Post-Holzwege oder „aus 4 mach 5“ 13.12.2020

Alles weltlich, unentgeltlich,
keine Mythen, keine Sagen,
nicht einmal noch Sumpfe zum durchwaten.
– statt mit Eisen und Metall,
hinken wir mit vollgestopften Taschen,
selbst Papiergeld in den kleinsten Maschen.
Und das Licht scheint weiter stets ganz prall!

Statt des Gotte,
gebunden an den Kaiser,
als die erfundene Idee des weisen Meisters,
der, dazu noch clever,
nimmt,
statt des höfischen Gewetter,
lieber den Gezeitenlauf zum Kerne,
dem sich die Sippe darf entheben.
In Europa Wir leider sollten
entgegen der alten Kaiser streben.

Sie erfuhren Gottes willkür,
konnten tun und lassen,
beliebig hier und dort ein Feuer schür-
en.
…Doch des Kaisers Ursprung; transzendent
– man glaubt es kaum.
Es liegt im Schaum; weil Papst und Welt…
und Gottkaiser, in Europa;
deshalb leider nie erhellt.


In Asien wir sehen gutes.
Deren Gelehrte, ordentlich geschultes
Personal. Beamte und Gelehrte,
die des Jahreszyklus Fährte,
folgten und erwählten:
Es gilt diese, an des Kaisers Kult zu binden
nicht nur Kilt, sondern auch Kult,
nicht nur die Mode oder die Ode.
Auch der Geschichten Konsistenz gilts zu bedenken,
und die Asiaten hier können deutlich besser lenken,
müssen ihren Geist kulturell nicht so verrenken.
Sind nämlich nicht einfach dabei Freiheit
„frei Haus“ zu verschenken.
„Würde würde“ brüllt es rüber.


Würde Würde praktisch sein,
dann wir hier wären beim soziokulturellen Reim,
doch der soll heute noch nicht Schein‘,
dafür soll zunächst das passende Sinnesdatum gegeben „wesen“ sein.

Die Ethik

Die Ethik ist nur eine Mauer,
verdeckt doch gern ihre Behauer.
Will erwachsen, will sich melden,
schafft es nicht, sich zu begelden.
Sie west im Staate, im Gesetz
sofern man ihr den Raum hier lässt.
Die Menschen wählen sie im Grauen,
lassen sich durch ihre Schwesterdie Moral –
gerne mal zum dürfen zwingen.
Doch ist das Dürfen überwunden,
gilt es nun mit ihr zu Ringen.
Weltgeist, grau in Grau.
Daraus erschaffen,
ein bunter Bau.
Eine Welt so voll und weich,
so dass man sie gern ansich reißt.
Die Welt als Nutzen, Weltgeist spricht.
Der Sinn der ist hier nicht zu finden,
die Ethik wirkt nicht im gelinden.
Doch die Moral als Bruder da,
wirft sich in den Nutzen ja.
Der Sinn, er will sich zeigen nun,
ist Moral ein ethisch Tun?
Nur leider nicht mit ewig Ruhm.
Die 10 Gebote, Sie gebietens

sie stiften Pflichten, bringen Frieden.
Doch im Frieden wills nicht sein,
die Ethik ist wohl doch gemein.
Sie stellt sich dar als Menschenrecht,
und reicht dem Menschen zum Gesetz (Geschlecht, alt).
Sie will sich zeigen, stellt sich dar,
als Richter, Rächer, Henker gar.
Doch Frei macht sie, das ist nun Sicher.
Sie wirkt als Gott doch ist nur Geist,
der gerne wen zu Boden reißt.
Doch kann ich ihr nicht böse wollen,
muss sie doch im bösen grollen.
Sie ist das Schwarz und nicht das Weiß,
ist Gut als Schlechtheit,
und existiert als Nützlichkeit.
Sie ist im Dasein, nicht im Sein.
Sie bringt den Sinn, den Schein des Reim
Sie ist Real und west im Menschen,
hängt im Alltagsgeäst und dessen Grenzen
zeigt sich verzweigt in Philosophie,

moralisch, leider war sie nie.