Es entspringt: fragen, fragen, fragen
Den Sinn dabei noch immer nicht gefunden.
Man ist nur noch am klagen, klagen, klagen.
Ich hab mich der Gesellschaft zu weit entwunden.
Ich will das Leben endlich schöner haben,
vorbei ist das ertragen.
Ich will fröhlich sein,
nicht nur strahlen in schönem Schein.
Nein, keine Freude wird erlebt
und Zeit die einfach nur vergeht…
Nichts zum freuen, nichts zum streben
Ich will mich doch nur empfinden,
Glück und Freude mir und meiner Umwelt geben.
Doch das Leben scheint immer weiter zu entschwinden.
Es verliert sich in den Sorgen,
in Angst und Wut und Hass und Trug.
Vielleicht schaff ich ja neues morgen,
doch dafür ist der Motivation wohl nicht genug.
Ich will doch nur ein bisschen Glück,
und die Seele in den Raum gerückt.
Will endlich im Leben sein,
erleben, auch mal das Glas erheben,
ein Leben schön, als wär es dein.
Kategorie: Glück
Das Man, das Wir, das Ihr, das Unser
Das Wir das ist der Gründe Sinn,
drum streben wir da gern gedanklich hin.
Das Man, so muss man leider sagen,
kommt doch eher weniger zum Tragen.
Es trägt nich viel, nur sich Allein
doch davor bringt es dich gern Heim.
Im Wir, da existiert nunmal das Glück,
Ihr bringts, wenn wir vereinzelt sind.
Das Unser, unser bleibts für immer,
mich betrafs vorrübergehend nimmer.
Doch ist das Unser hier das Land,
wirds leicht rassistisch, dummes Man!
Die Köpfe denken sich als Ich,
doch das ist viel zu wählerisch.
Wir sind Wir,
Wir sind ein Jeder,
Wir sind die Bäume und der Jäger.
Ihr, das sind zumeist die Schlechten,
Ihr, die wenig gutes tun.
Ihr, das sind die Anderen.
Wir jedoch, wir sinds ZuhaufEin jeder der sich gern verkauft.
Unser aller Ziel es ist,
dem Wir, dem Ihr, dem Sie, dem Ich
Alle streben richtung Klang
Richtung der Farben und dem Drang.
Im Drang da trifft man wieder Wir,
diesmal in Form von Er,Sie,Ich und Mir.
Ich bin im Man, das ist das Ziel
zurück zu Mir(zum Mich, alt) das will ich hier.
Alle wollen wir gern sein,
am besten Ewig, immer immer Mein.
Immer wirds das Man drum geben,
solange wir als Menschen streben.
Das Subjekt ist die Illusion
gar witzig ists, hier denkt sich blanker Hohn.
Das Objekt ebenso nicht wahr,
geht auf als wahrlich! – sonderbar.
Das Subjekt ists, was man nicht find,
die Seele man sich dann gern nimmt.
Sie ist des Subjekts liebster Schein,
denn sie ist im Sein allein.
Man kann sie nicht im Dunkeln finden,
im roten, blauen, gelben? Nein!
Sie findet sich, das ist gewiss,
erst im Moment des Unterlichts.
Das Licht allein das ist
was das „Man“ verschiebt ins Ich.
Das Subjekt bildet sich im weißen,
schafft Umwelt, Farben und – oh weh
leider auch die dunkle See.
Es macht das Reisen notwendig,
nur wo es reist, das weiß es nicht.