Das Subjekt, das Gehirn, das Objekt und die Welt

Die Welt in ihrer klarsten Form,
erregt sich gern gemäß der Norm.
Man sollte als Subjekt jedoch,
ja wahrlich als Gehirn mehr noch,
sich eher auf das Objekt beziehn,
da gibts nämlich einzig auch reales Geld zu verdien’nur von hier lässts sich durch die Sätze hindurch entfliehn‘.
Denn das Objekt, zumeist Welt oder Gehirn,
führt das Subjekt nicht direkt hin zum Gestirn.
Unsere Sterne sind zwar Welt,
aber eben nicht die, die die Wissenschaft beschreibend durchs Gehirn erhält.
In der Empirie, so ists der Fall,
ist diese leider doch noch sehr entstellt.
Hier ist sie nur gemessener Schall,
es fehlt des Subjekts gehirnliche Denkwelt.
Die Sternenwelt gilts erst zu finden,
wenn wir Hirn und Raum umwinden
in Teilchen und ideale Wellen.
„Nicht eher Qualia und Allgemeinbegriff?“
„Dafür sitzen Hirne leider noch zuoft im materiellen Schiff…“
Darum sind die Wellen,
erstmal mathematisch zu bestellen

später dann dualistisch und begrifflich zu erhellen.
Das Gehirn ist unabänderlich,
denn hier tobt sich aus das allzu real vorgestellte Weltgericht.
Es erkennt manch Gutes, zuviel Leid,
bleibt bedeckt durchs Subjektkleid./bleibt geerdet im Subjektleib.
Das Subjekt, welch ein Paradox,
erkennt sich doppelt, als Mensch als Ochs‘.
Als Mensch erkennt man die Begriffe,
Als Ochs‘ bekämpft man sie durch fiese kleine kniffe,
durch Kniffe die zwar meinen,
sie würden gegen Dualismen scheinen,
doch treffen sie den Kern nicht allzuoft,
man sieht als Ochs‘ die Emotion leider nur in Stufe „Supersoft“.
Das Subjekt ist nun mal immer leiblich,
als Objekt denkt es sich nur doch eher geistig,
doch ist dies beides einmal reinlich,
vereint sich beides im Gehirn

und das dann wirklich sehr, sehr kleinlich!
Gehirn und Welt,
Hier ist der Dualismus!

Gefangen, ungefiltert, beid in Eins,
fast wie Holismus.
Vielleicht ists gedanklich doch mehr als Monismus?
Die Welt sie west als Weltbegriff,
vernichtet alle zuversicht.
Muss sich ernüchtern, böse zeigen;
versucht das Hirn nicht tunlichst Sie als Gedanke zu vermeiden.
Will das Hirn sie Denken,
muss es sich verrenken,
muss die Welt im Gelde schwenken,
und die politischen Karten auch mal wenden.
Gerne kann es auch entsenden,
dass es all die Wörter blenden.
Doch im Ende muss es sich behänden,
wills sich mit Magie erneut selbst zur Wahrheit hinlenken.

Das Man, das Wir, das Ihr, das Unser

Das Wir das ist der Gründe Sinn,
drum streben wir da gern gedanklich hin.
Das Man, so muss man leider sagen,
kommt doch eher weniger zum Tragen.
Es trägt nich viel, nur sich Allein
doch davor bringt es dich gern Heim.
Im Wir, da existiert nunmal das Glück,
Ihr bringts, wenn wir vereinzelt sind.
Das Unser, unser bleibts für immer,
mich betrafs vorrübergehend nimmer.
Doch ist das Unser hier das Land,
wirds leicht rassistisch, dummes Man!
Die Köpfe denken sich als Ich,
doch das ist viel zu wählerisch.
Wir sind Wir,
Wir sind ein Jeder,
Wir sind die Bäume und der Jäger.
Ihr, das sind zumeist die Schlechten,
Ihr, die wenig gutes tun.
Ihr, das sind die Anderen.
Wir jedoch, wir sinds ZuhaufEin jeder der sich gern verkauft.
Unser aller Ziel es ist,
dem Wir, dem Ihr, dem Sie, dem Ich

Alle streben richtung Klang
Richtung der Farben und dem Drang.
Im Drang da trifft man wieder Wir,
diesmal in Form von Er,Sie,Ich und Mir.
Ich bin im Man, das ist das Ziel
zurück zu Mir(zum Mich, alt) das will ich hier.
Alle wollen wir gern sein,
am besten Ewig, immer immer Mein.
Immer wirds das Man drum geben,
solange wir als Menschen streben.
Das Subjekt ist die Illusion

gar witzig ists, hier denkt sich blanker Hohn.
Das Objekt ebenso nicht wahr,
geht auf als wahrlich! – sonderbar.
Das Subjekt ists, was man nicht find,
die Seele man sich dann gern nimmt.
Sie ist des Subjekts liebster Schein,
denn sie ist im Sein allein.
Man kann sie nicht im Dunkeln finden,
im roten, blauen, gelben? Nein!
Sie findet sich, das ist gewiss,
erst im Moment des Unterlichts.
Das Licht allein das ist
was das „Man“ verschiebt ins Ich.
Das Subjekt bildet sich im weißen,
schafft Umwelt, Farben und – oh weh
leider auch die dunkle See.
Es macht das Reisen notwendig,
nur wo es reist, das weiß es nicht.