Lebendiges oder Der Wahnsinn der Abstraktion

18.01.16
Man kurbelt, Es schwurbelt –
an dem Haken?
Ein Fisch, ein Has, ein Leben.
Das Leben selbst, wird sich gern zeigen.
Es will erblühn, vergehn, nicht Sein.
Die Hände fangen an, baun auf,
lassen der Geltung freien Lauf.
Doch – weh – so sieht es leider aus,
ist ihr wirken nicht das Haus.
Doch das Haus, so muss ich meinen,
verstellt sich gern im ewgen Reigen.
Bildet sich gern wider, ist Bild und Bildner
und oft des gelben Krieger.Warenform wirds gern genannt,
doch ist das nicht das wahr Gewand.
Der Mensch, er lebt, liebt gerne wieder.
Ist im Leben, dem Tot zuwider.
Lebendig ist das die Moral?
Vielleicht erziehend
nicht ganz lehrend.
Lebendig ist sie sehr fatal,
denn sie wirkt als zu real.
Der Werdende, er existiert

ist davon ganz sehr berührt.
Er sieht die Ethik, sieht den Gott.
Doch liegt als Jesus im Schafott.
Der Werdende, er will hier sein,
ist nicht ganz alleine Mein.
Dies Mein, was ist das?
Ist das Geld?

Sofern es sich normal verhält.
Das Leben, es bedingt das Gelb,
ist Gold und Geld, doch noch nicht Welt.
Das Leben ist der schönste Guss,
ist flüssig – Was ein Hochgenuss!
Das Leben liebt gar die Moral,
ist sie doch trefflich sehr Oral.
Sie wird gedacht, sie denkt sich nicht
beim Leben dies wohl ähnlich ist.
Das war falsch, es ist das Leben
das sich durchs handeln erst ergeben.
Das Denken ist des Lebens Druss,
macht rot zu blau, schafft Menschenfrust/Menschenlust.
Das Handeln jedoch wirkt im Rot,
ist Liebe, Leben – und die Not.
Das ists was ich erfahren wollte,
drum werde ich nun selber Kunde.
Werd Haus, bin Stein
im Fluss im Keim,
Bin überall und immer hier,
als Jenseits ich mich gern verlier.
Jenseits liegt die Lebensfreude,
sofern man diese Leben wollte.
Sofern mans nicht bereits erahnt,
wird dort davor endgültig gewarnt.
Das Leben ist ein kurzer Blitz,
ist Schein nicht Sein und doch sehr Fein
mehr rundlich, voller Ecken – jein.
Man kantet sich, rankt sich daran empor

hinüber –
hinüber in die ewgen Glieder.
Ins Temperament, die Freude und die Lieder.
Der Blitz umkreist den eignen Geist,
ist immer da – ganz Fern, daheim.
Das Tor des Lebens,
es liegt im Reden,

in Sprach und Sein,
Geschichte ist das Täterlein.
Sie zeigt behände Wände auf,
baut Kreis, baut Strauch
baut Mensch und Haus.
Das positive der Geschicht‘,
sie ist, weil leben Lebendigkeit ist!