt,
bleibt der klassisch Herrschaften Gestalt
stets immer im modernen Gelde noch:
vakant.


Denn im Gelde sind wir Gleich,
ein jeder ist halt nur unterschiedlich reich.
Und weil dadurch die Juristerei sehr steif,
ist des Wortes Erdenwurzel gefühlt und erspürt:
„ganz weich“.


Doch wir noch lange nicht im Gelde,
aktuell noch tief im Felde.
Welches Felde meinen wir?
Hier?
Das „Wir“?
Das „Man“?
Ist man wirklich dran?
An was?
Am Knast?
Der Rast?

am Fass?


Ist es nicht ein
greifen
fassen und
erlangen?
Das Geld will sich nicht fassen lassen,
darum der Mensch oft ist am hassen.
Doch dabei sollte man es vorerst bei belassen.


Das Gelde als des Gelben Blüte,
den Zorn zum Safte dann verbrühte.
Verkocht zu Säften,
viele hier schon gern am „Schächten“
doch Wir dann nur am Ächten,
am Diskutieren, Fechten, Waffen wetzen.
Die Geschwindigkeit beginnt hier;
Allegorisch alles zu zersetzen.


Nicht alles!,

nein, das war Erlogen.
Man hatte kurz mal falsch gewogen.
Materie bleibt stattlich starr,
ist halt sichtbar,
auch im Tode „immerst immer“ klar.
Manchmal sogar wahr.


Doch dann…ach vergessen wir das Reimen,
sonst wir müssten hier nun trojanisch‘ Pferde leimen.
Und das nicht passend mit der Naturwissenschaft‘ Kodex,
„so gelobets!“