Beim Erinnern sind wir innen, ganz tief drinnen
die wenigsten fühlen hier ausschließlich mit den Sinnen.
Das Normale ist hier kühle Analyse,
denn hier ist der Zustand allegorisch Katalyse.
Selbstloser Geist, welch gutes Zeichen
setzt hier nur allzugern die grauen WeichenEr hilft sich auf, erfasst Gefühl zuhauf
und ist gerade deshalb, selten nur gut drauf.
Was ist innen, was nur außen?
Die Begrenzung schafft das Graußen,
denn diese ist verlorn‘ gegangen,
voll mit zeitlichen Paradoxien behangen.
Wie wars davor? Wozu wurds neu?
Ich nur Gedanken wiederkäu…
Der Begrenzung als Gedank‘ ists eigen,
sich in Vier Richtungen zu beleiben.
Denn das Begrenzende im innern
tut manchmal gern als „außen“ schimmern.
Das Bewusstsein findet,
das ist das Problem, bei uns Idioten
den Ort in dem es sich entwindet
nicht wie bei normalen Konsorten.
Der Idiot entledigt sich den Dingen,
schafft Verhältnisse und kreisförmige Schlingen.
Er findet hier den Zirkel und die Fortentwicklung,
und noch manch andere erkenntnisreiche Aufrüttlung.
Das Problem ist, erkennt man durch die althallenden Stimmen,
dass Wahrheit, Fiktion und Wissenschaft
allzuoft in selber Frequenz schwingen,
weil leider noch eine riesen Kluft
zwischen Uns und Wahrheit klafft.
Oder man Sie sich – aus begründeter Skepsis an der Sach,
herkommend vom eignen Fach
dem willkürlich gesetzten Dach,
zu Einzelteilen einer Ganzheit umerdacht.
Als hätte man davor nicht noch
sarkastischst drüber laut gelacht,
wird die Welt nun fast andersrum gedacht.
Das gelächter bleibt zwar wahr,
der Inhalt stellt sich jedoch anders dar,
denn als „Das ist alles viel zu klar…!“
sind die Infos zusätzlich in ‚ernsthaft‘ da.
Man erkennt den Ursprung all des schaurigen Humor,
weil die Welt im Ernste ist Sarkasmus pur,
und der Mensch im Grunde ziemlich stur.
Sein Handeln ohne die Frage: „Ach, warum nur?“
ist der metaphorische Tumor,
denn dann fehlt das Denken, als Teil
speziell Unserer menschlichen Natur.