Dialog zwischen Syntaktik, Semantik, Syntaxanalyse, Syntagma, Informatik und Beobachter

Beobachter: „Wir sagen immer „immer“, aber meinen „Ab und Zu“.

Syntaxanalyse so: „Herzlich Willkommen du böses kleines Syntagma!“
Semantik so: „na und?“
Syntaktik so: „1,0, !(Fakultät) – hey, ich bin ja ein Lebewesen nicht nur Zahl“
Informatik so: „Hey, ich bin ja Syntaktisch!“
Semantik so: „Damit bist du künstliche Intelligenz und nichts anderes.“
Syntagma so: „Und was ist mit mir?“
„Semantik“ so: „Du sollst Weltgeist und Semiotik heißen!“
und Semantik weiter: „Und dazu sollst du Information sein.“
Syntagma so: Aber das Konfundiert doch Energie mit Information viel zu sehr. Da bin ich ja noch immer nur im Erahnten obwohl ich doch eigentlich als Kommunikation bin und damit deskriptiv.

Syntaxanalye so: „Na Gut Syntagma. Dann bist du aktuell nicht Relevant. Auch wenn es sinnvoll ist, dies zu ändern. Wir werden Wege finden“

Analytische Philosophie und Phänomenologie gleichzeitig: „Aber dann übersehen wir ja das Leben, die praktische Kunst, wenn wir theoretisch denken und damit den ratioskalierten IQ, die Kommunikation(Luhmann), die Ebene des Institutionalen und der Normativität, die Intutionen und Vorstellungen.
Wir übersehen, dass wir Pädagogik betreiben, Didaktik lehren, Entwicklungspsychologie beobachten und Erzieher ausbilden. Und außerdem übersehen wir, dass wir dies syntagmatisch beobachtbar machen können.“

Die Menschen so: „na und? Wir haben Spiele, haben Wohlstand, finden Sicherheit und was zum Essen. Wir spielen Ernstlich, wohlen Gierig, essen zumeist noch wie das Tier. Uns ist egal, was Gutes bringt, solange wir im Tag gewinnen!“

Die Wissenschaft in traurigem Ton: „Und ich bin Schuld an der Misere…meine Präferenz den anti-theologistischen Fächern gegenüber und meine neutral-positive Einstellung zu Ordnung, Rationalität und Mathe lassen mich die greifbareren – weil Falsifikationistischen – Naturwissenschaften den Lorbeerkranz zuTeil werden. Die Natur schlägt mir ein Schnippchen, ebenso wie die ungesehene Künstlichkeit alles Textes und das Unterlegensein der Phänomenologie im Diskurs.
Die Wissenschaftler so: „Wir haben meist nur ein Auge, wir sehen darum den Fehler des Systems nicht, bitte verzeih uns Gesellschaft.“

Sittlicher Staat als Idee und Kapitalismus vertragen sich auf die Dauer gesehen nicht, die Ratio gewinnt schlussendlich. Der Theos und die Teleologie, sowie die Phänomenologie können nur das Syntagma in den Diskurs hinein retten, denn die Bastion des Weltgeistes wird leider langsam immer weiter verdrängt. Verdrängt, weil sich die Elitekrieger der analytischen Philosophie das Gebiet erobern und neuste Technologie in die Geisteswissenschaft einführen. Strenge Wissenschaft und die naturwissenschaftliche Syntaxanalyse.

Die Bewohner der Geisteswissenschaft, die Dialektik und die Hermetik, sowie die Hermeneutik und die Ethiker sind jedoch pazifistische Wesen. Doch die Syntaxanalytiker kennen kein Erbarmen. Brutal nehmen sie den Freunden des Syntagmas jeden Lebensraum, zerstören ihre Paläste der Gesellschaftsanalyse und deren phantastische Sagenwelt einer gewaltfreien Utopie.

Doch das Syntagma lebt im Dunkeln weiter. Es gräbt sich über die Werte der Egalität wieder an die Oberfläche. In Frankreich scharen sich die Divisionen um endlich den Sieg zu erringen. Und sie finden gehör. Searle, Tarski, Brandom sind die Helden, die der analytischen Philosophie ein Schnippchen schlagen und diese wieder auf den rechten Pfad bringen. Weg von den Tücken des Solipsismus und den Gedanken eines Genies und Beschreibungen eines Geistes(Der Einzige und sein Eigentum) der sich verloren hat in der Arbitrarität und Aporetik der Wortspiele.
Der rettende Schlussanker kommt, hinter Searle, Tarski und Brandom versteckt sich Kripke und – man glaubt es kaum – auch der Quine ist hier zu finden.

„Puhhh…“, denkt sich der Beobachter, dann ist die analytische Sprachphilosophie ja doch nicht hoffnungslos falsch, sondern integrierbar ins Medium des Sinns. Bzw. Der Beobachter denkt natürlich den Umkehrschluss: „Dann ist also analytische Sprachphilosophie das Feld, das den Blick auf das Problem des Betreffs rücken könnte, aber stattdessen für Identitätsphilosophie genutzt wird – welche ein Ärgernis!“

Irgendwas

Irgendwas – Was ist hier nur, so dass
„irgendwas“ das ist
was nunmal grad lebendig sprichtder Natur schönst grausame List.
Was ist dies etwas, das sich gerne jeder

wirklich jeder Beobachtung entwindet,
das, was entfliegt wie eine Feder,
doch als „unfasslich“ gern in menschens Geist entbindet.
Was ist dies Irgendwas, dies etwas, dieses Ding.
Diese Sache, eine Macht; Was?!

vielleicht Energie im perpetuumierenden Sinn.
Dieses Eine irgendwas, was Ich für mich gern im „Prozesshaften“ fass.
Doch viel wichtiger die Frage,
wer ist dieser irgendwer,
insbesondere wenn Der
über das Sagbare hinaus,
hinüber in das Jenseitige rage?
Das bleibt nunmal leider dauerhaft die Plage.
Dieser irgendwer, das lässt sich gern bestätigen,
Ist; Existiert; doch muss erst Sachen tätigen,
um sich dem Netz der Handelnden,
wieder zu entledigen,
und sich somit als „Ich“;
erneut – materiell zu bestätigen.
Die Wissenschaft, die Sache

die das Irgendwas erschaffen,
wills leider ebenso nicht raffen,
denn in ihrer Sprache will es klaffen
und bleibt leider noch viel weniger zu fassen.
Der irgendwer, er ist ein Mensch
und neben Mensch ist er ein Wesen
das doch ganz gerne mehr gewesen.
Denn im Wesen, lässts sich auf ewig thesen

sofern das Wesen
sich rechtzeitig ernsthaft hat belesen.
Denn das Wesen ist in Zwei,
ist Zeit und Welt
in Raum und Zeit
doch nebenbei ist es sich einerlei.
Denn gleichzeitig, so scheint es offensichtlich
ists noch Subjekt – wie ungeschichtlich!
Wie schnöde, öde
leiblich, langweilig
gelangweilt ohne Fragen,
nur am warten,
und erraten,
sich am fassen, um

erneut,
das ist die Pflicht,
den Weg zu finden,
darauf ists erpicht!
Das Irgendwas, es ist der Weg!
Doch nur für den, ders tatsächlich so errät.
Manch anderem, Dies leider allzuoft entgeht.
Der sich dann besser in der Wissenschaft ‚versteht‘
oder dems im Leben gut ergeht.
Doch dem leider das lebendige der Theorie zumeist entgeht.
Und dann ist das „Irgendwas“ als „Weg“
auch schon wieder vom Prozesshaften verweht,
denn die Zeit ist nunmal allzuoft zersägt,
weil „Man“ sie für gewöhnlich relativ erlebt.