Der Freie und die Beschränkten

Die Anschauung der meisten ist beschränkt,
der freie Geist wird dadurch oft gekränkt.
Sie verfehlen die Zusammenhänge,
da wirds dem Freien bang und bänge.
Ihre Sicht ergibt zwar Sinn,
doch das ist nur subjektivster Gewinn.
Der Freie erkennt darin oft Fehler,
und wirkt dann oft als oberschlauer Lehrer.
Dem Freien ist die Determiniertheit wohlbekannt,
denn sie entstand -aus freiem denken,
frei vom akademisch-wissenschaftlichen Gewandwelches den Sinn gern ist am lenken.
Erkannte dabei die Grenzen des Subjekts,
war gebannt von dem, was ihm da gegenüberstand.
Er fragte sich, im Sinne ganz perplex:
„Was ist das, was ich da fand?“
Die Antwort war ganz da,
doch der Name war nicht wahr.
Es hat einen nur determinierend ergriffen,
nicht vollständig wurde es begriffen.
Die meisten begreifen es im Begriffe „Gott“,
manch anderer durch Es
ist in die Wissenschaft gelockt.
Der Freie erkennt es als Prozess.
Wie dem auch sei,
es ist die Antwort auf die Frage,
Moral und Mathe gießt es in Blei.
Früher begriff man es als Sage.
Heute ists weitaus komplexer,
falsche Thesen, falsches Wesen,
wirkten oft als Weltzerfetzer.
Dazu kommt, die meisten sind nur akademisch sehr belesen.
Was man erkennt, das sind die Menschen,
sein Denken und ihr Sprechen,
Sozialität wird auch gegeben
und die Geometrie

um die Determiniertheit zu beheben.
Viele sehen zwar die Logik,
doch nicht deren Ursprung
in der Komik.
Die Freien sehen dies und mehr,
denn Humoralpathologie führt Sie zum Meer,
zum Meer des Pathos,
groß und klar,
ach wäre das heut nur nicht Pathologia…

Unbegrenzte Idiotie

Beim Erinnern sind wir innen, ganz tief drinnen
die wenigsten fühlen hier ausschließlich mit den Sinnen.
Das Normale ist hier kühle Analyse,
denn hier ist der Zustand allegorisch Katalyse.
Selbstloser Geist, welch gutes Zeichen
setzt hier nur allzugern die grauen WeichenEr hilft sich auf, erfasst Gefühl zuhauf
und ist gerade deshalb, selten nur gut drauf.
Was ist innen, was nur außen?
Die Begrenzung schafft das Graußen,
denn diese ist verlorn‘ gegangen,
voll mit zeitlichen Paradoxien behangen.
Wie wars davor? Wozu wurds neu?
Ich nur Gedanken wiederkäu…
Der Begrenzung als Gedank‘ ists eigen,
sich in Vier Richtungen zu beleiben.
Denn das Begrenzende im innern
tut manchmal gern als „außen“ schimmern.
Das Bewusstsein findet,

das ist das Problem, bei uns Idioten
den Ort in dem es sich entwindet
nicht wie bei normalen Konsorten.
Der Idiot entledigt sich den Dingen,
schafft Verhältnisse und kreisförmige Schlingen.
Er findet hier den Zirkel und die Fortentwicklung,
und noch manch andere erkenntnisreiche Aufrüttlung.
Das Problem ist, erkennt man durch die althallenden Stimmen,
dass Wahrheit, Fiktion und Wissenschaft
allzuoft in selber Frequenz schwingen,
weil leider noch eine riesen Kluft
zwischen Uns und Wahrheit klafft.
Oder man Sie sich – aus begründeter Skepsis an der Sach,
herkommend vom eignen Fach

dem willkürlich gesetzten Dach,
zu Einzelteilen einer Ganzheit umerdacht.
Als hätte man davor nicht noch
sarkastischst drüber laut gelacht,
wird die Welt nun fast andersrum gedacht.
Das gelächter bleibt zwar wahr,
der Inhalt stellt sich jedoch anders dar,
denn als „Das ist alles viel zu klar…!“
sind die Infos zusätzlich in ‚ernsthaft‘ da.
Man erkennt den Ursprung all des schaurigen Humor,
weil die Welt im Ernste ist Sarkasmus pur,
und der Mensch im Grunde ziemlich stur.
Sein Handeln ohne die Frage: „Ach, warum nur?“
ist der metaphorische Tumor,
denn dann fehlt das Denken, als Teil

speziell Unserer menschlichen Natur.