Was heißt Freiheit? 13.12.2020 (00:01)

Fernab aller Schranken,
hier der Geist meist ist am Wanken
und, aller Art Gedanken,
logisch sind und stets und immer.

Der Freiheit, der wir alle sind gern zugewandt,
auf diese ernstlichst zugerannt.
– was sollt das sein?
Doch wohl mehr als nur ein Reim,
ganz gern gerufen von Frau „Klein“.

Der Freiheit tiefster Reim,
macht den Menschen zum ruhend Stein.
Denn, so will es sich behänden,
man müsst ja von aller Norm frei sein.
Gleichzeitig nicht der Regel folgen,
denn, die gilt ja eh „eh“ immer,
niemals jedoch „unbescholten“.

Und mal im Ernste?!
Ist das Folgen aller Freiheits Kerne!?!
Was aber hieße denn dann noch „Lerne“?!?
(Ganz abgesehen von dem Sterne!??)

Man als Freier,
so schauts aus,
entweder pervers oder irre,
jedenfalls nicht „völlig Kirre“.
Doch dieser Freie ist nicht frei,
doch, oh schrei: „Uns doch Einerlei!
Wir Europäer haben eine Kultur!“
Die im Kerne verklärt das Freie.

Also entlang der Spur Ihr solltet
bis hin ins amoralisch: „Folget!“
man sich als (Speer)Spitze einreih(e).

Hier die Freiheit leider geht kaputt,
und schafft dann wahrlich sehr viel Schutt.
Doch wieso sollt man ihrer Sinn noch geben?
Ist Sie doch gewachsen eher am Nehmen.

Man kann zwar auch als Freier hören,
doch hier, der Ruf der Moral,
gerne tut die Kreise stören.
Oder sollte man als Kaiser aus der Sonne?
{Diogenes, Schelm du, welch ein Hohne!}

So vergeht die Legitimation,
zerstört dabei die Ursprungsreligion.

Ist das Gut?
Man weiß es nicht,
„Nein!“, so scheints im ökonomisch Licht
und immer der Plebejer und das Proletariat
– die, als kleiner Wicht,
heut genannt „die Unterschicht“.

Und spätestens hier,
die Sinnlichkeit;
mit der Freiheit
auch mal gerne bricht
und mit der Gleichheit
sticht.

Ein „Stechen“,
nicht mit einer Waffe!
Und schlussendlich, [Zerbrechen];
das Chaos als Risse klaffe.

Das Man, das Wir, das Ihr, das Unser

Das Wir das ist der Gründe Sinn,
drum streben wir da gern gedanklich hin.
Das Man, so muss man leider sagen,
kommt doch eher weniger zum Tragen.
Es trägt nich viel, nur sich Allein
doch davor bringt es dich gern Heim.
Im Wir, da existiert nunmal das Glück,
Ihr bringts, wenn wir vereinzelt sind.
Das Unser, unser bleibts für immer,
mich betrafs vorrübergehend nimmer.
Doch ist das Unser hier das Land,
wirds leicht rassistisch, dummes Man!
Die Köpfe denken sich als Ich,
doch das ist viel zu wählerisch.
Wir sind Wir,
Wir sind ein Jeder,
Wir sind die Bäume und der Jäger.
Ihr, das sind zumeist die Schlechten,
Ihr, die wenig gutes tun.
Ihr, das sind die Anderen.
Wir jedoch, wir sinds ZuhaufEin jeder der sich gern verkauft.
Unser aller Ziel es ist,
dem Wir, dem Ihr, dem Sie, dem Ich

Alle streben richtung Klang
Richtung der Farben und dem Drang.
Im Drang da trifft man wieder Wir,
diesmal in Form von Er,Sie,Ich und Mir.
Ich bin im Man, das ist das Ziel
zurück zu Mir(zum Mich, alt) das will ich hier.
Alle wollen wir gern sein,
am besten Ewig, immer immer Mein.
Immer wirds das Man drum geben,
solange wir als Menschen streben.
Das Subjekt ist die Illusion

gar witzig ists, hier denkt sich blanker Hohn.
Das Objekt ebenso nicht wahr,
geht auf als wahrlich! – sonderbar.
Das Subjekt ists, was man nicht find,
die Seele man sich dann gern nimmt.
Sie ist des Subjekts liebster Schein,
denn sie ist im Sein allein.
Man kann sie nicht im Dunkeln finden,
im roten, blauen, gelben? Nein!
Sie findet sich, das ist gewiss,
erst im Moment des Unterlichts.
Das Licht allein das ist
was das „Man“ verschiebt ins Ich.
Das Subjekt bildet sich im weißen,
schafft Umwelt, Farben und – oh weh
leider auch die dunkle See.
Es macht das Reisen notwendig,
nur wo es reist, das weiß es nicht.