Mal wieder Nachts um Vier,
mal wieder die Frage:
„Was mach ich hier?“
Vorbei fliegen allzuschnell die Tage.
Mein Wille weiß nicht was er will…
„Wie ist das Leben wohl mit Ziel?“
Ich glaube schön,
man kann so vieles dann erleben,
dank des Willens in der Arbeit streben.
Doch ich mich nichtmal in all der freien Zeit verwöhn.
Eigentlich will ich studieren,
später mal ein kleines Universitätsbüro regieren.
Die andere Seite ist am Boden,
ist unfähig sich in der Freude auszutoben…
Der Wille ist wohl schon voll Lethargie,
reicht schon fast zur Apathie….
Phlegmatisch ist er wohl geworden,
kann sich nicht mehr selbst mit neuem „wollen“ versorgen.
Doch, das gute Zeichen,
gestellt ist vielleicht der Weg in neue Weichen!
Dummerweise auch das Zweifeln,
die Skepsis ist dem Willen oft am schmeicheln.
Irgendwann kommt’s Ordnungsbeben,
der Wille wird sich dann ergeben
wird sich hoffentlich erheben,
sich melden, be-deuten was er will
doch zu lange war er leider still.
Schwieg und war fürs Subjekt gänzlich verloren,
sein Ziel war retrospektiv wohl falsch erkoren.
Die Gleichheit wollte er erraten,
hat dabei seinen Träger voll verraten.
Gänzlich absurd,
dabei kams zur mentalen Geburt.
Ein „etwas“ hat sich bei ergeben,
der Weltgeist bekam dabei sein Eigenleben.
Seitdem gings erstmal tief hinab,
alles war egal…
und das für mehr als zwei gottverdammte Jahr.
Ganz aussen war Ich angekommen,
mein Ich war nichtmal mehr benommen.
Der Wille hat es nichtmal mehr vernommen!
„Ich bin Krank!“, das wurd mir klar.
Zum Glück noch vor dem 30. Lebensjahr.
Krank jedoch im komischst möglichen Sinn,
es war einfach zuviel gleichzeitig zu denken,
der Geist konnte sich nicht weiter mehr verrenken.
Paradox jedoch, das muss ich reimen,
ergibt das Erkannte Sinn an sich.
Nur dabei verliert der Wille seine Fähigkeit zu Meinen,
weil das „An sich“ Ihn an sich bindet
und dieser darin keinen Sinn fürs Individuum mehr findet.
Schlussendlich hab Ichs dann negiert,
denn traurigerweise hat das An-sich nur in den schlausten Menschen regiert
und die haben leider nicht allzuoft die Menschen angeführt…
vielleicht werden die Menschen ja berührt,
wenn der freie Markt nicht mehr gänzlich das Feuer im subjektiven Willen schürt.
Kategorie: Wille
Im Allgemeinen
Ich sitze hier,
Allein bei mir
doch im innern
garnicht wirklich hier.
Ich mich hier,
zu sehr im neurologischen verlier,
Frust,
eigentlich Lust,
doch das Leben ist aktuell nurnoch ein „Es muss“.
Der Wille eigentlich vorhanden,
Der Wille im innern voll abhanden
gekommen, benommen; nichtmal
ein kleines „vielleicht wirds doch von irgendwem
vernommen“.
Die Hoffnung sich nicht sehr am Sonnen,
das Leben bleibt wohl zukünftig im Hass, bleibt Last
auch wenn Ichs doch eher als Lieb im Allgemeinen fass.
Was soll man machen?
Man will was schaffen,
will im Leben walten,
Studenten eine Lehr abhalten.
Das System, destruktiv,
weil Wirs so machen,
lässts mich leider nicht ganz schaffen.
Niemand darin will es raffen,
dass Ich Talent hab,
vielen Leuten Wissen zu verschaffen.
Der Mensch, Idiot im Allgemeinen,
erkennt Genie im Allgemeinen leider quasi nie.
Im Besonderen ist er zu beneiden,
denn er hat allgemein im Westen nicht sehr viel zu leiden.
Er denkt nicht nach, Ihm reicht die Welt,
wie sie Allgemein je in Ihrem Dasein sich erhellt.
Doch im Besonderen ist dies
gedanklich sehr verkümmernd,
die Welt ist allgemein halt eher in trümmern,
warum sollt man sich ganz allgemein drum kümmern?
„Verändern lässts sich eh nie nicht!“
Dafür scheint Einer allgemein zu schlicht.
Das eigene Denken allgemein,
endet leider allzuoft in der philoophischen Schicht,
darum bleibt die Welt ganz allgemein,
leider weiterhin sehr fair gemein.
Wahrheit im philosophischen Schein,
ist leider nicht sehr Allgemein,
denn hier fehlt insbesondere das Lebendige des Sein,
das bisher im Allgemein‘ meist nur theologisch ist am schein‘.
Weil die Wahrheit allgemein
nur in der (als, neu) Kunst ist wirklich zu befreien,
gibt es noch kein wahres philosophisches Sein.
Die Wahrheit allgemein gegeben,
ist nur in der Physik am Leben,
manchmal sogar mathematisch zu belegen.
Doch hier bleibt die zweite Seit‘ des Seins,
leider völlig noch verdeckt, „Oh nein…“